Die besten Hochbeete aus Holz im Test & Vergleich 2020

Produktname
Empfehlung
Grüner Garten Hochbeet Grön L-80
MyGardenlust Hochbeet aus Holz
Gaspo Hochbeet Gmünd
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen
Preistipp
Bihl Hochbeet
GrünerGarten® Hochbeet Komplett-Set GRÖN L-80 - Premiumqualität, Bio Douglasie Blockbohlen, sehr robust, sehr einfacher Aufbau ohne Werkzeug, völlig schadstofffrei
myGardenlust Hochbeet aus Holz - Kräuterbeet Bausatz für Garten Terrasse und Balkon - Pflanzkübel Natur als Gemüse Kräuter Beet - Pflanzkasten Groß für Outdoor Dunkelbraun Imprägniert | 115x57 cm
GASPO Hochbeet Gmünd | Kräuterbeet aus massivem Fichtenholz | 146 x 74 x 74 cm | Qualität Made in Austria | einfaches Stecksystem
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen | 75 x 51 x 37,5 cm | Ideal für Garten, Balkon und Terrasse | Witterungsbeständig und komplett montiert
BIHL - Hochbeet 100 x 100 x 30 Holz Stecksystem Kräuterbeet Komposter Holzkomposter
Material
Douglasie
Kiefer
Fichte
k.A.
Fichte
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
75 cm
57 cm
74 cm
57,5 cm
30 cm
Holzdicke
28 mm
k.A.
20 mm
k.A.
20 mm
Imprägnierung
optional
k.A.
Folie
Farbe
hellbraun
braun, grau oder grün
braun
braun
braun
Unterseite
Schutzgitter
offen
offen
Vlies
Vlies
Maße
110 x 80 x 75 cm
115 x 57 x 57 cm
146 x 74 x 74 cm
75 x 51 x 57,5 cm
100 x 100 x 30 cm
Empfehlung
Produktname
Grüner Garten Hochbeet Grön L-80
GrünerGarten® Hochbeet Komplett-Set GRÖN L-80 - Premiumqualität, Bio Douglasie Blockbohlen, sehr robust, sehr einfacher Aufbau ohne Werkzeug, völlig schadstofffrei
Material
Douglasie
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
75 cm
Holzdicke
28 mm
Imprägnierung
Folie
Farbe
hellbraun
Unterseite
Schutzgitter
Maße
110 x 80 x 75 cm
Produktname
MyGardenlust Hochbeet aus Holz
myGardenlust Hochbeet aus Holz - Kräuterbeet Bausatz für Garten Terrasse und Balkon - Pflanzkübel Natur als Gemüse Kräuter Beet - Pflanzkasten Groß für Outdoor Dunkelbraun Imprägniert | 115x57 cm
Material
Kiefer
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
57 cm
Holzdicke
k.A.
Imprägnierung
optional
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Farbe
braun, grau oder grün
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offen
Maße
115 x 57 x 57 cm
Produktname
Gaspo Hochbeet Gmünd
GASPO Hochbeet Gmünd | Kräuterbeet aus massivem Fichtenholz | 146 x 74 x 74 cm | Qualität Made in Austria | einfaches Stecksystem
Material
Fichte
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
74 cm
Holzdicke
20 mm
Imprägnierung
Folie
Farbe
braun
Unterseite
offen
Maße
146 x 74 x 74 cm
Produktname
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen | 75 x 51 x 37,5 cm | Ideal für Garten, Balkon und Terrasse | Witterungsbeständig und komplett montiert
Material
k.A.
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
57,5 cm
Holzdicke
k.A.
Imprägnierung
k.A.
Folie
Farbe
braun
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Vlies
Maße
75 x 51 x 57,5 cm
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Produktname
Bihl Hochbeet
BIHL - Hochbeet 100 x 100 x 30 Holz Stecksystem Kräuterbeet Komposter Holzkomposter
Material
Fichte
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
30 cm
Holzdicke
20 mm
Imprägnierung
Folie
Farbe
braun
Unterseite
Vlies
Maße
100 x 100 x 30 cm

Wenn ihr naturbelassen und außerdem komfortabel gärtnern wollt, dann kann es sich lohnen, die Bodenhöhe zu verlassen und eine Etage höher zu gehen. Hochbeete sind nämlich im Kommen: Diese praktischen Vorrichtungen schonen nicht nur euren Rücken, sondern ermöglichen es euch auch ganz einfach, natürlich und ökologisch euren Pflanzen etwas Gutes zu tun.

