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Braune Flecken im Rasen trotz Wässern: Das kannst Du jetzt tun

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Wenn braune Flecken im ansonsten grünen Rasen auftauchen, ist das immer ein Anzeichen, dass mit dem Rasen etwas nicht stimmt. Bei den braunen Flecken kann es sich um Anzeichen von zu großer Trockenheit, oder wenn der Rasen ausreichend gewässert wird, vom Gegenteil, nämlich Staunässe handeln. Braune Flecken im Rasen entstehen aber auch durch Pflegefehler, Nahrstoffmangel, falsche Düngung oder durch Schädlinge.

Um die Schäden im Rasen beseitigen zu können musst Du der Ursache auf den Grund gehen. Wir zeigen Dir hier, wie Du erkennen kannst, wodurch braune Flecken in Deinem Rasen entstehen und was Du dagegen unternehmen kannst.

Ursachen für braune Flecken im Rasen

#1 Falsche Bewässerung

Wenn der Rasen ausreichend bewässert wird, können die braunen Flecken im Rasen dadurch entstehen, dass sich an den Wurzeln Staunässe bildet. Durch die ständige Nässe an den Wurzeln faulen diese und können dann die Pflanze nicht mehr richtig mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Als Folge sterben die Grashalme ab und es entstehen braune Flächen im Rasen.

Behoben werden kann dieses Problem durch regelmäßiges Vertikutieren des Rasens. Durch das Vertikutieren wird der Boden aufgelockert. Er wird besser belüftet und das Wasser kann besser abziehen. Zudem sollte der Rasen regelmäßig gemäht werden, da lange Grashalme sich eher braun färben.

#2 Falsche Pflege

Meistens ist eine mangelnde Pflege daran schuld, wenn im Rasen braune Flecken entstehen. Sie können durch Austrocknung, Staunässe, falsches Mähen oder falsche Versorgung des Rasens mit Nährstoffen entstehen.

Daher solltest Du dafür sorgen, dass Dein Rasen-Pflaster

  • regelmäßig bewässert wird
  • der Rasen im Frühjahr vertikutiert wird, damit er besser durchlüftet wird und die Durchlässigkeit des Bodens verbessert wird
  • Du solltest Deinen Rasen wöchentlich mähren, ihn dabei aber auf einer Höhe von drei bis fünf Zentimeter belassen.
  • Dü solltest Deinen Rasen regelmäßig, wie weiter unten beschrieben, düngen.

#3 Pilzbefall

Es gibt verschiedene Pilze, die unschöne braune Flecken im Rasen verursachen können. Sie unterscheiden sich nach ihren Wachstumsbedingungen, ihrem Erscheinungsbild und durch die Stärke des verursachten Schadens. Zu diesen Pilzen gehören.

Schneeschimmel (Fusarium nivale)

Schneeschimmel tritt meistens im Frühjahr auf. Er wird durch eine langanhaltende Schneedecke und durch Nässe bei niedrigen Temperaturen gefördert.

Du kannst runde Flecken mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern im Rasen erkennen. Die Flecken sind mit einem weiß- bis rosafarbenen Pilzgeflecht überzogen. Dieses Pilzgeflecht verfärbt sich später gelb-braun.

Hexen- oder Feenringe

Hexen- oder Feenringe können im Rasen das ganze Jahr über auftreten. Sie sind vor allem im Rasen zu finden, wenn dieser an einem nährstoffarmen, sandigen Standort wächst. Die Auslöser sind unterschiedliche Pilze, von denen jedoch nur ein einziger Typ den Rasen nachhaltig schädigt.

Bei diesem Pilz Typ wächst im Rasen ein dichtes Pilzgeflecht, das zu einem ringförmigen Absterben des Rasens führt. Das Pilzgeflecht ist wasserabweisend und sorgt dafür, dass der Rasen an dieser Stelle vertrocknet. Durch die sich zersetzenden Gräser wird Stickstoff freigesetzt, der seinerseits die Gräser außerhalb des Ringes zum Wachstum anregt. Manchmal entwickeln sich in dem Ring auch Hutpilze.

Rotspitzigkeit (Corticum fuciforme)

Dieser Pilzbefall tritt meistens in den Sommermonaten von Juni bis Oktober bei feucht warmem Wetter auf. Er ist erkennbar an einem feinen roten Pilzgeflecht an den Grashalmen.

