Pflanzentipps

Außergewöhnliche Bäume für den Garten | Auswahl 2024

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Einheimische Laub- und Nadelbäume sind in fast jedem Garten zu finden. Es gibt aber auch einige seltene, exotische Bäume, die in unseren Gärten gut gedeihen. Sie überzeugen mit ungewöhnlichen Blättern und vor allem Blüten und ziehen die Blicke aller Besucher auf sich. Für die meisten exotischen Bäume sind unsere Winter zu kalt, doch einige können auch hier überleben.

Wir möchten Dir hier einige dieser Bäume vorstellen, die auch in unserem Klima gut gedeihen und Deinen Garten bereichern werden.

Blasenbaum (Koelreuteria paniculata)

Der Blasenbaum ist in Ostasien beheimatet. Bereits 1763 kam er als Gartengehölz nach Europa. Heute wird der sommergrüne Baum dank seiner Hitze- und Trockenheitstoleranz als Zukunftsbaum für den Klimawandel angesehen. Im Juli bis August zeigt er leuchtend gelbgoldene Blüten.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, frisch, eher trocken, Gartenboden
  • Wuchshöhe: 600 – 800 Zentimeter
  • Blüte: gelb, groß, rispenförmig
  • Blütezeit: Juli bis August
  • Blätter: dunkelgrün, farnähnlich, länglich, Herbstfarbe gelb, orange, rot
  • Besonderheiten: späte Blüte, große Blätter, dekorative Früchte

Blutpflaume (Prunus cerasifera „Nigra“)

Die Wildform der Blutpflaume stammt aus Vorderasien und wird in Europa seit 400 Jahren kultiviert und ist in vielen Regionen verwildert. Die Sorte Nigra wurde um 1916 in den USA gezüchtet und ist als Hausbaum sehr beliebt. Sie hat eine frühe Blüte, hübsches Laub und leckere Früchte.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: normaler Gartenboden
  • Wuchshöhe: 300 – 400 Zentimeter
  • Blüte: rosa, einfach, schalenförmig
  • Blütezeit: April
  • Blätter: dunkelrot, eiförmig, laubabwerfend
  • Besonderheiten: essbare Pflaumen mit süßem Geschmack

Borstenrobinie / Borstenakazie (Robinia hispida Macrophylla)

Die Borstenakazie stammt aus den östlichen Teilen Nordamerikas und ist bei uns selten zu finden. Sie bietet im Sommer sehr attraktive Blüten, die auch von Bienen geschätzt werden. Die Triebe sind dicht mit roten Borsten besetzt.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, durchlässig, neutral bis alkalisch
  • Wuchshöhe: 100 – 300 Zentimeter
  • Blüte: lila-rosa. einfach, traubenförmig, Schmetterlingsblüten
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blätter: tiefgrün, gefiedert, breit elliptisch, laubabwerfend
  • Besonderheiten: große leuchtende Blütentrauben, braunrote Rinde mit roten Borsten, bienenfreundlich

Chilenische Andentanne / Affenbaum (Araucania araucana)

Neben Chile umfasst das Verbreitungsgebiet der Andentanne auch den Südwesten Argentiniens. Wild wächst sie in den Anden auf Höhen zwischen 600 und 1 800 Metern.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, tiefgründig, humos, nährstoffreich, Kalk meidend
  • Wuchshöhe: 1000 – 1800 Zentimeter
  • Blüte: grün, gelb, braun, walzenförmig, Zapfen, zylindrisch bis eiförmig
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Blätter: grün, Nadeln, flach und breit
  • Besonderheiten: gehört zu den ältesten Pflanzen überhaupt, junge Bäume benötigen einen Winterschutz

Chinesischer Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)

