【ᐅ】So gelingt die Mischkultur

Mischkultur im Gemüsegarten – bunte Beete für eine reiche Ernte

Die Mischkultur macht erfolgreiches Gärtnern ganz ohne Chemie möglich. Denn Vielfalt im Beet hält den Boden fruchtbar und Deine Pflanzen gesund. Mit einer bunten Mischung lässt sich der vorhandene Platz im Garten optimal nutzen. Wir verraten Dir, wie Mischkultur gelingt und welche Pflanzen einander perfekt ergänzen.

Tipps für eine gelungene Mischkultur

  • beachte die Wuchsform der unterschiedlichen Arten
  • nimm Rücksicht auf die jeweiligen Standort- und Bodenansprüche
  • kombiniere keine Pflanzen aus derselben Pflanzenfamilie
  • setze Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf neben Schwachzeher
  • achte auf Verträglichkeiten zwischen den Pflanzpartnern
  • wähle auch bei der Fruchtfolge verträgliche Pflanzen aus

Inhalt

Was ist unter Mischkultur zu verstehen?

Bei der Mischkultur teilen sich unterschiedliche Gemüsearten und Kräuter das Beet. Idealerweise wachsen dabei solche Pflanzen nebeneinander, die unterschiedliche Nährstoffmengen und -kombinationen brauchen und diese aus unterschiedlichen Bodenschichten nehmen. So kann Bodenmüdigkeit gar nicht erst aufkommen. Als Vorbild dient dabei die Natur selbst – schließlich kommt in einer natürlichen Vegetation kaum jemals ausschließlich eine Pflanzenart vor. 

Landwirtschaftssytem mit Geschichte

Die Mischkultur ist keine moderne Erfindung, sondern wurde und wird von den unterschiedlichsten Kulturen bereits seit Jahrtausenden praktiziert. Ein gutes Beispiel dafür ist die Anbauweise der Maya, die sogenannte Milpa, die auch als ‚die drei Schwestern‘ bezeichnet wird. Hierbei wachsen drei wichtige Grundnahrungsmittel der indigenen Mayavölker in Symbiose: Mais, Bohnen und Kürbis. 

‚Die drei Schwestern‘ – die traditionelle Mischkultur der Maya

Der Mais fungiert als Rankhilfe und Windschutz, an ihm können sich die Bohnen hochranken. Das spart Arbeit und erleichtert die Ernte. Zu Füßen der Maispflanzen kann sich der Kürbis ausbreiten. Seine großen Blätter beschatten den Boden und minimieren so die Verdunstung. Zugleich unterdrücken sie das Unkrautwachstum und verhindern, dass die Erde bei heftigem Regen fortgeschwemmt wird. Auch die Bohnenpflanzen leisten ihren Beitrag zur Gemeinschaft: Die Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln binden den Stickstoff aus der Luft. Von diesem Stickstoffvorrat zehren nicht nur die Bohnen, auch die beiden  ‚Schwestern‘ Mais und Kürbis dürfen daran teilhaben.

"Die Mischkultur kommt vor allem im Bio-Anbau zum Einsatz. Weit verbreitet ist sie auch in privaten Gemüsegärten, wo auf diese Weise gute Erträge auf kleiner Fläche erzielt werden können."
Gut zu wissen

Glückliche Pflanzen & ein gesunder Boden

Wenn Dir nur ein relativ kleiner Gemüsegarten zur Verfügung steht, ist die Mischkultur eine gute Möglichkeit, den vorhandenen Platz intensiv zu nutzen, ohne dass dadurch der Boden ausgelaugt wird. Große Pflanzen können ihre kleineren Nachbarn vor dem Wind und vor allzu starker Sonneneinstrahlung schützen. Hohe Gewächse ersetzen manchmal sogar Rankhilfen. Bodendecker sorgen dafür, dass Du nicht ständig gießen und Unkraut jäten musst. Ein klassisches Anwendungsbeispiel für die Mischkultur ist auch das Hochbeet.

Gemeinsam statt einsam

Wähle bei der Bepflanzung Deines Beets Pflanzen aus, die einander auf verschiedene Weise unterstützen. Denn während bei der Monokultur unzählige Gewächse derselben Art um Wasser und Nährstoffe konkurrieren, geht es in der Mischkultur deutlich entspannter zu. Hier bekommt jeder, was er braucht, und kann von den Eigenschaften der Nachbarn profitieren. Die gesunde Durchmischen verhindert Massenbefall mit Schädlingen und erschwert die Ausbreitung von Krankheiten. So fühlen sich Deine Nutzpflanzen rundum wohl und Du hast weniger Arbeit.

Bunte Mischung statt öder Monokultur

Aus der modernen Landwirtschaft kennen wir riesige Monokulturen. Felder, auf denen nur eine Pflanzenart in Reih und Glied wächst, sind leichter zu bearbeiten. Auch die Ernte gestaltet sich unkomplizierter. Allerdings haben Monokulturen auch eine Reihe an Nachteilen.