Mögliche Ursachen für den Pilzbefall im Rasen

Die Sporen der Pilze werden durch Wind, Regen, über die Erde und durch Tiere verbreitet und gelangen so auch in den Rasen. Die folgenden Bedingungen begünstigen einen solchen Pilzbefall:

  • der pH-Wert des Bodens, zu hoch oder zu niedrig
  • Stickstoff betonte Düngung im Herbst
  • verdichteter Boden
  • dauerhafte Nässe
  • verfilzter Rasen
  • zu tiefes Mähen
  • Laub auf dem Rasen
  • langanhaltende Schneedecke auf dem Rassen

Gegenmaßnahmen zum Schutz des Rasens

Um den Rasen zu schützen, solltest Du folgende Maßnahmen treffen:

  • Der ideale pH-Wert des Bodens für Rasen liegt im Bereich zwischen 5,5 und 6,5, also leicht sauer. Du solltest dafür sorgen, dass pH-Wert des Bodens Deiner Rasenfläche in diesem Bereich lieft.
  • Der Rasen sollte im Frühjahr und Sommer mit einem Langzeitdünger gedüngt werden. Wir empfehlen zur Düngung Substral Rasendünger mit Landzeitwirkung
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  • Im Herbst solltest Du Stickstoffgaben vermeiden, da dieser die Zellen der Gräser weich und daher weniger widerstandsfähig macht. Eine Kaliumgabe hingegen stärkt das Zellgewebe.
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  • Durch Vertikutieren für eine gute Durchlüftung und Auflockerung des Bodens sorgen.
  • Der Boden kann aufgelockert werden, indem Du mit einer Grabe Gabel etwa zehn Zentimeter tiefe Löcher in den Rasen stichst und diese mit Sand auffüllst. Dadurch wird die Durchlässigkeit des Bodens verbessert.
  • Verfilzter Rasen wird ebenfalls durch Vertikutieren verhindert.
  • Der Rasen sollte auf drei bis fünf Zentimeter und keinesfalls tiefer geschnitten werden.
  • Stehen Bäume auf der Rasenfläche, sollte abfallendes Laub vom Rasen entfernt werden, da das Laub die Feuchtigkeit lange hält und so die Pilzbildung fördert.
  • Gegen eine langanhaltende Schneedecke kann leider nicht viel getan werden.
  • Zur Bekämpfung des Hexenrings ist ein Austausch der Erde empfehlenswert, da sich das Pilzgeflecht nicht sehr leicht entfernen lässt. Dazu hebst Du den Boden in einer Breite von 30 Zentimetern links und rechts des Hexenrings spatentief aus und ersetzt die Erde mit frischem Substrat.
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#4 Nährstoffmangel

Abhängig vom Boden der Rasenfläche kann eine Unterversorgung mit Nährstoffen vorliegen, wenn das Gras an bestimmten Stellen nicht wächst und braune Stellen entstehen. Der Nährstoffmangel hemmt nicht nur das Wachstum des Grases, sondern verringert auch seine Widerstandskraft.

Wenn das Gras schlecht wächst, ist es angebracht, es mit Dünger zu versorgen. Empfehlenswert ist der oben empfohlene Substral Langzeitdünger. Damit er gleichmäßig auf dem Rasen verteilt wird, solltest Du ein Streugerät benutzen.

#5 Falsche Düngung

Braune Flecken im Rasen können auch durch eine falsche Düngung entstehen, wie beispielsweise durch:

  • zu wenig oder zu viel Stickstoff
  • eine Überdüngung
  • unregelmäßige Ausbringung des Düngers
  • wenn der Dünger nicht in den Boden einziehen kann

Gras benötigt für das Wachstum Kalium, Phosphor und Stickstoff. Ein Rasendünger bietet diese Substanzen nicht immer in der richtigen Zusammensetzung. Die Grassorte, die Beanspruchung des Rasens und die Bodenbeschaffenheit sind dabei von entscheidender Bedeutung.

Wenn der Rasen trotz Dünung nicht richtig gedeiht und sogar braune Flecken bekommt, solltest Du eine Bodenanalyse durchführen lassen. Dann kannst du die Nährstoffe entsprechend anpassen.

Achte darauf, dass Du Dünger gleichmäßig ausbringst. Gelangt an eine Stelle zu viel Dünger, kann diese überdüngt sein. Auch Überdüngung verursacht braune Verfärbungen im Gras. Daher ist ein Streuwagen eine gute Anschaffung.