Viele Gärtner setzen dabei auf Holzkonstrukte. Und das ist eine gute Wahl: Dieses Material sieht nämlich nicht nur schick aus, sondern hat auch noch viele andere Vorteile, die es für Hochbeete interessant macht. Wenn ihr mehr erfahren wollt, solltet ihr weiterlesen: In den folgenden Zeilen erkläre ich euch nämlich, was Hochbeet Gärtnern ausmacht und worauf ihr beim Anlegen besonders achten solltet. Und damit ihr auch das richtige Modell für genau euer Projekt findet, stelle ich euch auch noch die 5 Hochbeete aus Holz, die mich am meisten überzeugt haben, ausführlich im Vergleich vor.

Ökologisch und komfortabel

Vielleicht habt ihr ja schon einmal von Hochbeeten gehört und gedacht: “Ach, das ist nur was für alte Leute!” Doch der Schein trügt. Denn ein Hochbeet ist viel mehr als nur eine Erleichterung für euch Gärtner. Gewiss, der Komfort einer derartigen Konstruktion ist nicht zu vernachlässigen – besonders euer Rücken wird es euch so danken, wenn ihr euch für die Grünpflege nicht mehr auf Bodenhöhe herablassen müsst. Aber euren Pflanzen bieten Hochbeete noch deutlich mehr Vorteile.

Wenn ihr es richtig aufbaut, könnt ihr mit ihnen z.B. viele Schädlinge effektiv abwehren: Lästiger Nager wie Mäuse oder Ratten haben es dann schwieriger, in den Boden zu geraten. Auch Schnecken verzweifeln oft an der großen Höhe, während Nützlinge wie Würmer und viele Käfer problemlos weiterhin den Weg in den Boden finden.

Manche Gärtner vertrauen dabei auf fertige Pflanzenerde. Wer aber das Potential eines Hochbeetes so richtig ausnutzen will, nutzt besser eine aufgeschichtete Mischung aus verschiedenen organischen Materialien – wie ihr das genau bewerkstelligt, erkläre ich euch etwas später. So finden eure Pflanzen optimale Bedingungen vor, die sie um einiges schneller wachsen lassen – derartige Gemische strotzen nämlich nur vor wertvollen Nährstoffen! 

Und auch im Winter oder bei sehr heißen Temperaturen müsst ihr euch weniger Sorgen machen: In einem Hochbeet ist es nämlich um einige Grad wärmer als im Boden – dank dieser optimalen Isolierung fühlen sich eure Pflanzen fast wie im Urlaub und kommen auch mit rauem Wetter besser klar!

Besonders bei schwierigen Bodenverhältnissen sinnvoll

Ein Hochbeet ist außerdem eine interessante Option, wenn euer Garten ansonsten weniger fruchtbar ist. Sollte euer Boden – eine Bodenanalyse kann detaillierte Ergebnisse bringen – sehr sandig oder übermäßig lehmig sein, müsst ihr schon sehr viel Arbeit investieren, damit eure Pflanzen sich dennoch wohl fühlen. Dies könnt ihr mit einem Hochbeet umgehen. Mit der richtigen Erdmischung bietet ihr euren Projekten dann nämlich eine Umgebung, die sie ein Stockwerk tiefer niemals finden können! Außerdem vermeidet ihr so auch aufwendige Umgrabeaktionen – besonders bei steinigem Boden eine starke Entlastung!

So funktioniert ein Hochbeet aus Holz

Ein Holz Hochbeet ähnelt in seinem Aufbau sehr einem Komposter. Und das ist auch so beabsichtigt, denn beide Konstruktionen sind hinsichtlich ihrer Funktionsweise miteinander verwandt. So besteht es aus möglichst massiven dicken Holzbrettern oder Bohlen, zwischen denen kaum Platz besteht. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird so verhindert, dass lose Erde hinausfällt. Zweitens entsteht so ein einheitlicher Wärmekörper: Die Temperatur im Beetinneren wird so optimal wie möglich isoliert. Das ist notwendig, damit die Vorteile des Hochbeet Anbaus wirken können.