Nachteile der Monokultur

Einseitige Nährstoffnutzung

Monokulturen zehren den Boden aus. Da jede Pflanzenart einen speziellen Nährstoffbedarf hat, entsteht schnell ein Ungleichgewicht. Manche Stoffe fehlen bald beinahe gänzlich, von andern ist gleichzeitig zu viel vorhanden.

Erhöhter Bedarf an Düngemitteln

Um dem Boden die fehlenden Nährstoffe zuzuführen, düngen die Landwirte ihre Felder. Zu viel Dünger schädigt das Bodenleben und kann ins Grundwasser gelangen.

Bodenerosion

Auf Feldern mit Monokulturen liegt meist ein Teil des Bodens frei. Der Untergrund ist nicht ausreichend durchwurzelt, die Erde kann durch heftige Niederschläge leichter weggeschwemmt oder vom Wind verweht werden.

Anfälliger für Schädlinge und Krankheiten

Viele Schädlinge und Krankheitserreger haben sich auf bestimmte Wirtspflanzen spezialisiert. Treffen sie auf ein Feld, auf dem ausschließlich diese Pflanzen wachsen, sind sie praktisch im Schlaraffenland gelandet. Hier kommen die natürlichen Feinde der Schädlinge kaum vor – die Schadorganismen können sich ungehindert ausbreiten.

Erhöhter Bedarf an Pestiziden

Um die Schädlingsplage unter Kontrolle zu bringen, setzen die Landwirte große Mengen an Pestiziden ein. Das belastet die Umwelt und schadet auch nützlichen Insekten.

Erhöhter Bedarf an Herbiziden

Weil auf der kahlen Erde zwischen den einzelnen Pflanzen schnellwachsende Unkräuter ein leichtes Spiel haben, werden außerdem Herbizide zur Unkrautvernichtung ausgebracht. Sterben die Unkräuter ab, droht wiederum Bodenerosion.

Bienen- & Insektensterben

Monokulturen schränken das Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten stark ein. Darüberhinaus schwächen Pestizide und Herbizide die Insekten und machen sie krank.

Kein Lebensraum für Tiere

Doch nicht nur Insekten leiden unter den großen Monokulturen. Auch viele andere Tierarten wie Vögel, kleine Säugetiere und Reptilien finden hier weder Nahrung noch Lebensraum. Zum Teil ist dies natürlich auch durch das Insektensterben begründet, da sich viele Tiere von Insekten ernähren.

Mischkultur – für ein natürliches Gleichgewicht im Garten

Auch wenn wir die Probleme der Landwirtschaft nicht so einfach lösen können – zumindest im eigenen Garten haben wird die Möglichkeit, es besser zu machen. Mischkultur bedeutet zwar kurzfristig etwas mehr Arbeitsaufwand, langfristig sparst Du dadurch sogar Zeit und Geld. Und Du trägst zu einem gesunden Gleichgewicht im Garten bei, was wiederum der Umwelt guttut.

Sorge im Beet für eine gesunde, natürliche Abwechslung, dann fühlen sich die Pflanzen wohl. Umgeben von wohlgesonnenen, gut verträglichen Nachbarn, werden die Nährstoffe fair geteilt und optimal ausgenutzt. Du musst weniger düngen, weniger Unkraut jäten und weniger gießen. Deine Pflanzen sind besser gegen Krankheiten und Schädlinge geschützt. 

Vorteile der Mischkultur

Ausgewogene Nährstoffnutzung

Bei der Mischkultur teilen sich häufig Starkzeher und Schwachzehrer ein Beet. Diese Pflanzen brauchen nicht nur unterschiedliche Mengen an Nährstoffen insgesamt, sie nehmen die einzelnen Nährstoffe auch in sehr unterschiedlichem Maße auf. Dadurch wird der Boden nicht ausgelaugt und es entsteht kein Nährstoffüberschuss, der den Kulturen schaden kann. Sind die Nährstoffe aufgebraucht, kannst Du mit maßvollen Gaben an natürlichem Dünger für Nachschub sorgen. 

Manche Pflanzen bringen sogar selbst bestimmte Nährstoffe in den Boden ein. Hülsenfrüchte leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien. Diese siedeln sich an den Wurzeln der Pflanzen an und binden den Stickstoff aus der Luft. Deshalb brauchen Bohnen, Erbsen & Co keine Stickstoffdüngung, sondern versorgen sogar noch ihre Pflanznachbarn mit ihren Stickstoffvorräten.

Bedarf an Dünger sinkt

Weil der Nährstoffgehalt im Boden optimal ausgenutzt wird, musst Du seltener düngen. Bei geschickter Kombination der Pflanzpartner kommen Deine Pflanzen mit geringeren Düngermengen aus.

Bodenerosion wird verhindert

Der dichtere Bewuchs verhindert, dass die Erde fortgeschwemmt oder weggeweht wird. Eine Mischung aus Tiefwurzlern und Flachwurzlern sorgt zugleich für einen lockeren Boden.

