32 Sträucher mit gelben Blüten

Gelbe Blüten an Sträuchern machen schon beim Ansehen gute Laune. Die Forsythie zum Beispiel blüht gelb und läutet mit ihrer goldgelben Farbe den Frühling und damit die Gartensaison ein. Wir möchten Dir im Folgenden einige Sträucher vorstellen, die gelb blühen.

Wir haben sie nach der Saison, in der sie blühen geordnet, damit Du für Deinen Garten ein Sortiment an Sträuchern so zusammenstellen kannst, dass Du Dich das ganze Jahr über an gelb blühenden Pflanzen erfreuen kannst, sogar im Winter.

Gelb blühende Sträucher

  • Berberitze (Berberis)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Erbsenstrauch (Caragana arborscens)
  • Forsythie (Forsythia x intermedia)
  • Glockenhasel (Corylosis pauciflora)
  • Goldjohannisbeere (Ribes aureaum)
  • Goldregen (Laburnum anagyroides)
  • Große Blutberberitze (Berberis ottawensis „Superba“)
  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Lorbeerbaum (Laurus nobilis)
  • Mahonie (Mahonia aquifolim)
  • Ranunkelstrauch (Kerria japonica)
  • Rhododendron (Rhododendron)
  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
  • Schmalblättrige Ölweide (Elaeagnus aungustifolia)
  • Weide (Salix)
  • Amerikanische Trompetenblume (Campsis radicans)
  • Blasenstrauch (Colutea arborescens)
  • Färberginster (Genista tinctoria)
  • Fünffingerstrauch (Potentilla fruticosa)
  • Gelber Paradisvogelbusch (Caesalpina gilliesii)
  • Goldener Kettenbaum (Laburnum x Watereri „Vossii“)
  • Gelbe Trompetenblume (Tecoma stans)
  • Johanniskraut (Hypericum)
  • Kanadisches Johanniskraut (Hypericum kalmianum)
  • Sommerflieder (Buddleja weyeriana)
  • Kreuzrebe (Bignonia capreolata)
  • Schellenbaum (Thevetia peruviana)
  • Chinesische Winterblüte (Chimonantus praecox)
  • Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)
  • Winter-Mahonie (Mahonia x media)
  • Zaubernuss (Hamamelis)

Sträucher die im Frühjahr gelb blühen

Berberitze (Berberis)

Die Berberitze hat für den Garten viel zu bieten, gelbe Blüten im Frühjahr, essbare Früchte im Herbst und eine auffallende Färbung der Blätter im Herbst. Einzig ihre Dornen können unangenehm sein. Berberiten sind außer in Australien auf jedem Kontinent zu finden, am häufigsten jedoch in den gemäßigten und subtropischen Klimazonen Ostasiens.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: humos, mäßig feucht
  • Blütenform: kurze hängende Ähren, schalenförmig
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: rote Beeren, essbar
  • Pflanzzeit: Frühling

Besenginster (Cytisus scoparius)

Besenginster blüht gelb und zieht mit seinen Blüten im Mai und Juni Insekten magisch an. Seine veredelten Gartenformen werden auch Edelginster genannt, obwohl er eigentlich nicht zur Gattung Ginster gehört, sondern ein Geißklee ist. Er ist eine einheimische Pflanze und wächst in der Natur an Waldrändern, Böschungen, Kahlschlägen und auf extensiv bewirtschafteten Weiden.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig, humos, nährstoffarm, trocken
  • Blütenform: Schmetterlingsblüten
  • Blütezeit: Mai/Juni
  • Früchte: schwarze Hülsenfrüchte
  • Pflanzzeit: März bis Oktober

Erbsenstrauch (Caragana arborscens)

Der Erbsenstrauch ist sehr anspruchlos, sowohl was den Boden alsu auch was das Wasser angeht. Er hat im Frühjahr gelbe Blüten und hat frischgrüne Blattfiedern. Er ist zwischen Südrussland, China und dem Himalaya mit ungefähr 8ß Arten vertreten. Alle Arten wachsen in offenen Steppen, Trockenwäldern, Heide oder Sanddünen bis hinauf ins Gebirge.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, für salzhaltige Böden geeignet
  • Blütenform: große Schmetterlingsblüten
  • Blütezeit: Mai
  • Früchte: braune Hülsenfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühling oder Herbst