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Und letztlich ist es wichtig, dass der Dünger gut in den Boden einzieht. Trockener Dünger kann auf dem Gas zu Verbrennungen führen. Daher solltest Du möglichst, kurz vor einem Regenfall, düngen oder alternativ den Rasen nach der Düngung gut bewässern.

#6 Schädlinge

Die folgenden Schädlinge können im Rasen für braune Flecken sorgen:

Ameisen

Dass sich in Deinem Rasen Ameisen eingenistet haben, erkennst du an den Nestern, die als kleine Hügel in deinem Rasen bemerkbar sind.

Maßnahmen gegen Ameisen

Hebe die Nester mit einem Spaten aus und bringe sie an einen Ort, an dem sie nicht stören.

Maulwürfe

Maulwürfe verursachen Erdhügel auf dem Rasen. Dabei ist zu bemerken, dass Maulwürfe unter Naturschutz stehen und auf keinen Fall gejagt, gefangen oder gar getötet werden dürfen.

Maßnahmen gegen Maulwürfe

Maulwürfe dürfen nur vertrieben werden. Das gelingt am besten durch Lärm.

Engerlinge des Gartenlaubkäfers (Phyllopertha horticola)

Die Engerlinge des Gartenlaubkäfers gehören zu den größten Schädlingen des Rasens. Sie ernähren sich von den Wurzeln und den Gräsern selbst und können großen Schaden im Rasen anrichten.

Erkennbar ist eiN Befall meist daran, dass viele Vögel auf dem Rasen nach Futter suchen. Die Engerlinge sind etwa fünf Zentimeter lang und haben eine weißliche Farbe.

Maßnahmen gegen die Engerlinge des Gartenlaubkäfers

Hilfreich kann die Bearbeitung des Rasens mit einem Vertikutierer sein, der die Engerlinge an die Oberfläche bringt. Hier kannst Du so viele wie möglich absammeln oder darauf vertrauen, dass die Vögel sie fressen.

Hilfreich kann auch die Ausbringung von Nematoden sein, die sich ihrerseits von den Engerlingen ernähren und sie abtöten.

Auch die Förderung von natürlichen Feinden der Engerlinge, wie Igeln und Vögeln kann von Vorteil sein. Auch der ansonsten ungeliebte Maulwurf kann täglich eine ganze Anzahl von Engerlingen fressen.

Engerlinge von Mai- (Melolontha) und Junikäfern (Amphimallon solstitiale)

Diese Engerlinge treten nicht so oft auf wie die des Gartenlaubkäfers, können dennoch in manchen Jahren große Schäden am Rasen anrichten.

Maßnahmen gegen die Engerlinge von Mai- und Junikäfern

Zur Bekämpfung dieser Engerlinge gelten dieselben Maßnahmen wie für den Gartenlaubkäfer. Zusätzlich solltest Du wissen, dass die Weibchen der Käfer kurz gemähte Rasenflächen zur Eiablage bevorzugen. Zur Flugzeit der Käfer solltest Du daher für etwa drei Wochen auf das Rasenmähen verzichten.

Wiesenschnaken

Vielleicht sind es die Larven der Wiesenschnaken, die braune Flecken im Rasen verursachen. Sie leben kurz unter der Grasnarbe und fressen die Wurzel der Gräser. Die weiblichen Wiesenschnaken legen ihre Eier von August bis September im Rasen ab.

Die Larven schlüpfen nach vier bis sechs Wochen. Den größten Schaden richten sie im April und Mai nach der Überwinterung an. Dann ernähren sie sich auch von den Blättern des Grases.

Maßnahmen gegen Wiesenschnaken

Ein Befall mit Wiesenschnaken ist daran zu erkennen, dass sich direkt unter der Bodenoberfläche zahlreiche Larven befinden, die durch einen Spatenstich freigelegt werden können.

Bekämpft werden können die Larven mit den folgenden Mitteln:

  • Kalkstickstoff: Bringe zur Bekämpfung der Larven 30 bis 40 Gramm Kalkstickstoff pro Quadratmeter Rasenfläche aus. Dieser bekämpft die Larven wirksam und versorgt gleichzeitig den Boden mit Nährstoffen. Der Kalkstickstoff sollte schon Anfangs März bei feuchtem Wetter verstreut werden.
  • Vertikutieren: Da die Larven immer dicht unter der Oberfläche leben, kann ein tief eingestellter Vertikutierer die Population ziemlich reduzieren.
  • SC-Nematoden: Die kleinen Fadenwürmer werden in Wasser angesetzt und abends auf dem Rasen verteilt. Sie dringen in die Larven ein und infizieren sie mit einem Bakterium, das sie innerhalb weniger Tage tötet.
  • Absammeln der Larven: Mische 1 kg feuchte Weizenkleie und 100 g Zucker und verteile es auf dem Rasen. Das Gemische lockt die Larven aus der Erde und Du kannst sie einfach absammeln.
  • Bei einem sehr starken Befall hilft nur noch das Abtragen der Grasnarbe und das Neuanlegen des Rasens.