Geringerer Wasserbedarf

Die dichte Vegetation beschattet den Boden, deshalb verdampft die Feuchtigkeit im Boden nicht so rasch. Die Erde bleibt gleichzeitig lockerer und wird nicht durch die sengende Sonne verhärtet. Du musst das Beet also seltener gießen und auch nicht so häufig hacken.

Weniger Schädlingsbefall

In einem Garten mit Mischkultur, können sich Schädlinge kaum massenhaft ausbreiten. Zum einen stehen die Wirtspflanzen nicht so dicht nebeneinander. Zum anderen leben in einem bunten Garten auch viele Nützlinge, die die Schädlinge fressen. Häufig werden die Schädlinge durch die Duftstoffe ihrer Wirtspflanzen erst auf diese aufmerksam. Die Düfte anderer Gewächse verwirren die Schadinsekten, sodass sie die begehrten Pflanzen nicht so leicht aufspüren können.

Schutz vor Krankheiten

Auch Pilzsporen, Viren und Bakterien haben es in einem gemischten Beet deutlich schwieriger. Manche Pflanzpartner unterstützen einander gar bei der Schädlingsabwehr. Insbesondere Kräuter können mit ihren ätherischen Ölen Krankheitsbefall verhindern.

Kein chemischer Pflanzenschutz notwendig

Ein Garten der sich in einem natürlichen Gleichgewicht befindet, kommst Du ohne Pestizide aus. Natürlich treten auch hier hin und wieder Pflanzenkrankheiten und Schädlingsbefall auf. Doch im Normalfall regelt sich das Problem von selbst oder lässt sich mit biologischen Mitteln gut in den griff bekommen. Stärke Deine Pflanzen mit Pflanzenjauchen und wähle Mischkulturpartner aus, die einander guttun und gesund halten.

Weniger Unkraut

Im Garten sind Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) ein absolutes Tabu. Sie schädigen nicht nur das Unkraut selbst, sondern auch Nachbarkulturen. Darüber hinaus bringen sie das Bodenleben aus dem Gleichgewicht, belasten das Grundwasser und tragen zum Insektensterben bei. In einer Mischkultur gibt es weniger freie Flächen, dadurch kommen Unkräuter nicht so leicht auf. Zupfe störende Beikräuter aus, bevor sie Samen bilden, dann kannst Du sie sogar als Mulchmaterial verwenden.

Fördert die Insektenvielfalt

Pflanzliche Vielfalt im Beet fördert die tierische Vielfalt im Garten. Das trägt zum Artenschutz bei und hält Deine Pflanzen gesund. Denn sobald Schädlinge schlüpfen, entwickeln sich zugleich auch ihre Fressfeinde. Diese Nützlinge halten die Schädlinge auf natürliche Weise in Schach. 

Platzsparend

In einem Mischbeet bringst Du mehr Pflanzen unter, als in einem Beet in Monokultur. Da unterschiedliche Pflanzen unterschiedliche Wurzeltiefen haben, konkurrieren gute Nachbarn auch bei geringen Pflanzabständen nicht um die Nährstoffe. Sie beziehen ihre Nahrung einfach aus unterschiedlichen Bodenschichten.

Das gilt es bei der Mischkultur zu beachten

Verwandtschaftsverhältnisse

Viele Kulturpflanzen in unseren Gemüsegärten sind eng miteinander verwandt. Da wäre einmal die große Familie der Nachtschattengewäche, der viele beliebte Gemüsearten wie Tomate und Kartoffel angehören. Auch zahlreiche Vertreter der Kohlgewächse stehen bei Hobbygärtnern hoch im Kurs. Daneben bevölkern viele Kürbisgewächse, Lauchgewächse und Hülsenfrüchte unsere Beete.

Nicht immer ist die Verwandtschaft für Laien auf den ersten Blick erkennbar. Dass die verschiedenen Kohlarten zu einer Gattungen gehören ist noch relativ logisch. Doch wusstest Du, dass auch Rettiche, Raps und Rucola mit dem Kohl verwandt sind? Da sämtliche Vertreter dieser Familie bestimmte Schädlinge wie Erdflöhe und Kohlfliegen anziehen, sind sie keine guten Beetpartner für ihresgleichen.

Nachfolgend findest Du die wichtigsten Pflanzenfamilien, die hierzulande häufig angebaut werden. Diese Pflanzen haben einen zu ähnlichen Nährstoffbedarf, locken teilweise dieselben Schädlinge an und können einander mit diversen Krankheiten infizieren. Halte daher zwischen Pflanzen, die derselben Familie angehören besser etwas Abstand.