Dann heißt es: Das Hochbeet muss vernünftig beschichtet werden! Zwar gibt es, besonders unter Terrassen- und Balkongärtnern, auch viele, die einfach Garten- und Pflanzenerde verwenden. Doch für einen optimalen biologischen Anbau ist es sinnvoller, auf anderes Material zu setzen: Hochbeete sind nämlich ideal dafür, Kompost, Strauchschnitt und weitere organische Stoffe weiterzuverwenden! Und wie das genau vonstatten geht, erkläre ich euch im nächsten Schritt.

Beschichtung eines Hochbeetes

Das richtige Beschichten eines Hochbeetes bringt zwar ein bisschen Arbeit mit sich, ist dafür dann auch sehr nachhaltig: Wenn ihr es richtig macht, können eure Pflanzen noch Jahre später davon zehren! Und so wird’s gemacht:

Schritt 1: Die Drainage

Wenn ihr ein erhöhtes Hochbeet für den Balkon nutzt, entfällt dieser Schritt. Im Garten und besonders auch bei versiegelten Böden wie Betonterrassen müsst ihr allerdings dafür sorgen, dass Regen- und Gießwasser auch vernünftig in den Boden absickern können. Besonders bei biologischen Materialien wie Kompost kann Staunässe nämlich dazu führen, dass sich Fäulnis breitmacht und euer Beet und oft auch das wertvolle Holz des Hochbeetes nicht mehr zu gebrauchen sind.

Hierfür solltet ihr im Garten unter der Hochbeetfläche eine Art Kuhle ausgraben. Normalerweise ist diese etwa 20 Zentimeter tief. Dort füllt ihr dann Kies, Sand oder kleinere Steine hinein. Diese Materialien sorgen für einen guten Wasserabfluss, sind aber gleichzeitig so stabil, dass das Beet nicht herabsacken kann. Es ist auch möglich, verschiedene Drainageelemente miteinander zu mischen: So nutzen einige Gärtner auch Hartholzstücke oder Rindenmulch als ergänzende Bestandteile.

Bei festem Boden, also beispielsweise Steinplatten oder Asphalt/Beton, könnt ihr natürlich kein Loch graben. Hier empfiehlt sich der unterste Bereich des Beetes als Drainageort. Hier ist ein guter Wasserabfluss besonders wichtig, da es ansonsten kaum Möglichkeiten hat, wirksam abzusickern.

Schritt 2: Der Schädlingsschutz

Bei nach unten geschlossenen Hochbeeten, also z.B. die meisten Balkonmodelle auf Stelzen, entfällt auch dieser Schritt. Ansonsten ist er aber ziemlich wichtig. Denn wie bei einem Komposthaufen können auch Hochbeete von sehr hartnäckigen Schädlingen heimgesucht werden. Besonders Nagetiere wühlen sich gerne von unten in den wertvollen Boden und fressen dort nicht nur wichtige Nährstoffe weg, sondern verunreinigen ihn auch noch mit Kot oder anderen Krankheitserregern.

Besonders hilfreich ist es daher, ein Hochbeet zu kaufen, das bereits mit einem Wühlmausgitter oder einem nässedurchlässigen Bodenvlies geliefert wird. Ist dies nicht der Fall, solltet ihr improvisieren: Zum einen gibt es für fast jede Hochbeet Größe entsprechende Schutzvorrichtungen zu kaufen. Günstiger, aber ein bisschen aufwendiger sind Lösungen Marke Eigenbau: Hierfür kauft ihr engmaschigen Draht (z.B. Hasendraht, das etwa 10 Millimeter große Öffnungen besitzt) und schneidet dieses dann auf die Größe eures Hochbeetes zurecht.

Diese Schädlingsvorrichtung sollte direkt über der Drainage aufgespannt werden. So verhindert ihr Plagegeister und sorgt dafür, dass kleinere Nützlinge dennoch den Weg in euer Hochbeet finden.