Der Blauglockenbaum stammt aus China, wurde aber schon früh als Zier- und Forstbaum in Japan eingeführt und hat sich dort als Neophyt in der freien Natur etabliert. In Süddeutschland findet man in städtischen Parks manchmal wilde Sämlinge des Blauglockenbaumes.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: mäßig trocken bis frisch, durchlässiger Gartenboden
  • Wuchshöhe: 800 – 1500 Zentimeter
  • Blüte: violett-blau, einfach, rispenförmig
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blätter: hell- bis mittelgrün, sehr groß, herzförmig, behaart, gegenständig
  • Besonderheiten: traumhafte Blüten, Winterschutz ratsam

Chinesischer Gemüsebaum / Surenbaum (Tooria sinensis)

Der Chinesische Gemüsebaum stammt aus Asien. In China und anderen asiatischen Ländern verwendet man die jungen Triebe als Gemüse. Sie enthalten viel Eiweiß und Vitamine und schmecken würzig nach Knoblauch und Pfeffer.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: feucht, gut durchlässig
  • Wuchshöhe: 1500 – 2000 Meter
  • Blüte: weiß, lange Blütenrispen
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Blätter: grün, paarig gefiedert, laubabwerfend
  • Besonderheiten: Triebspitze und junge Blätter essbar, winterhart bis -20 Grad Celsius

Chinesischer Perlenschweif Celina (Stachyurus chinensis „Celina“)

Der Chinesische Perlenschweif ist ein Geheimtipp unter den Frühblühern. Er wächst aufrecht und seine blassgelben Blüten präsentieren sich in glockenförmigen Ähren wie Perlen auf einer Schnur. Daraus entwickeln sich klein runde Früchte. Im Herbst färbt er sich gold-gelb-orange.

  • Standort: halbschattig, geschützt
  • Bodenbeschaffenheit: normaler, feuchter Boden, säureliebend bis neutral
  • Wuchshöhe: 200 – 400 Zentimeter
  • Blüte: gelb, glockenförmige herabhängende Ähren
  • Blütezeit: März bis April
  • Blätter: grün, laubabwerfend
  • Besonderheiten: schöne Herbstfärbung, gut winterfest bis -16 Grad Celsius

Eisenholzbaum (Parrotia persica)

Der Eisenholzbaum stammt aus Vorderasien. Nach Europa gelangte er erstmals 1846. Sein Name geht aus das sehr harte und schwere Holz zurück, das sogar im Wasser untergeht. Der Baum wäschst meist mehrstämmig.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, frisch bis feucht, nährstoffreich, kalktolerant
  • Wuchshöhe: 450 – 400 Zentimeter
  • Blüte: rot, Köpfchen
  • Blütezeit: Februar bis März
  • Blätter: grün, verkehrt eiförmig, laubabwerfend, im Herbst gelb, orangerot, violett
  • Besonderheiten: Winterhart, Holz nicht schwimmfähig

Fächerblattbaum (Ginkgo Biloba)

Der Ginkgo-Baum ist einer der ältesten Bäume der Welt. Er war auch in Europa weit verbreitet, stab aber aus und überlebte nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Da die Früchte des Ginkgos unangenehm riechen, werden in Parkanlagen nur männliche Bäume gepflanzt.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: kiesig/tonig, mäßig feucht, mäßig nährstoffreich, kalktolerant
  • Wuchshöhe: 1400 – 2000 Zentimeter
  • Blüte: grün, Kätzchen, zweihäusig
  • Blütezeit: März bis April
  • Blätter: grün, fächerförmig, gelappt
  • Besonderheiten: anspruchslos, winterhart

Franklinbaum (Fanlinia alatamaha)

Der Baum wurde im Delta des Altamaha Flusses im US-Bundesstaates Georgia gefunden. Sie wurde nach dem Gründervater Benjamin Franklin benannt. Seit 1803 gibt es keine Franklinie mehr in der freien Natur. Sammler und Botaniker bewahren sie in botanischen Gärten und Parkanlagen vor dem Aussterben.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig, humos, gut durchlässig
  • Wuchshöhe: 200 – 800 Zentimeter
  • Blüte: cremeweiß, einfach, Schalenblüte
  • Blütezeit: September bis Oktober
  • Blätter: dunkelgrün, glänzend, oval bis lanzettlich
  • Besonderheiten: Seltenheit, tolle Herbstfärbung