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

  • Tomate
  • Kartoffel
  • Paprika und Chili
  • Aubergine
  • Pepino
  • Gemeiner Bockshorn

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

  • Kürbis
  • Zucchini
  • Gurke
  • Melone

Hülsenfrüchte (Fabaceae)

  • Erbsen
  • Bohnen
  • Sojabohnen
  • Linsen
  • Lupinen

Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)

  • Wirsing
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Chinakohl
  • Kohlrabi
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Raps
  • Rübsen
  • Pak Choi
  • Mizuna

Lauchgewächse (Allioideae)

  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Porree
  • Schnittlauch
  • Bärlauch

Doldenblüter (Apiaceae)

  • Möhre
  • Pastinake
  • Sellerie
  • Petersilie
  • Fenchel
  • Dill
  • Kümmel
  • Koriander
  • Liebstöckel
  • Kerbel
  • Giersch

Wuchsform & Wuchshöhe

Kombiniere Pflanzen, die sich bezüglich ihrer Wuchsform gut ergänzen. Ausladende Gewächse sollten neben Pflanzen stehen, die nicht so viel Platz brauchen. Wenn sich hoch über die Möhren oder die Rote Beete der filigrane Dill erhebt, dann stört er nicht im geringsten und nimmt den niedrigeren Kulturen nicht die Sonne. Auch der kleinbleibende Spinat rückt dem mächtigen Blumenkohl nicht auf die Pelle. 

Ansprüche an Standort & Boden

Sonnenanbeter gedeihen natürlich am besten unter ihresgleichen, denn so müssen sie keine Kompromisse eingehen. Manchmal hilft die Nähe zu bestimmten Pflanzen aber auch, die eigenen Bedürfnisse besser erfüllt zu bekommen. Bei geschickter Kombination spenden höhere Pflanzen den niedrigeren Schatten. Gewächse, die es zwar warm und sonnig mögen, jedoch bei zu intensiver Sonneneinstrahlung Blattverbrennungen erleiden, finden hier optimale Bedingungen vor. In anderen Fällen lassen sich schlanke, hohe Pflanzen wie Mais als Rankhilfe für Kletterpflanzen wie Stangenbohnen nutzen.

Bezüglich ihrer Bodenansprüche sollten sich die Beetnachbarn ebenfalls ähneln. Pflanzen wie Rosmarin, Thymian und Lavendel, die es lieber karg und trocken mögen, werden neben Partnern, die nährstoffreiche Böden brauchen und häufig gegossen werden, nicht glücklich. Zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen werden Kräuter gerne mit Gemüse kombiniert. Halte zu mediterranen Kräutern ausreichend große Pflanzabstände. Spare diese Kräuter beim Gießen aus und bringe Düngemittel ausschließlich im Wurzelbereich Deiner Gemüsepflanzen aus.

Nährstoffbedarf

Manche Gemüsesorten legen einen großen Nährstoffhunger an den Tag. Sie brauchen insbesondere viel Stickstoff, um zu wachsen und viele Früchte zu tragen. Diese Pflanzen werden Starkzehrer genannt. Andere Gewächse hingegen haben weniger Appetit auf Stickstoff, diese bezeichnet man als Mittelzehrer. Dann wiederum gibt es einige Arten, die am besten in einem stickstoffarmen Boden gedeihen. Einige dieser Schwachzehrer bringen sogar Stickstoff in den den Boden ein. Leguminosen leben in Symbiose mit Stickstoff bindenden Knöllchenbakterien.

Starkzehrer

  • Kohlarten
  • Kürbisgewächse
  • Nachtschattengewächse
  • Mais

Mittelzehrer

  • Fenchel
  • Möhre
  • Mangold
  • Spinat
  • Rote Beete
  • Pastinake
  • Radieschen
  • Rettich
  • Zwiebel
  • Knoblauch

Schwachzehrer

  • Erdbeeren
  • Erbsen
  • Bohnen
  • mediterrane Kräuter

Verträglichkeit & Synergien

Während es wahre Traumpaare im Pflanzenreich gibt, können manche Pflanzen einander einfach nicht ausstehen. Ausschlaggebend dafür, ob verschiedene Pflanzenarten einander grün sind, ist unter anderem, ob ihre Stoffwechselprodukte einander positiv oder negativ beeinflussen. Hier macht es Sinn, solche Nachbarn auszuwählen, die durch ihre Wurzelausscheidungen und ätherischen Öle einen wachstumsfördernden und schützenden Einfluss haben.

Abwehr von Schädlingen und Krankheiten

Insbesondere Kräuter können mit ihren Duftstoffen, Schädlinge in die Flucht schlagen und bestimmte Krankheiten abwehren. Daher werden 

  • Knoblauch passt zu Erdbeeren, Tomaten und zu Salat. Sein intensiver Geruch wehrt Pilzsporen und Bakterien ab und hält so die Pflanzpartner gesund.

  • Dill ist ein guter Nachbar für Gurken, Salat, Rote Beete, Zwiebeln, Erdbeeren und Salat. Interessanterweise verträgt er sich auch mit der Möhre, obwohl die beiden derselben Pflanzenfamilie angehören. Sein intensiver Duft vertreibt Kohlweißlinge, Möhrenfliegen, Blattläuse und einige Wurzelschädlinge. 