Schritt 3: Bodennahes Strauchgut

Ihr investiert gerne viel Zeit in die Baum- und Heckenpflege sowie in das Rasenmähen? Dann könnt ihr jetzt davon nachhaltig profitieren! Als unterste Schicht des Hochbeetes solltet ihr nämlich Strauch- und Schnittgut verwenden. Das sind u.a. Äste, Zweige, Laubblätter oder auch größere Sträuche. Diese geben eurem Beet einen stabilen Halt, während sie langsam kompostieren. Normalerweise ist diese Schicht etwa 25 Zentimeter hoch. Durch eher grobe Materialien erreicht ihr, dass das Beet jederzeit gut durchlüftet ist.

Schritt 4: Rasenschnitt und Kompostgut

Anschließend wird es etwas weicher: Jetzt könnt ihr nämlich Rasenschnitt und Kompostgut, also beispielsweise kompostierbare Küchenabfälle, aufschichten. Dabei beginnt ihr am besten mit Grasresten und optimalerweise ausgeschnittenen Grasnarbenstücken, sogenannten Soden. Letztere solltet ihr umgekehrt einfüllen, also mit den Rasenbüscheln nach unten. So entsteht eine vergleichsweise luftige Schicht, auch Stroh oder ähnliche Materialien sind hier richtig. Die Rasenschicht beträgt normalerweise um die 30 Zentimeter.

Darüber gebt ihr dann vergleichsweise groben Kompost, der in den kommenden Jahren verrotten kann. Diese Schicht sollte idealerweise etwa 15 Zentimeter hoch sein. Solltet ihr einen Bauernhof oder eine Pferdekoppel in der Nähe haben, könnt ihr diesen jetzt auch einen Besuch abstatten. Denn Pferdemist oder Kuhdung riechen anfangs etwas streng, eignen sich aber hervorragend als Beschleuniger!

Schritt 5: Erde

Und damit das Hochbeet auch sofort einsatzbereit ist, füllt ihr als letzte Schicht Erde auf. Im unteren Bereich setzen die meisten Hochbeet Nutzer auf Gartenerde, für den obersten Teil wird dann findet dann im Regelfall sehr feine, nahrhafte Pflanzenerde Anwendung.

Diese Mischung bedeutet für eure Pflanzen ein wahres Paradies: Aufgrund der vielen biologischen Materialien wird es im Inneren des Hochbeetes angenehm warm und die Nährstoffzufuhr ist einfach erstklassig: Besonders sehr nährstoffhungrige Pflanzen werden euer Hochbeet also lieben!

Wenn ihr mitgerechnet habt, werdet ihr feststellen, dass ihr für eine derartige Beschichtung schon ein ziemlich hohes Beet braucht. Sollte euer Hochbeet niedriger sein, sollten die Schichten dementsprechend kleiner ausfallen. Ebenfalls ist es möglich, ganz auf fertige Erde zu setzen, das würde ich aber nicht empfehlen, da das Beet so seine großen Vorteile nicht komplett ausspielen kann.

Langfristiger Erfolg

Normalerweise können eure Pflanzen von so einem Hochbeet ziemlich lange zehren. Der Verrottungsprozess dauert nämlich mehrere Jahre und bietet so stetig neue Nährstoffe. Dabei sackt das Beet gewöhnlicherweise etwas ein. Wenn euch das stört, könnt ihr es immer wieder aufs Neue mit etwas Pflanzen-, Garten- oder Komposterde auf Level bringen.

 

Erst nach etwa 5 bis 7 Jahren müsst ihr die Anlage austauschen – bis dahin werdet ihr wahrscheinlich einen ordentlichen Ertrag erwirtschaftet haben! Und das zerfallene Material ist auch darüber hinaus verwendbar – als nahrhafter Humus im Garten.