Forsythie (Forsythia x intermedia)

Die Forsythie blüht gelb und läutet mit der gelben Blütenpracht den Frühling ein. Forsythien sind sehr robuste und genügsame Sträucher. Von den weltweit sieben Arten von Forsythien sind die meisten in Ostasien heimisch. Nur die Forsythia europaea ist in Südeuropa heimisch. Forsythien gehören zu den Ölbaumgewächsen und sind mit dem Olivenbaum verwandt.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: kiesig/tonig, mäßig feucht
  • Blütenform: glockenförmig
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: braune, harte Kapselfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Glockenhasel (Corylosis pauciflora)

Die Glockenhasel trägt ab März auffällige gelbe Blüten, die viele Bienen anlocken. Im Herbst verfärben sich die Blätter des Strauches goldgelb. Die Heimat der Glockenhasel liegt in Japan und Taiwan, wo sie in kühl-feuchten Wäldern wächst. Sie gehört zur Gattung der Scheinhaseln und ist mit der Zaubernuss (Hamamelis) verwandt.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: humos, sauer, feucht
  • Blütenform: ährenförmig angeordnete Glöckchen
  • Blütezeit: März/April
  • Früchte: Kapseln
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Goldjohannisbeere (Ribes aureaum)

Die Goldjohannisbeere blüht gelb, hat dekorative schwarz-violette Früchte und eine prächtige Herbstfärbung. Sie ist eine Zierstrauchvariante der Johannisbeere und stammt aus dem westlichen Nordamerika. Die Indianer nutzen die essbaren Früchte. Die Garten-Johannisbeeren sind jedoch sehr viel schmackhafter als die Früchte der Goldjohannisbeere.

Vögel und Insekten lieben den Strauch als Nahrungsquelle.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, nicht zu trocken
  • Blütenform: traubenförmig
  • Blütezeit: März/April
  • Früchte: schwarz, violette Beeren
  • Pflanzzeit: ganzjährig

Goldregen (Laburnum anagyroides)

Der Goldregen blüht gelb in beeindruckend langen, gelben, traubenförmigen Blütenrispen. Die Pflanzengattung des Goldregens umfasst nur zwei Arten, den Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum) und den Gemeinen Goldregen (Laburnum anagyroides).

Beide sind in Mittel- und Osteuropa heimisch und wachsen auf kalkhaltigen Trockenrasen und Felsensteppen. Botanisch gehören sie zu der Familie der Schmetterlingsblütler.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: kalkhaltig
  • Blütenform: traubenartig
  • Blütezeit: Mai/Juni
  • Früchte: bohnenförmige Hülsenfrüchte
  • Pflanzzeit: ganzjährig

Große Blutberberitze (Berberis ottawensis „Superba“)

Die große Blutberberitze hat tief dunkelrote Blätter und gelbe Blüten, die zu den Blättern einem starken Kontrast bilden. Im Herbst entwickelt der Strauch unzählige, kleine, hellrote Beeren. Diese Zuchtform der Berberitze stammt aus Kanada.

Es handelt sich um einen mittelgroßen bis großen dornigen Strauch mit aufrechtem Wuchs, guter Verzweigung und leichtem Überhang.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos
  • Blütenform: glockenförmig in Rispen
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: hellrote Beeren
  • Pflanzzeit: als Containerpflanze ganzjährig

Kornelkirsche (Cornus mas)

Die Kornelkirsche blüht gelb und soll heilende Kräfte haben. Die essbaren Kornelkirschen sind zwischen Ende August und Anfang Oktober erntereif. Sie sind ziemlich sauer. Die Kornelkirsche ist keine Kirschenart, sondern ein Hartriegel-Gewächs.

Ihre ursprüngliche Heimat war der Kaukasus und kam während der Eiszeiten nach Mitteleuropa. In Deutschland wurde sie schon vor Jahrhunderten von vielen Naturstandorten verdrängt.