  • Bohnenkraut passt, wie sein Name bereits vermuten lässt, ausgezeichnet zu Bohnen. Es hält nämlich die schwarze Bohnenlaus von Deinen Bohnenpflanzen fern.

  • Pfefferminze verträgt sich gut mit Kohlgewächsen und hält diesen lästige Schädlinge wie Erdläuse und Kohlweißlinge vom Leib.

  • Basilikum duftet wunderbar aromatisch. Das finden nicht nur wir Menschen – auch Tomaten, Gurken, Zucchini und Fenchel können das Königskraut gut riechen. Die Weiße Fliege sowie Kohlweißlinge sind von diesem Geruch weniger angetan und meiden die Pflanze und auch ihre Beetnachbarn.

  • Borretsch gibt über die Wurzeln Saponine an den Boden ab, welche Kohl, Gurken, Zucchini Salatpflanzen und Erdbeeren wohl bekommen. Darüber hinaus zieht die Pflanze mit ihren tollen blauen Blüten viele Bienen und andere bestäubende Insekten an, die auch die Nachbarn bestäuben.

  • Thymian verströmt einen Duft, der Schnecken, Kohlweißlingen und Läusen gar nicht behagt. Das mediterrane Gewürz ist ein guter Partner für Salat und Kohl. Halte allerdings etwas Abstand zwischen den Pflanzen, denn Thymian bevorzugt Trockenheit, während die beiden anderen häufig bewässert werden müssen.

  • Rosmarin schlägt Kohlweißlinge und Möhrenfliegen in die Flucht und ist daher ein guter Nachbar für Kohl und Möhren. Auch ist jedoch etwas Abstand ein Muss, denn Rosmarin mag es, wie alle mediterranen Kräuter, lieber karg und trocken.

  • Salbei hat einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden von Kohl, Tomaten, Lauch und Möhren. Schnecken und Kohlweißlinge halten sich in der Nähe des Gewürzstrauchs gar nicht gerne auf.

  • Ringelblumen zeigen eine gute Wirkung gegen Nematoden und werden daher gerne als Beeteinfassung verwendet. Sie vertragen sich mit den meisten Gemüsearten ganz ausgezeichnet. Darüber hinaus ziehen ihre leuchtenden Blüten bestäubende Insekten an.

So gelingt die Mischkultur

Nur Mut – mix it

Anfängern erscheint die Mischkultur oftmals kompliziert, so dass sie sich erst gar nicht an diese Anbauweise heranwagen. Immerhin gilt es vieles zu bedenken und beachten. Doch die Mischkultur im Hobbygarten gelingt viel leichter, als Du denkst. Mach Dir im Winter, wenn sich die erste Sehnsucht nach dem Garten bemerkbar macht, in aller Ruhe eine Skizze. Eine aufwendige Planung ist nicht notwendig. 

Entwickle Deinen grünen Daumen

Geh mit Spaß an die Sache heran! Es ist keine Katastrophe, wenn Du einmal zwei Arten nebeneinander pflanzt, die nicht so optimal zusammen passen. Im schlimmsten Fall sind dann Deine Möhren in diesem Jahr ein wenig kleiner oder die Bohnen bringen etwas weniger Ertrag. So lernst Du aus Deinen Erfahrungen und kannst es im nächsten Jahr besser machen. Die Mischkultur ist keine Wissenschaft, sondern basiert auf Erkenntnissen und Erfahrungen, die die Menschen verschiedenster Kulturen im Lauf der Jahrhunderte gesammelt haben. Häufig wirst Du auf Empfehlungen treffen, die einander widersprechen. Lass Dich dadurch nicht entmutigen – wie vieles andere beim Gärtnern lässt sich auch die Mischkultur nicht an starren Regeln festmachen.

Auf gute Nachbarschaft

So wie wir uns nicht mit jedem Menschen gleich gut verstehen, ergeht es auch den Pflanzen. Während manche Kombinationen perfekt harmonieren, kommt es mit anderen Pflanznachbarn zu Konkurrenz und Spannungen, die das Zusammenleben trüben. Wenn sich die Nachbarn gut verstehen, ist das Klima im Beet entspannt und wachstumsfördernd. Die Pflanzen profitieren von einander. Sie wachsen prächtig und werden seltener von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht. 

Fruchtbare Verbindungen

Jede Pflanze entzieht dem Boden eine andere Kombination an Nährstoffen. Im Idealfall stehen die Nachbarn dabei nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen einander. Hülsenfrüchte bringen gar Stickstoff ins Erdreich ein. 

Beispiel 1

Erbsen harmonieren nicht beispielsweise mit Kartoffeln und wollen auch nicht neben anderen Hülsenfrüchten wie Bohnen wachsen. Wenn Du diese Gemüsesorten dennoch nebeneinander pflanzt, können sie einander das Leben schwer machen. Eventuell übertragen sie auch Krankheiten oder Schädlinge aufeinander. Pflanze Deine Erbsen daher besser neben Möhren, Kohlrabi, Kohl, Salat, Gurken oder Zucchini. Dill ist ein toller Lückenfüller in diesem Bereich, der die Pflanzgesellschaft gesund hält und sogar das Aroma einiger Gemüsearten verbessern kann.