Die besten Hochbeete aus Holz

Produktname
Empfehlung
Grüner Garten Hochbeet Grön L-80
MyGardenlust Hochbeet aus Holz
Gaspo Hochbeet Gmünd
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen
Preistipp
Bihl Hochbeet
GrünerGarten® Hochbeet Komplett-Set GRÖN L-80 - Premiumqualität, Bio Douglasie Blockbohlen, sehr robust, sehr einfacher Aufbau ohne Werkzeug, völlig schadstofffrei
myGardenlust Hochbeet aus Holz - Kräuterbeet Bausatz für Garten Terrasse und Balkon - Pflanzkübel Natur als Gemüse Kräuter Beet - Pflanzkasten Groß für Outdoor Dunkelbraun Imprägniert | 115x57 cm
GASPO Hochbeet Gmünd | Kräuterbeet aus massivem Fichtenholz | 146 x 74 x 74 cm | Qualität Made in Austria | einfaches Stecksystem
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen | 75 x 51 x 37,5 cm | Ideal für Garten, Balkon und Terrasse | Witterungsbeständig und komplett montiert
BIHL - Hochbeet 100 x 100 x 30 Holz Stecksystem Kräuterbeet Komposter Holzkomposter
Material
Douglasie
Kiefer
Fichte
k.A.
Fichte
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
75 cm
57 cm
74 cm
57,5 cm
30 cm
Holzdicke
28 mm
k.A.
20 mm
k.A.
20 mm
Imprägnierung
optional
k.A.
Folie
Farbe
hellbraun
braun, grau oder grün
braun
braun
braun
Unterseite
Schutzgitter
offen
offen
Vlies
Vlies
Maße
110 x 80 x 75 cm
115 x 57 x 57 cm
146 x 74 x 74 cm
75 x 51 x 57,5 cm
100 x 100 x 30 cm
Empfehlung
Produktname
Grüner Garten Hochbeet Grön L-80
GrünerGarten® Hochbeet Komplett-Set GRÖN L-80 - Premiumqualität, Bio Douglasie Blockbohlen, sehr robust, sehr einfacher Aufbau ohne Werkzeug, völlig schadstofffrei
Material
Douglasie
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
75 cm
Holzdicke
28 mm
Imprägnierung
Folie
Farbe
hellbraun
Unterseite
Schutzgitter
Maße
110 x 80 x 75 cm
Produktname
MyGardenlust Hochbeet aus Holz
myGardenlust Hochbeet aus Holz - Kräuterbeet Bausatz für Garten Terrasse und Balkon - Pflanzkübel Natur als Gemüse Kräuter Beet - Pflanzkasten Groß für Outdoor Dunkelbraun Imprägniert | 115x57 cm
Material
Kiefer
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
57 cm
Holzdicke
k.A.
Imprägnierung
optional
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Farbe
braun, grau oder grün
Unterseite
offen
Maße
115 x 57 x 57 cm
Produktname
Gaspo Hochbeet Gmünd
GASPO Hochbeet Gmünd | Kräuterbeet aus massivem Fichtenholz | 146 x 74 x 74 cm | Qualität Made in Austria | einfaches Stecksystem
Material
Fichte
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
74 cm
Holzdicke
20 mm
Imprägnierung
Folie
Farbe
braun
Unterseite
offen
Maße
146 x 74 x 74 cm
Produktname
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen
Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen | 75 x 51 x 37,5 cm | Ideal für Garten, Balkon und Terrasse | Witterungsbeständig und komplett montiert
Material
k.A.
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
57,5 cm
Holzdicke
k.A.
Imprägnierung
k.A.
Folie
Farbe
braun
Unterseite
Vlies
Maße
75 x 51 x 57,5 cm
Preistipp
Produktname
Bihl Hochbeet
BIHL - Hochbeet 100 x 100 x 30 Holz Stecksystem Kräuterbeet Komposter Holzkomposter
Material
Fichte
Für Garten geeignet
Für Terrasse/Balko geeignet
Arbeitshöhe
30 cm
Holzdicke
20 mm
Imprägnierung
Folie
Farbe
braun
Unterseite
Vlies
Maße
100 x 100 x 30 cm

Hochbeete erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und dabei gibt es viele Gärtner, die auf das bewährte Material Holz setzen – wie ihr später noch nachlesen könnt, oft auch zu Recht! Und das macht sich auch auf dem Markt bemerkbar: Wenn ihr euch ein derartiges Modell zulegen wollt, mangelt es an Auswahl nämlich wahrlich nicht. Um euch den Kauf zu erleichtern, habe ich mir die derzeit verfügbaren Produkte etwas genauer angesehen, um euch im Folgenden meine 5 persönlichen Favoriten im Test und Vergleich vorzustellen.