#7 Winterschäden

Wenn der Rasen aufgrund von Kälte in Kombination mit Trockenheit braune Stellen hat, hilft eine gute Bewässerung allein nicht.

Du kannst nur auf höhere Temperaturen warten, den Rasen dann düngen und auf den braunen Flächen Gras nach säen.

Du kannst solchen Winterschäden vorbeugen, indem Du im Herbst die Widerstandskraft des Grases durch einen reinen Kaliumdünger stärkst. Es können zwar trotzdem braune Flecken im Rasen entstehen, aber der Rasen regeneriert sich schneller.

#8 Saurer Boden

Der Boden gilt unter einem pH-Wert von 6,5 als sauer, über 7,5 als alkalisch und dazwischen als neutral. Der ideale pH-Wert für Rasen liegt zwischen 5,5 und 6,5, also leicht sauer.

Die Zugabe von Kalk kann den pH-Wert des Bodens positiv beeinflussen und in sauren Boden auf den Optimal Wert erhöhen.

#9 Lage des Rasens

Wenn der Rasen sehr windstill liegt, kann es ihm an Belüftung mangeln. Die Feuchtigkeit trocknet schlecht ab und die Gefahr eines Pilzbefalls steigt. An schattigen Stellen hingegen bekommt das Gras nicht genug Sonnenlicht, das es für die Fotosynthese benötigt.

Boden durch Vertikutieren auflockern und belüften. Mit Grabe Gabel Löcher in den Rasen stoßen und diese mit Sand auffüllen. Dadurch wird die Durchlässigkeit des Bodens erhöht und Wasser kann besser abziehen.

Für schattige Stellen empfiehlt sich Schattenrasen, der mit wenig Sonnenlicht auskommt.

#10 Rasenkrankheiten

Auch eine Krankheit kann dazu führen, dass Dein Rasen braune Flecke bekommt. Die folgenden Krankheiten können dafür verantwortlich sein:

Blattflecken

Blattflecken können von unterschiedlichen Erregern ausgelöst werden. Sie treten bei Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad Celsius auf.

Maßnahmen gegen Blattflecken

Regelmäßiges Vertikutieren und Durchlüften des Rasens beugt den Blattflecken vor beziehungsweise hilft bei einem Befall.

Wurzelfäule

Bei Wurzelfäule können die Grashalme leicht aus der Erde gezogen werden. Die Wurzeln sehen schleimig und faulig aus. Wurzelfäule befällt vor allem geschwächte Gräser nach Trockenheit oder bei Staunässe.

Maßnahmen gegen Wurzelfäule

Verabreichung von Langzeitdünger, die Zugabe von Kalk zur Erhöhung des pH-Wertes des Bodens und eine gute Belüftung beugen dem Befall vor.

#11 Hunde als Ursache

Wenn ein Hund regelmäßig auf dem Rasen sein Geschäft macht, kann das zu braunen Flecken im Rasen führen. Durch den ständigen Hundeurin können die Wurzeln das Rasens kein Wasser mehr aufnehmen und die Grashalme sterben ab, was zu braunen Flecken im Rasen führt.

Normalerweise sorgt der Regen dafür, dass der Hundeurin weggespült wird. Wenn es längere Zeit trocken bleibt und Dein Hund immer wieder an der gleichen Stelle sein Geschäft verrichtet, solltest Du den Hundeurin mit Wasser wegspülen.

Gegen fremde Hunde hilft eine Hecke oder ein Zaun rund um Deine Rasenfläche.

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Foto des Autors

Ich habe das Projekt Pflanzentanzen ins Leben gerufen, weil ich mich gerne im Garten & auf dem Balkon als Hobby-Gemüse-Gärtner austobe. Am liebsten nerve ich meine Freundin damit, unseren Balkon mit Tomaten, Chillies und Snackgurken zu verwuchern.

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