Beispiel 2

Basilikum liebt zwar sonnige Plätze, die sengende Mittagssonne kann jedoch die weichen Blätter verbrennen. Daher fühlt sich die Pflanze unter den hochgewachsenen Tomatenstauden sehr wohl. Hier bekommt sie genug Licht und Wärme ab. Zu Mittag, wenn die Sonne hoch am Himmel steht, spendet das lockere Blattwerk der Tomaten jedoch ein wenig Schatten. Zum Dank für den Sonnenschutz hält das Basilikum Mehltau und die Weiße Fliege von Deinen Tomaten fern. Wie gut, dass beide Pflanzen lockere, nährstoffreiche Böden schätzen und sich über regelmäßige Bewässerung freuen. Auch mit Fenchel, Gurken, Kohlrabi und Zucchini kommt Basilikum bestens zurecht. Dill und Radieschen hingegen sind keine guten Pflanzpartner für das aromatische Kraut.

Mischkultur & Fruchtfolge

Wer erfolgreich gärtnern möchte, ohne dabei auf Kunstdünger und Pestizide zurückzugreifen, setzt also auf eine bunte Mischung aus gut verträglichen Nachbarn im Beet. Hand in Hand geht die Mischkultur dabei stets mit dem Prinzip der Fruchtfolge. Das bedeutet, dass Du nicht nur jene Partner sorgfältig auswählen solltest, die gemeinsam Zeit im Beet verbringen. Die Verträglichkeit spielt auch eine wichtige Rolle für die nachfolgenden Kulturen – sei es im selben Gartenjahr oder im darauffolgenden Jahr. 

Ideal ist dabei ein Vier-Jahres-Plan, der dafür sorgt dass auf Starkzeher, Mittel- und Schwachzehrer folgen. Im Rahmen dieser Planung empfiehlt es sich unbedingt auf Verwandtschaften zwischen den Gemüsesorten und Harmonie zwischen den Pflanzpartnern im Sinne der Mischkultur Rücksicht zu nehmen.

So funktioniert die Fruchtfolge

Teile Deinen Gemüsegarten in vier Bereiche und wechsle in jeder Zone im Jahresrhythmus zwischen Stark-, Mittel- und Schwachzehren sowie Gründüngung ab. Jedes Jahr wandern diese Zonen um einen Bereich weiter. Auf Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf folgen so Schritt für Schritt Gewächse mit immer geringerem Nährstoffhunger, bis schließlich im vierten Jahr die Nährstoffreserven in jeweils einem Bereich mit Gründüngung wieder aufgefüllt werden.

Sehen wir uns eine Zone im Verlauf von 4 Jahren an:

  • 1. Jahr: Pflanze im ersten Bereich Starkzeher wie Kürbisse, Tomaten, Gurken, Zucchini oder Kohl. 

  • 2. Jahr: Säe nun im ersten Bereich Mittelzehrer wie Salat, Möhren, Fenchel oder Mangold. Die Starkzehrer wandern in den zweiten Bereich, wo sich im ersten Jahr die Mittelzehrer befanden.

  • 3. Jahr: Pflanze Schwachzehrer wie Bohnen, Erbsen und Kräuter im ersten Bereich.

  • 4. Jahr: Säe nun Gründüngung wie Lupinen, Phacelia, Wicken oder Klee aus. Achte auch hier auf die Verträglichkeit mit der Vor- und Nachkultur.

Mischkultur für den kleinen Garten

Insbesondere, wenn Dir nicht viel Platz zur Verfügung steht, ist eine Mischkultur optimal. Diese Anbauweise ermöglicht es Dir, jeden Zentimeter Deines Gemüsegartens voll zu nutzen. Beginn im zeitigen Frühjahr mit einigen Reihen Spinat. Kurz darauf, kannst Du bereits Radieschen, Möhren, Pflücksalat und Zwiebeln aussäen. Ist der Spinat abgeerntet, bleiben die Pflanzenreste einfach im Beet liegen, wo sie als Gehweg dienen. Mit der Zeit kommen weitere Gartenabfälle hinzu. Diese Mulchschicht liefert Nährstoffe für die nachfolgenden Pflanzen, hält die Feuchtigkeit im Boden und sorgen dafür, dass Du bei der Gartenarbeit nicht im Schlamm versinkst.

Bohnen sind eine gute Vorkultur für Starkzeher wie Kohl, Tomaten, Gurken, Kürbisse und Zucchini. Puffbohnen können besonders früh ausgesät werden. Aber auch Buschbohnen sind gut geeignet, da sie bereits abgeerntet sind, wenn ihre Pflanzpartner gerade erst ihre Früchte bilden. Bis in den Hochsommer kannst Du entstandene Lücken mit Grünkohl, Rosenkohl oder Wirsing füllen, die erst im Winter geerntet werden.