1. Grüner Garten Hochbeet Grön L-80

Ihr sucht nach einer wirklich hochwertigen Hochbeet Lösung, mit der ihr praktisch sofort losgärtnern könnt? Dann rate ich euch, ein wirklich robustes Modell zu wählen, das zusätzlich noch ein paar komfortable Extras bietet. Im Holzsegment ist für diesen Fall das Modell Grön L-80 von Grüner Garten eine sehr gute Wahl.

Premium Hochbeet für schnelle Erfolge beim Gärtnern

Denn hierbei handelt es sich wirklich um ein Premium Hochbeet: Grüner Garten hat sich schon beim verwendeten Holz nicht lumpen lassen: Hier nutzt der Hersteller nämlich die auf diesem Gebiet vergleichsweise seltene, dafür aber umso robustere Douglasie. Dieses Nadelholz, das in freier Natur besonders durch Baumhöhen von 100 Metern und mehr auffällt, eignet sich nämlich besonders für langfristige Outdoor Anwendungen. Und erfreulicherweise spart Grüner Garten auch nicht bei der Verarbeitung: Satte 28 Millimeter sind die Bohlen des Hochbeetes nämlich dick! 

 

So könnt ihr euch auf ein langlebiges Hochbeet im Garten freuen, wenn ihr es richtig pflegt. Da Grüner Garten das Grön L-80 naturbelassen ausliefert, solltet ihr es vor der Nutzung nämlich doch noch mit einem Schutzanstrich versehen. Dann könnt ihr aber auch wirklich schnell loslegen: Die Bretter sind dank pfiffigem Stecksystem schnell zusammengebaut. Da Grüner Garten außerdem noch drei Packungen Bio-Dünger mitliefert, ist es möglich, schon nach kurzer Zeit erste Erfolge bei der Pflanzenzucht zu verbuchen. Weil die Anbaufläche mit 100 x 80 Zentimetern außerdem ziemlich großzügig bemessen ist, könnt ihr mit diesem Modell auch umfangreichere Projekte verfolgen.

Viele hilfreiche Extras erhältlich

Und dazu tragen auch die Extras bei. Neben eine exzellent gelungenen, mit Noppen versehenen Schutzfolie verfügt das Grön L-80 nämlich auch noch über ein engmaschiges Schutzgitter im Boden. Schädlinge wie Wühlmäuse oder andere Nager bleiben also draußen, während Nützlinge wie Käfer trotzdem problemlos ihren Weg in das Hochbeet finden. Weiterhin bietet Grüner Garten noch viel mehr Zubehör an, das ihr euch hinzukaufen könnt. Dazu gehören u.a. Frühbeetaufsätze und kleine Hochbeet Töpfe für Einzelpflanzen.

An der Qualität gibt es also nichts zu Meckern – das verwundert auch nicht, denn Grüner Garten gehört zu den wirklich nachhaltigen Bio-Holzverarbeitern. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder, denn das Grön L-80 ist doch etwas teurer als die meisten anderen Hochbeete. Wenn euch aber Verarbeitung und Komfort wichtig ist, lohnt es sich durchaus, etwas mehr auszugeben: An diesem Hochbeet von Grüner Garten werdet ihr dann wohl ziemlich lange eure Freude haben!

Positiv

Negativ

2. MyGardenlust Hochbeet aus Holz

Vielleicht gärtnert ihr aber auch eher im kleineren Rahmen. Dann kann es gut sein, dass ihr ein nicht ganz so großes Hochbeet sucht, das außerdem auch nicht die Welt kostet. Erfreulicherweise gibt es auch hier gute Lösungen: Ein besonders kompaktes Modell, das auch noch sehr freundlich für den Geldbeutel ist, ist das Hochbeet aus Holz von MyGardenlust.

Günstiges Modell für kleinere Projekte

Dabei handelt es sich eher um ein kleineres Modell: Mit 115 x 57 Zentimetern Fläche werdet ihr so zwar nicht alle Pflanzen der Welt in diesem Hochbeet unterbekommen, dafür ist es aber auch sehr kompakt. Besonders, wenn ihr nur begrenzten Platz habt, werdet ihr die Vorzüge dieses Beetes schnell kennenlernen. So ist es besonders für den kleinen Hinter- oder Schrebergarten empfehlenswert.