Großblumiger Schneeglöckchenbaum (Halesia carolin amonticola)

Der Schneeglöckchenbaum stammt aus dem Süden der USA. Er begeistert mit seiner Blütenpracht im Frühjahr, im Herbst mit seiner leuchtend gelben Blattfärbung und im Winter mit den auffälligen Früchten, die lange am Baum haften bleiben.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: humos, durchlässig, leicht sauer bis sauer
  • Wuchshöhe: 400 – 600 Zentimeter
  • Blüte: reinweiß, einfach, glockenförmig
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blätter: dunkelgrün bis dunkel gelbgrün, oval, fein gesägt, fein behaart
  • Besonderheiten: auffallende Blütenpracht, Fruchtschmuck im Winter, winterhart

Indianerbanane / Dreilappige Paupau (Asimina triloba)

Die Indianerbanane stammt aus dem östlichen Nordamerika, wobei der Name irreführend ist. Die Frucht ähnelt eher einer Papaya als einer Banane. Sie wurde von den Ureinwohnern seit Jahrtausenden geschätzt.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, feucht, humos
  • Wuchshöhe: 200 – 400 Zentimeter
  • Blüte: braun bis purpurrot, einfach, glockenförmig
  • Blütezeit: Mai
  • Blätter: hellgrün, dünn, 30 m lang, laubabwerfend, im Herbst gelb
  • Besonderheiten: exotischer Geschmack, zweiter Befruchter nötig, nach einigen Jahren sehr winterhart

Japanischer Roter Schlitzahorn Garnet (Acer palmatum Dissectum Garnet)

Der Rote Schlitzahorn stammt aus den Bergwäldern Japans und Koreas. Die Blätter sind von Frühjahr bis Herbst purpurn bis schwarz-rot und färben sich dann im Herbst leuchtend rot. Selbst die typischen Flügelfrüchte sind rot gefärbt.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: gut durchlässig, lockerer, frisch bis feucht
  • Wuchshöhe: 100 – 150 Zentimeter
  • Blüte: rot, Trauben
  • Blütezeit: Mai
  • Blätter: Purpur bis schwarzrot, tief eingeschnitten, laubabwerfend
  • Besonderheiten: verfärbt sich im Herbst leuchtend rot

Japanische Zieraprikose (Prunus mume Beni-Chidori)

Die Japanische Zieraprikose zeichnet sich durch intensive rosarotfarbene Blüten aus. Die Blüten verströmen einen weithin bemerkbaren intensiven, süßen Duft aus. Der bei uns unbekannte Frühlingsblüher zeigt seine Blütenpracht von März bis April. Früchte bilden sich keine oder sehr selten.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: normaler Gartenboden
  • Wuchshöhe: 300 – 400 Zentimeter
  • Blüte: rosarot, einfach, schalenförmig
  • Blütezeit: März bis April
  • Blätter: grün, wechselständig, oval, Rand gesägt, laubabwerfend
  • Besonderheiten: sehr dekorativ, duftende Blüten, winterhart

Judasbaum (Cercis siliquastrum)

Es gibt weltweit etwa zehn Arten des Judasbaumes. Zwei davon sind in Nordamerika heimisch, die anderen in West- und Ostasien. Cercis Siliquastrum hat gärtnerisch die größte Bedeutung. Er ist von Südeuropa über Kleinasien und Persien bis Afghanistan zu finden.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: normaler Gartenboden
  • Wuchshöhe: 350 – 600 Zentimeter
  • Blüte: purpurrosa, einfach
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blätter: grünlich blau, herz- bis nierenförmig, laubabwerfend
  • Besonderheiten: sehr dekorativ durch Blüten und Früchte

Kalifornischer Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum „Pendulum“)