  • Standort: sonnig bis schattig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, kalkhaltig
  • Blütenform: Dolden
  • Blütezeit: März/April
  • Früchte: rote essbare Steinfrüchte
  • Pflanzzeit: Herbst

Lorbeerbaum (Laurus nobilis)

Der Lorbeerbaum hat gelbe Blüten und sein Laub galt von Alters her als Grlücksbringer und Symbol für Macht. Da er frostempfindlich ist, sollte er in Kübeln gepflanzt werden und geschützt überwintern.

Der Lorbeerbaum stammt ursprünglich aus Vorderasien, von wo er sich über den gesament Mittelmehrraum verbreitete. Er kommt auch an der nordamerikanischen Pazifikküste vor.

  • Standort: sonnig bis schattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, mäßig trocken
  • Blütenform: doldenförmig
  • Blütezeit: Mai/Juni
  • Früchte: schwarz-blaue Steinfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Mahonie (Mahonia aquifolim)

Mahonien sind das ganze Jahr über eine Bereicherung für den Garten. Sie haben ein immergrünes, glänzende Lauf, gelbe Blüten und dunkelblaue Beeren. Der Strauch stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo er hauptsächlich von Oregon bis British Columbia verbreitet ist. Auch bei uns ist die Mahonie inzwischen verwildert und ist vielerorts in Nadelwäldern zu finden.

  • Standort: sonnig bis schattig
  • Bodenbeschaffenheit: kiesig/lehmig, mäßig feucht
  • Blütenform: traubenförmig
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: blaue Beeren
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Ranunkelstrauch (Kerria japonica)

Der Ranunkelstrauch ist ein robuster, verlässlicher Strauch. Er blüht gelb und gedeiht gut an allen Standorten. Der Blütenstrauch stammt aus China, wurde aber schon 1834 nach Europa eingeführt, wo er sich schnell durchsetzte.

Er ist ein beliebter Frühlingsstrauch, der Gärtner durch seine Anspruchslosigkeit und nicht zuletzt mit seinen vielen, kleinen, gelben Blüten überzeugt.

  • Standort: sonnig bis schattig
  • Bodenbeschaffenheit: locker, durchlässig, feucht
  • Blütenform: gefüllte, kugelige Blüten
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: unscheinbare, runzelige Steinfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Rhododendron (Rhododendron)

Neben vielen Blütenfarben gibt es auch Rhododendron, die gelbe Blüten haben. Rhododendron, auch Alpenrose genannt, ist einer der beliebtesten Blütensträuchern. Die für den Garten interessanten Arten stammen aus Ostasien.

Eine dieser Arten blüht gelb und kann mit Rhododendrons, die in einer ganzen Palette von anderen Farben blühen, zu einer abwechslungsreichen Hecke zusammengestellt werden

  • Standort: schattig
  • Bodenbeschaffenheit: kalkfrei, locker, humusreich, gleichmäßig feucht
  • Blütenform: groß, trichterförmig
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: Kapselfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

Der Sanddorn blüht gelb und ist ziemlich pflegeleicht Er hat kugelförmig angeordnete gelbe Blüten, aus denen sich kleine orange Beeren entwickeln, die essbar und sehr reich an Vitamin C sind.

Der Sanddorn ist eine heimische Pflanze, die vermutlich während der Eiszeit aus Zentralasien nach Mitteleuropa kam,wo er auf den von Gletschern zurückgelassenen Kies und Schotterflächen wuchs.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, sandig
  • Blütenform: kugelförmig
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: orange Beeren
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Schmalblättrige Ölweide (Elaeagnus aungustifolia)

Die Schmalblättrige Ölweide hat silbrig-grünes Laub und blüht gelb. Die Innenseite der Blüten ist leuchtend gelb und außen sind sie silbrig-weiß. Sie verströmen einen süßlichen Duft. Ihre gelben Steinfrüchte sind essbar und süß im Geschmack. Die Ölweide ist von der Mongolei bis in den Mittelmeerraum hin verbreitet.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, trocken, auf für salzige Böden
  • Blütenform: glockenformig
  • Blütezeit: März bis Mai/Juni
  • Früchte: gelbe Steinfrüchte, essbar, süß
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Weide (Salix)

Die Weide, die m Frühjahr erst silbrig-graue, dann gelbe Blüten hat, gehört zu den ökologisch wertvollsten heimischen Ziergehölze für den Garten. Die Gelbfärbung der Blüten ist den Staubblättern zu verdanken und ist nur bei den männlichen Weiden zu finden.