Beim Material setzt MyGardenlust auf Kiefernholz. Dieses ist zwar ein bisschen dünn verarbeitet worden, ansonsten aber erstaunlich robust: Wind und Wetter machen dieser Sorte nämlich kaum etwas aus! Dazu trägt auch bei, dass dieses Modell bereits vorimprägniert ist: Hier könnt ihr aus drei verschiedenen Farben wählen – da diese aber relativ schnell verblassen, würde ich, um die schöne Optik zu halten, jedes Jahr aufs Neue zum Pinsel greifen. Wenn ihr es eher naturbelassen mögt, könnt ihr euch das MyGardenlust Hochbeet aber auch ohne Imprägnierung zulegen.

Kinderleichte Montage

Die Montage dieses Exemplars ist wirklich einfach: Zum größten Teil wird auf lästige Schrauben und Nägel verzichtet, so dass ihr die einzelnen Bretter problemlos zusammenstecken könnt. So könnt euch schnell an die erfreuliche Arbeit machen und das Hochbeet mit Erde und Kompost füllen. Da MyGardenlust eine passende Innenfolie mitliefert, leidet auch die Kiefer nicht darunter.

Für größere Projekte gibt es also wohl umfangreichere Lösungen, wenn ihr aber ein einfaches, aber dennoch praktisches Hochbeet für kleine Anwendungen sucht, ist das MyGardenlust Hochbeet eine wirklich verführerische Option. Und dazu trägt auch der Preis bei: Denn zu wirklich niedrigen Anschaffungskosten kriegt ihr doch einiges geboten!

Positiv

Negativ

3. Gaspo Hochbeet Gmünd

Es kann aber auch gut sein, dass ihr schon fast zu den Gärtnerprofis gehört. Sofern ihr genug Platz zur Verfügung habt, wollt ihr dann wahrscheinlich ein möglichst großes Hochbeet für maximalen Ertrag und Flexibilität. Und das ist zum Glück auch mit Holz erreichbar – der österreichische Hersteller Gaspo macht es mit seinem Modell Gmünd möglich.

Schickes XXL Beet Made in Austria

Hier kann man schon von einem XXL Hochbeet sprechen, es spendet euch nämlich 176 x 74 Zentimeter Anbaufläche. Ein kleines bisschen freien Platz braucht ihr dafür schon im Garten, dann könnt ihr aber auch wirklich viel anbauen! Dank des schicken, rustikalen Designs – auf den ersten Blick sieht das Hochbeet eher wie eine gediegene, gefüllte Holzkiste aus – ist das Gmünd auch ein optischer Hingucker.

 

Und auch die Verarbeitung stimmt: Das von Gaspo gewählte Fichtenmaterial macht einen wirklich hochwertigen und auch stabilen Eindruck, den nach Erfahrungsberichten nicht einmal Nässe schmälern kann! So ist eine wirklich lange Lebensdauer möglich. Um diese aber auch wirklich zu erreichen, solltet ihr das von Werk aus naturbelassene Holz am besten im Vorfeld mit einer wetterfesten Schutzimprägnierung versehen.

Praktisches Stecksystem

Wie viele andere Hochbeete besteht auch das Modell Gmünd aus einem Stecksystem. Das minimiert notwendige Schrauben und erleichtert euch den Aufbau ungemein: Selbst alleine dürftet ihr es in kürzester Zeit aufgebaut haben! So könnt ihr euch schnell daran machen, das große Beet mit Leben zu befüllen.

Solltet ihr eher wenig anbauen, kann es zwar Sinn machen, nach einem kleineren (und günstigeren) Modell Ausschau zu halten, denn der etwas hohe Preis spricht nicht unbedingt für diese Serie. Wenn ihr aber genug Platz habt und viel Anbaufläche braucht, ist das Gaspo Hochbeet Gmünd eine tolle Sache!

Positiv

Negativ

4. Die Stadtgärtner Hochbeet auf Rollen

Ihr könnt euch für Retro-Artikel begeistern und seid außerdem Freunde des nachhaltigen Gärtnerns? Für diesen Fall kann ich euch auch das kleine, aber feine Hochbeet von Die Stadtgärtner empfehlen, das besonders auf der Terrasse seine Stärken ausspielt.