Der Riesen Mammutbaum oder Berg-Mammutbaum stammt aus der westlichen Sierra Nevada in Kalifornien. Man findet ihn in Höhenlagen bis zu 2500 Metern. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es ihn auch wieder in Mitteleuropa.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/kiesig, frisch bis feucht, nährstoffreich, kalkempfindlich
  • Wuchshöhe: 4000 – 8000 Zentimeter
  • Blüte: grün, gelb, unscheinbar, Zapfen
  • Blütezeit: März bis April
  • Blätter: grün, blau-grün, lang nadelförmig, schuppenförmig, zugespitzt
  • Besonderheiten: Rarität, pflegeleicht, winterhart

Katsurabaum / Lebkuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum)

Der Katsura- oder Lebkuchenbaum stammt ursprünglich aus Japan. In der Natur kann er bis zu 30 Meter hoch werden. Im Garten bleibt er deutlich kleiner. Im Herbst kann man den Baum von weitem riechen, denn sein Laub duftet nach Zimt und Karamell.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, frisch bis feucht, kalktolerant
  • Wuchshöhe: 800 – 1000 Zentimeter
  • Blüte: weiß, karminrot, unscheinbar, Büschel
  • Blütezeit: März bis April
  • Blätter: grün, blaugrün, oval, herzförmig
  • Besonderheiten: leuchtendes gelb bis scharlachrote Herbstfärbung, winterhart

Kurpfalzmispel (Mespilus germanica)

Die Herkunft der Kurpfalzmispel ist nicht ganz klar, aber vermutlich stammt sie aus Vorderasien, wo sie schon vor 3000 Jahren kultiviert und etwa 1000 Jahre später von den Römern nach West- und Mitteleuropa gebracht wurde.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: normaler Gartenboden
  • Wuchshöhe: 200 – 600 Zentimeter
  • Blüte: weiß bis rosa, fünf Kelchblätter
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blätter: dunkelgrün, oval, zugespitzt
  • Besonderheiten: größere Früchte als die Wildform, Verarbeitung zu Marmeladen und Kompott

Lederhülsenbaum / Gleditschie (Gleditsia traicanthos „Rubslace“)

Der Lederhülsenbaum stammt aus den zentralen und westlichen Gegenden Amerikas. Nach der Einführung nach Europa, fasste der Baum in Südeuropa vielerorts Fuß. In Mitteleuropa sieht man ihn in der Natur eher selten. Er hat filigrane Blätter, duftige Blüten und spektakuläre Hülsenfrüchte.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: normaler Gartenboden, nicht zu feucht
  • Wuchshöhe: 800 – 1500 Zentimeter
  • Blüte: grünlich weiß, Trauben, stark duftend, zwittrig
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Blätter: grün, doppelt gefiedert, elliptisch, lanzettlich
  • Besonderheiten: bedornt, stadtklimafest

Rote Maulbeere Gelso Rosso (Morus rubra „Gelso Rosso“)

Es gibt zwischen 12 und 15 Arten von Maulbeerbäumen, die in den gemäßigten und subtropischen Regionen der Nordhalbkugel mit Ausnahme von Europa beheimatet sind. Allerdings wurden die Bäume schon von den Römern und Griechen als Nutzpflanzen eingeführt.

  • Standort: sonnig, windgeschützt
  • Bodenbeschaffenheit: tiefgründig, locker, nährstoffreich, kalkhaltig
  • Wuchshöhe: 300 – 350 Zentimeter
  • Blüte: weiß, einfach, Kätzchen
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blätter: breit eiförmig bis herzförmig, Rand grob gezähnt
  • Besonderheiten: zuckersüße Früchte, selbstbefruchtend, winterhart

Schnurbaum (Saphora japonica)