Sie brauchen wenig Pflege und bieten eine große Vielfalt. Weiden sind in Europa, Asien, Nord- und Südamerika verbreitet.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: nährstoffreich, feucht
  • Blütenform: länglich
  • Blütezeit: April/Mai
  • Früchte: Kapselfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Sträucher, die im Sommer gelb blühen

Amerikanische Trompetenblume (Campsis radicans)

Die amerikanische Trompetenblume hat gelbe Blüten, die die Form eines Trichters haben. Sie wirkt sehr exotisch, ist aber winterhart und ein schöner Blickfang in jedem Garten. Sie stammt aus dem südlichen Nordamerika, wo sie in Sümpfen und Auenwäldern entlang der größeren Flüsse wächst.

Im Gegensatz zu ihren auffallenden Blüten, sind die Früchte eher unscheinbare braune Kapseln.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: kiesig/lehmig, mäßig trocken
  • Blütenform: trompetenförmig
  • Blütezeit: August/September
  • Früchte: Kapseln
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Blasenstrauch (Colutea arborescens)

Der Blasenstrauch blüht gelb, fällt aber eher durch seine blasig aufgetriebenen Hulsenfrüchte auf, die teilweise noch mit den BLüten am Strauch sind. Der Strauch ist im Mittelmeerraum und in Nordafrika heimisch.

In der Natur wächst er auf trockenen Hängen und in mediterranen Laubwäldern. Er kam im 16. Jahrhundert als Zierpflanze nach Mitteleuropa.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos, sandig, trocken
  • Blütenform: Schmetterlingsblüten
  • Blütezeit: Juni bis August
  • Früchte: blasig aufgetriebene Hülsenfrüchte
  • Pflanzzeit: Herbst

Färberginster (Genista tinctoria)

Im Sommer entwickelt der Färberginster viele gelbe Blüten, die den ganzen Strauch bedecken. Der Färberginster ist von Europa über Kleinasien bis nach Sibirien verbreitet. Er wächst mit Vorliebe in Heiden, auf Trockenrasen, an Felshängen und an Waldrändern..

Er gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Er war eine Färberpflanze. Seine Zweige, Blätter und Blüten lieferten den gelben Farbstoff.

  • Standort: sonnig bis absonnig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig
  • Blütenform: Trauben
  • Blütezeit: Juni bis August
  • Früchte: Hülsengrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Fünffingerstrauch (Potentilla fruticosa)

Der Fünffingerstrauch blüht gelb von Juni bis Oktober. Er ist im Garten vielseitig verwendbar. Seine Heimat ist die gemäßigte und subpolare Zone der gesamten nördlichen Halbkugel. Er wächst vorzugsweise an trockenen und feuchten Extremstandorten, vor allem an Berghängen. In China kommt er sogar bis in Höhenlagen um 5 000 Meter vor.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, mäßig feucht
  • Blütenform: schalenförmig
  • Blütezeit: Juni bis Oktober
  • Früchte: unscheinbar
  • Pflanzzeit: ganzjährig

Gelber Paradisvogelbusch (Caesalpina gilliesii)

Der Paradiesvogelbusch hat gelbe Blüten mit langen roten Staubfäden und ist ein reiner Zierstrauch. Er stammt aus Südamerika, insbesondere aus Argentinien und Uruguay. Er blüht gelb und hat lange rote Staubfäden, was ihn so exotisch aussehen lässt. Er ist ein sommergrüner Strach. Seine Samen und die grünen Hülsenfrüchte sind giftig.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: locker, durchlässig, feucht bis trocken
  • Blütenform: kerzenförmig angeordnet mit langen roten Staubfäden
  • Blütezeit: Frühjahr bis Herbst
  • Früchte: Hülsenfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Goldener Kettenbaum (Laburnum x Watereri „Vossii“)