"Mit der Mischkultur schöpfst Du das ganze Jahr über aus dem Vollen. Deine Pflanzen sind gesund, wohlgenährt und entwickeln sich prächtig. Und es vergeht kein Monat, wo es nichts zu ernten gibt."
Mein Tipp

Mischkultur im Hochbeet

Ein Hochbeet ist ein ganz typisches Anwendungsbeispiel für die Mischkultur. Hier musst Du schon allein aus Platzgründen auf eine bunte Durchmischung setzen. Wenn Du Dir eine ertragreiche Ernte wünschst, macht es Sinn darauf zu achten, welche Pflanzen gut miteinander können. Die Kombination von Stark- und Schwachzehrern sorgt für eine gleichmäßige Nährstoffnutzung. Krankheiten und Pilze können sich hier nicht so leicht ausbreiten, die Duftstoffe mancher Pflanzen halten bestimmte Schädlinge fern. 

Auch einige bunte Blumen und blühende Kräuter sind eine gute Wahl für Dein Hochbeet. Sie ziehen bestäubende Insekten an, lockern mit ihren Wurzeln den Boden auf und können mit ihren ätherischen Ölen Schädlinge in die Flucht schlagen.

  • Setze hohe Pflanzen in die Mitte oder ganz nach hinten (falls Dein Hochbeet an der Wand steht).
  • Rankende Pflanzen kommen an den Rand, so überwuchern sie das Beet nicht.
  • Pflanze schnell wachsende Gemüsesorten, die bald geerntet werden können, ebenfalls in den Randbereichen.
  • Gemüsesorten, die lange für ihre Entwicklung brauchen, kommen in die Mitte.

Mischkultur im Kräuterbeet

Eine Kräuterspirale sieht nicht nur schön aus, das spiralförmige Beet gibt Dir auch die Möglichkeit, viele Kräuter auf engem Raum zu kultivieren. Durch die spezielle Konstruktion, die sich wie ein Schneckenhaus windet, entstehen verschiedene Zonen, in welchen sich jeweils bestimmte Pflanzen wohlfühlen. Der höchste Bereich ist besonders sonnig, trocken und durchlässig. Hier gedeihen mediterrane Kräuter prächtig. Weiter unten wird die Erde immer feuchter, stellenweise finden sich auch schattige Plätzchen. Hier herrschen optimale Bedingungen für Kräuter, die frische und humose Böden bevorzugen. 

Achte darauf, dass sich die Kräuter in den einzelnen Zonen gut miteinander vertragen. Majoran und Thymian wachsen gar nicht gerne nebeneinander. Auch Zitronenmelisse und Basilikum sowie Estragon und Dill solltest Du nicht direkt nebeneinander pflanzen.

Hier erfährst Du mehr über das Anlegen einer Kräuterspirale.

Gute Nachbarn & schlechte Nachbarn in der Mischkultur

Gute Nachbarn

Schlechte Nachbarn

Basilikum

Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Tomaten, Zucchini

Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Tomaten, Zucchini

Blumenkohl

Bohnen, Erbsen, Gurken, Rote Bete, Sellerie, Spinat

Kartoffeln, Kohl, Knoblauch, Rhabarber, Schnittlauch, Zwiebeln

Bohnen

Bohnenkraut, Erdbeeren, Gurken, Mangold, Sellerie, Radieschen, Rote Bete, Kohlarten, Salat, Tomate

Erbsen, Fenchel, Knoblauch, Lauch, Zwiebeln

Bohnenkraut

Buschbohnen, Rote Bete, Salat

Dill

Bohnen, Erbsen, Gurken, Kohl, Möhren, Rote Bete, Salat, Zwiebeln

Asia Salate, Rucola

Erbsen

Dill, Fenchel, Gurken, Kohlarten, Mais, Möhren, Kohlrabi, Radieschen, Salat, Zucchini

Bohnen, Kartoffeln, Knoblauch, Lauch, Tomaten, Zwiebeln

Erdbeeren

Borretsch, Buschbohne, Knoblauch, Lauch, Radieschen, Salat, Schnittlauch, Spinat, Zwiebeln

Kohlgewächse

Fenchel

Endivien, Erbsen, Gurken, Salat, Salbei

Bohnen, Tomaten

Gartenkresse

Möhren, Radieschen & Rettich, Tomaten

Dill, Erbsen, Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Kohl, Mangold, Pastinaken, Petersilie, Rote Beete, Rucola, Schnittlauch, Spinat, Zwiebeln

Gurken

Kohl, Lauch, Zwiebeln, Bohnen, Dill, Erbsen, Fenchel, Kümmel, Mais, Rote Beete, Salat, Sellerie

Tomaten, Radieschen, Zucchini & Kürbis

Kappuzinerkresse

Dill, Erbsen, Kohlrabi, Kohl, Mangold, Radieschen & Rettich, Rote Beete, Sellerie, Spinat, Zucchini & Kürbis