Der Japanische Schnurbaum ist in den Trockenwäldern Chinas und Koreas zu Hause, nicht in Japan, wie sein Name vermuten lässt. Nach Europa gelangte er Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Baum entwickelt attraktive Blütentrauben und ist tolerant gegen Trockenheit und Abgase.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig, karg, trocken, durchlässig
  • Wuchshöhe: 1500 – 2000 Zentimeter
  • Blüte: cremeweiß bis gelb weiß, Trauben
  • Blütezeit: Juli bis August
  • Blätter: graugrün, unpaarig gefiedert, ovale Fliederblätter, laubabwerfend
  • Besonderheiten: robust, hitzetolerant, verträgt Trockenheit, winterhart im Alter

Schwedische Mehlbeere / Oxelbeere (Sorbus intermedia)

Die Schwedische Mehlbeere ist eine Hybride aus nordeuropäischer Mehlbeere, Eberesche und Elsbeere. Sie ist in Skandinavien, im Baltikum und in Norddeutschland heimisch.. Sie ist sehr beliebt bei Insekten und Vögeln, ist Trockenheits- und Schadstoff-resistent, also ideal fürs Stadtklima.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, toleriert trockene Böden, kalkreich
  • Wuchshöhe: 1000 – 1500 Zentimeter
  • Blüte: weiß bis cremeweiß, einfach, trugdoldenförmig
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blätter: oben dunkelgrün glänzend, unten grau filzig, breit oval
  • Besonderheiten: hübscher Blüten- und Fruchtschmuck, winterhart

Seidenbaum (Albizia julibrissin)

Ursprünglich stammt der Seidenbaum aus dem asiatischen Raum. Der Baum ist unvergleichlich schön und bei uns nur selten anzutreffen. Er überzeugt durch seine pinselartigen rosa Blüten. durch sein stark gefiedertes Blattwerk und seine schirmartige Wuchsform, die ihn zu einem idealen Schattenspender macht.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: humos, durchlässig
  • Wuchshöhe: 300 – 800 Zentimeter
  • Blüte: hellrosa, Büschel
  • Blütezeit: Juli bis August
  • Blätter: grün, filigran, laubabwerfend
  • Besonderheiten: exotisches Aussehen

Sieben-Söhne-des-Himmel-Baum (Hepacodium miconioides)

Der Sieben Sohne des Himmels Baum stammt aus China. Erst in den 1980er Jahren wurden Samen in Europa eingeführt. In Deutschland ist er noch weitgehend unbekannt Sein Name bezieht sich auf die kleinen, weißen Einzelblüten, die oft zu siebt zusammenstehen.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, mäßig feucht, humus- und nährstoffreich
  • Wuchshöhe: 300 – 400 Zentimeter
  • Blüte: weiß, Einzelblüten, rispenförmig, leicht duftend
  • Blütezeit: August bis Oktober
  • Blätter: grün, länglich bis oval, zugespitzt, laubabwerfend
  • Besonderheiten: sehr winterhart

Sumpfzypresse / Sumpfeibe (Taxoidum distichum)

Die Sumpfzypresse ist im gemäßigten bis subtropischen südöstlichen Nordamerika beheimatet. Sie ist eng mit dem Urweltmammutbaum verwandt und sieht ihm sehr ähnlich. In Europa wurde sie um 1640 eingeführt und fand im 18. Jahrhundert in ganz Europa Verbreitung.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/tonig, frisch bis Wasser, kalkempfindlich
  • Wuchshöhe: 3000 – 4000 Zentimeter
  • Blüte: grün, Zapfen
  • Blütezeit: März bis April
  • Blätter: grün, nadelförmig, wechselständig, sommergrün, laubabwerfend
  • Besonderheiten: auch für nasse und sumpfige Böden geeignet

Taschentuchbaum (Davidia involucrata)

Der Taschentuchbaum stammt aus Westchina. Seinen deutschen Namen bekam er aufgrund seiner außergewöhnlich großen weißen Blüten. Da der Baum winterhart ist, fand er auch in Mitteleuropa Verbreitung. Die Pflanze wurde um 1900 von der französischen Baumschule Vilmorin in den Handel gebracht.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: gut durchlässig, nährstoffreich
  • Wuchshöhe: 600 – 800 Zentimeter
  • Blüte: weiß, einfach, groß
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blätter: grün, breit eiförmig, wechselständig, Blattrand gezahnt, laubabwerfend
  • Besonderheiten: auffällige Blütenform, selten, ausreichend winterhart

Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)

Die Heimat des Tulpenbaumes ist das östliche Nordamerika vom nördlichen Florida über die Appalachen bis zu den Großen Seen. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Baum nach England eingeführt und gelangte rund 50 Jahre später nach Deutschland.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, nährstoffreich, frisch bis feucht, durchlässig
  • Wuchshöhe: 2000 – 3500 Zentimeter
  • Blüte: gelborange, tulpenähnlich
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blätter: frischgrün, 4-lappig, laubabwerfend, im Herbst goldgelb
  • Besonderheiten: attraktive tulpenartige Blüten

Wald-Tupelobaum Wildfire (Nyssa sylvatica „Wildfire“)

Der Wald-Tupelobaum stammt aus dem östlichen Nordamerika und gehört zu den Bäumen mit der prächtigsten Herbstfärbung. Er wurde schon 1750 als Ziergehölz eingeführt und erhielt 19932 den englischen Award of Garden Merit, ist aber trotzdem selten in unseren Gärten zu finden.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: frischer bis feuchter, nährstoffreicher, durchlässige rund saurer Boden
  • Wuchshöhe: 1000 – 2000 Zentimeter
  • Blüte: grünlich, klein, unscheinbar
  • Blütezeit: April
  • Blätter: grün, glänzend, laubabwerfend, im Herbst orange, rot, violett
  • Besonderheiten: zweihäusig, absolut winterhart

Die außergewöhnlichsten Bäume für den Garten

  • Blasenbaum (Koelreuteria paniculata)
  • Blutpflaume (Prunus cerasifera „Nigra“)
  • Borstenrobinie / Borstenakazie (Robinia hispida Macrophylla)
  • Chilenische Andentanne / Affenbaum (Araucania araucana)
  • Chilenische Andentanne / Affenbaum (Araucania araucana)
  • Chinesischer Gemüsebaum / Surenbaum (Tooria sinensis)
  • Chinesischer Perlenschweif Celina (Stachyurus chinensis „Celina)
  • Eisenholzbaum (Parrotia persica)
  • Fächerblattbaum (Ginkgo Biloba)
  • Franklinbaum (Fanlinia alatamaha)
  • Großblumiger Schneeglöckchenbaum (Halesia carolin amonticola)
  • Indianerbanane / Dreilappige Paupau (Asimina triloba)
  • Japanischer Roter Schlitzahorn Garnet (Acer palmatum Dissectum Garnet)
  • Japanische Zieraprikose (Prunus mume Beni,Chidori)
  • Judasbaum (Cercis siliquastrum)
  • Kalifornischer Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum „Pendulum“)
  • Katsurabaum / Lebkuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum)
  • Kurpfalzmispel (Mespilus germanica)
  • Lederhülsenbaum / Gleditschie (Gleditsia traicanthos „Rubslace“)
  • Rote Maulbeere Gelso Rosso (Morus rubra „Gelso Rosso“)
  • Schnurbaum (Saphora japonica)
  • Schwedische Mehlbeere / Oxelbeere (Sorbus intermedia)
  • Seidenbaum (Albizia julibrissin)
  • Sieben-Söhne-des-Himmel-Baum (Hepacodium miconioides)
  • Sumpfzypresse / Sumpfeibe (Taxoidum distichum)
  • Taschentuchbaum (Davidia involucrata)
  • Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
  • Wald-Tupelobaum Wildfire (Nyssa sylvatica „Wildfire“)

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Foto des Autors

Ich habe das Projekt Pflanzentanzen ins Leben gerufen, weil ich mich gerne im Garten & auf dem Balkon als Hobby-Gemüse-Gärtner austobe. Am liebsten nerve ich meine Freundin damit, unseren Balkon mit Tomaten, Chillies und Snackgurken zu verwuchern.

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