Der Goldene Kettenbaum hat gelbe Blüten, die wie eine Kette angeordnet sind und nach unten hängen. Sein dunkelgrünes Laub hat einen metallischen Glanz und ist auf der Unterseite heller. Er ist eine Kreuzung aus zwei europäischen Wildarten, dem Alpen-Goldregen und demGemeinen Goldregen. Er blüht gelb und seine Blüte ist eines der Highlights des Gartenjahres.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: Gartenboden, frisch, durchlässig
  • Blütenform: kettenförmig
  • Blütezeit: Frühsommer
  • Früchte: Hulsenfrüchte
  • Pflanzzeit: als Containerpflanze ganzjährig

Gelbe Trompetenblume (Tecoma stans)

Die Gelbe Trompetenblume hat, wie der Name schon andeutet, gelbe Blüten. Ihre Heim ist die südlichen USA, die Karibik, Mexiko, Ecuador und Peru. Der Strauch blüht gelb mit trompetenförmigen in Büscheln angeordneten Blüten. Im Schlund sind die Blüte oft rötlich geädert. Aus den Blüten entwickeln sich Kapselfrüchte mit geflügelten Samen.

  • Standort: vollsonnig bis sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/steinig
  • Blütenform: trompetenförmig
  • Blütezeit: Juni bis August
  • Früchte: Kapselfrüchte. Geflügelte Samen
  • Pflanzzeit: Samenaussaat ganzjährig in Kübeln

Johanniskraut (Hypericum)

Das Johanniskraut, auch Hartheugewächs genannt, hat gelbe Blüten und gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse, zu der 450 Arten zahlen. Johanniskraut ist weltweit verbreitet. Nur in Wüsten, arktischen Regionen und im tropischen Tiefland kommt es nicht vor.

Johanniskraut ist eines der bekanntesten Heilkräuter Mitteleuropas gegen Depressionen, Hautprobleme und äußere Verletzungen.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig, durchlässig
  • Blütenform: schalenförmig mit vielen Staubfäden
  • Blütezeit: Mai bis September
  • Früchte: kleine rote Beeren
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Kanadisches Johanniskraut (Hypericum kalmianum)

Das kanadische Johanniskraut hat gelbe Blüten, die von Juli bis September in großer Zahl erscheinen. Aus den Blüten entstehen bronzefarbene, nicht essbare Früchte. Der kleine Strauch wird gerne zur Gruppenbepflanzung, aber auch als Ziergehölz eingesetzt. Er blüht gelb und zieht dadurch viele Bienen und Insekten an.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, humos
  • Blütenform: schalenförmig mit vielen Staubblättern
  • Blütezeit: Juli bis September
  • Früchte: bronzefarbene Beeren
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Sommerflieder (Buddleja weyeriana)

Sommerflieder gibt es in verschiendene Blütenfarben. Eine Art blüht gelb. Sommerflieder ist in den tropischen und subtropischen Gebieten Amerikas, Afrikas und Asiens verbreitet. Es gibt weltweit etwa 100 Arten.

Trotz des Namens ist der Sommerflieder nicht mit dem echten Flieder verwandt. Seine Blüten ziehen vor allem Schmetterling an, was ihm auch den Namen Schmetterlingsflieder verliehen hat.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, kalkhaltig
  • Blütenform: rispenförmig
  • Blütezeit: Juli bis September
  • Früchte: Kapselfrüchte
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Kreuzrebe (Bignonia capreolata)

Die Kreuzrebe ist eine schnell wachsende Kletterpflanze aus den Oststaaten der USA. Sie blüht gelb und in milden Wintern bleibt ihr Laub erhalten. Im Herbst hat sie eine dunkel-rot bis violette Färbung der Blätter.