Petersilie, Rucola

Kartoffeln

Bohnen, Knoblauch, Kohlrabi, Spinat

Erbsen, Gurken, Kohl, Rote Bete, Sellerie, Tomaten, Zwiebeln

Knoblauch

Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Kartoffeln, Möhren, Rote Bete, Sellerie, Tomaten

Bohnen, Erbsen, Kohl

Kohlrabi

Buschbohnen, Erbsen, Gurken, Kartoffeln, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Salat, Schwarzwurzeln, Sellerie, Spinat, Stangenbohnen, Tomaten

Gartenkresse, Kohl, Zwiebeln

Kohlarten

Bohnen, Dill, Endivien, Erbsen, Salat, Lauch, Mangold, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Rote Bete, Sellerie, Spinat, Tomaten

Erdbeeren, Kartoffeln, Knoblauch, Senf, Zwiebeln

Lauch

Endivien, Erdbeeren, Gurken, Kohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Möhren, Sellerie, Tomaten

Bohnen, Erbsen, Rote Bete

Mais

Basilikum, Bohnen, Gurken, Kürbis, Pastinaken, Salat, Tomaten

Rote Rüben, Sellerie

Majoran

Borretsch, Gurken, Möhren, Pastinaken, Petersilie, Spinat

Basilikum, Fenchel

Mangold

Bohnen, Kohl, Möhren, Radieschen, Rettich

Gartenkresse, Rote Beete, Spinat

Möhren

Dill, Erbsen, Knoblauch, Lauch, Mangold, Porree, Radieschen, Rettich, Salat, Schnittlauch, Tomaten, Zwiebeln

Rote Bete

Paprika & Chili

Gurken, Kohl, Möhren, Tomaten

Erbsen, Fenchel, Rote Bete

Pastinaken

Dill, Gartenkresse, Mangold, Rote Beete, Salat, Schnittlauch, Zwiebeln

Rucola

Petersilie

Fenchel, Kohlrabi, Lauch, Möhren, Radieschen & Rettich

Borretsch, Kappuzinerkresse, Rote Beete, Salat

Radieschen & Rettich

Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, Kapuzinerkresse, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Petersilie, Salat, Spinat, Stangenbohnen, Tomaten

Gurken, Kohl, Zwiebeln

Rote Beete

Bohnen, Bohnenkraut, Dill, Gurken, Knoblauch, Kohl, Salat, Zwiebeln

Kartoffeln, Lauch, Mangold, Möhren, Spinat

Rucola

Salat, Zwiebeln

Borretsch, Erbsen, Gartenkresse, Gurken, Pastinaken, Sellerie, Spinat

Salat

Bohnen, Bohnenkraut, Dill, Erbsen, Erdbeeren, Gurken, Kohl, Kohlrabi, Lauch, Möhren, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Tomaten, Zwiebeln

Petersilie, Sellerie

Sellerie

Bohnen, Gurken, Knoblauch, Kohl, Kohlrabi, Lauch, Tomaten

Kartoffeln, Salat

Spinat

Bohnen, Erdbeeren, Kartoffeln, Kohl, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Tomaten

Mangold, Rote Bete

Tomaten

Bohnen, Knoblauch, Kohl, Kohlrabi, Paprika, Petersilie, Salat, Sellerie, Spinat, Zucchini & Kürbis

Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln

Zucchini & Kürbis

Bohnen, Erbsen, Mais, Tomaten, Zwiebeln

Gurke, Melone

Zwiebeln

Dill, Erdbeeren, Feldsalat, Gurken, Kohlrabi, Lauch, Möhren, Rote Bete, Salat, Sellerie, Zucchini

Bohnen, Erbsen, Kartoffeln, Kohl, Radieschen, Rettich

Ungestörte Winterruhe

Sobald der Winter in den Garten Einzug gehalten hat, solltest Du den Rasen möglichst nicht mehr betreten. Bei frostigem Wetter können die Halme unter der Last Deiner Schritte brechen. Wer nun ständig über die Rasenfläche läuft, schädigt die Gräser und riskiert ein unebenes Erscheinungsbild. Im Frühjahr braucht die strapazierte Grasnarbe umso länger, um sich zu regenerieren. Bleibe daher Deiner Grünfläche während der kalten Jahreszeit besser fern.

Schlechte Nachbarn

Schlechte Nachbarn

Basilikum
Gute Nachbarn

Fazit

Wer seinen Rasen perfekt gepflegt in die Winterruhe entlässt, kann sich zu Saisonbeginn im nächsten Jahr über einen üppig grünen Teppich freuen. Gönne Deiner Grünfläche ein herbstliches Pflegeprogramm und mähe die Gräser kurz nach der ersten Frostnacht ein letztes Mal. Nach dem wohlverdienten Schönheitsschlaf erwacht Dein Rasen im Frühjahr frisch und ausgeruht zu neuem Leben.  

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