Sie wird von Hummel und Bienen frequentiert und hat duftende Blüten. Als Kletterpflanze kann sie sehr gut zum Begrünen von Zäunen und Mauern benutzt werden.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, feucht
  • Blütenform: trichterförmig
  • Blütezeit: Juni/Juli
  • Früchte: Kapseln
  • Pflanzzeit: Frühling

Sträucher, die im Herbst gelb blühen

Schellenbaum (Thevetia peruviana)

Der Schellenbaum hat gelbe Blüten mit einem unvergleichlichen Duft. Sie sind 5-7 Zentimeter lang. Er ist nahe mit dem Oleander verwandt, ist immergrün und stammt ursprünglich aus Zentral- und Südmexiko, Zentral-Amerika und Peru. Der Strauch ist stark giftig.

Aus seinen Blüten entwickeln sich ungewöhnlich geformte Steinfrüchte, deren Kerne in Südamerika als Glücksbringer gelten (Lucky Nut) und als Schmuck getragen werden.

  • Standort: sonnig
  • Bodenbeschaffenheit: durchlässig, feucht
  • Blütenform: trompetenförmig
  • Blütezeit: Mai bis Dezember
  • Früchte: Steinfrüchte
  • Pflanzzeit: Januar bis Dezember

Sträucher, die im Winter gelb blühen

Chinesische Winterblüte (Chimonantus praecox)

Die Chinesische Winterblüte hat ihren Auftritt von November bis März. Sie hat gelbe Blüten, die einen angenehmen Geruch nach Vanille verbreiten. Der Strauch ist in Gebirgswäldern Ostchina bis in eine Höhe von 300 Metern zu finden.

In Japan sind frisch geschnittene Zweige ein Teil der Neujahrsfeierlichkeiten und gelten als Glückssymbol.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig, mäßig feucht, nährstoffreich
  • Blütenform: becherförmig
  • Blütezeit: Dezember bis März
  • Früchte: unscheinbare kapseln
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)

Zu Zeiten, wenn noch keine anderen Straucher blühen, blüht der Winterjasmin. Er blüht gelb und hat einfache, sternförmige Blüten. Der Winter-Jasmin stammt ursprünglich aus den chinesischen Provinzen Gansu, Shaanxi, Sichuan, Xizang und Yunnan. Er wächst in Dickichten, an Hängen und in Schluchten bis zu Höhen von 4500 Metern.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: sandig/lehmig
  • Blütenform: sternförmig einfach
  • Blütezeit: Dezember/Januar
  • Früchte: In Mitteleuropa bildet Winterjasmin keine Früchte aus
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

Winter-Mahonie (Mahonia x media)

Die Winter-Mahonie hat immergrünes, ledriges Laub und als attraktiver Winterblüher gelbe Blüten. Sie gehört zu der Pflanzenfamilie der Berberitzengewächse. Die Winter-Mahonie ist eine reine Kulturform, die aus der Kreuzung der Japanischen Mahonie (Mahonia japonica) mit der ursprünglich in China und Myanmar beheimateten Lomariablättrigen Mahonie (Mahonia lomariifolia) hervorgegangen ist. Sie ist eine Nektar- und Pollenpflanze.

  • Standort: halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: normal, frisch bis feucht, sauer
  • Blütenform: traubenförmig, leicht duftend
  • Blütezeit: Januar bis April
  • Früchte: blaue Beeren
  • Pflanzzeit: Frühjahr

Zaubernuss (Hamamelis)

Die Zaubernuss ist eine der schönsten Blütenstraucher. Sie blüht gelb und öffnet bereits im Winter ihre leuchtende Blüten. Im Herbst hat sie eine gelbliche bis rötliche Laubfärbung. Die sechs Arten der Zaubernuss haben ihre Heimat in Nordamerika und in Ostasien. Für den Garten sind die Chinesische und die Japanische Zaubernuss wegen ihrer langen Blütezeit interessant.

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Bodenbeschaffenheit: locker, nährstoffreich, feucht
  • Blütenform: strahlenförmig
  • Blütezeit: Februar/März
  • Früchte: Kapseln
  • Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst

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