Sehr nachhaltiges Vintage Beet mit Rollen

Die Stadtgärtner haben sich auf die Wiederverwendung von Holz spezialisiert. Dieser Philosophie folgend besteht das Hochbeet aus Zwiebelsieben, die früher beim Tulpentransport genutzt wurden. Das hat den Vorteil, dass ihr qualitativ hochwertiges, jahrelang erprobtes Material noch einmal verwenden könnt – kein Baum wurde unnötig gefällt, das Hochbeet ist also sehr nachhaltig. Außerdem könnt ihr euch auf diese Weise einen sehr interessanten Vintage Look in den Garten holen – ein Blickfang sind die recycelten Bretter allemal!

Dabei ist das Stadtgärtner Hochbeet auch eine sehr praktische Lösung. Es ist individuell handgefertigt und kommt bereits vormontiert zu euch – ihr müsst also nicht schrauben oder Einzelteile zusammenstecken, sondern könnt gleich mit dem Gärtnern loslegen!

Kompakt, aber auch niedrig

Bei dem Stadtgärtner Hochbeet handelt es sich um ein sehr kompaktes Modell: Es hat eine nutzbare Fläche von ungefähr 75 x 57 Zentimeter. Das reicht zwar nicht für sehr viele Pflanzen, ermöglicht es euch aber, auch bei begrenztem Platz auf diese Weise zu gärtnern. Etwas rückenunfreundlich ist die Höhe: Hier misst das Beet gerade einmal 57,5 Zentimeter, so dass ihr euch doch manchmal bücken müsst. Auch eine ausgiebige Befüllung mit möglichst dicken Schichten wird so erschwert.

Zusammengefasst sehr erfreulich sind die Extras des Stadtgärtner Beets: Zwar müsst ihr euch eine Schutzfolie für das Innere separat zulegen, für Unkraut- und Schädlingsschutz am Boden ist aber dank mitgeliefertem Vlies gesorgt. Ferner ist das Hochbeet mit Rollen ausgestattet, welche euch dabei helfen, es flexibel zu nutzen: Zwar sind diese etwas klein geraten und im gefüllten Zustand ist das Beet nur mit sehr viel Aufwand zu bewegen, besonders auf der Terrasse könnt ihr es aber dennoch gut versetzen. Wenn ihr nur wenig Platz habt und euer Beet gerne mal in der einen oder anderen Ecke stehen sehen würdet, ist das Die Stadtgärtner Modell also eine sehr gute und flexible Option.

Absolute Neuware ist das Hochbeet von Die Stadtgärtner also nicht. Dafür bietet es euch aber auch die Möglichkeit, nachhaltig und – wenn ihr bereit seid, euch hin und wieder zu bücken – komfortabel zu gärtnern. Wenn ihr Freunde von Vintage Look seid, werdet ihr dieses Modell bestimmt lieben!

Positiv

Negativ

5. Bihl Hochbeet

Im Vergleich zum traditionellen Anbau auf Bodenhöhe sind Hochbeete immer mit zusätzlichen Anschaffungskosten verbunden. Das könnte euch abschrecken, wenn ihr wirklich auf schmalem Budget gärtnert. Zum Glück gibt es aber auch Möglichkeiten, die Vorteile eines Hochbeetes auch mit wenig Geld zu nutzen: Wenn ihr dazu bereit seid, ein paar Kompromisse einzugehen, könnte euch dann dieses Modell von Bihl sehr ansprechen.

Kleiner, aber feiner Preisbrecher

Denn was den Preis angeht, ist dieses Hochbeet fast konkurrenzlos günstig: Ihr müsst wohl lange suchen, um ein erschwinglicheres Modell zu finden! Dafür solltet ihr aber auch bereit sein, ein paar negative Punkte mit in Kauf zu nehmen: Zum einen ist das Beet zwar erhöht, aber nicht wirklich hoch: Nach oben misst es gerade einmal 30 Zentimeter – auf Dauer kann das euren Rücken ganz schön anstrengen und erschwert es außerdem, hohe Schichten aufzufüllen.

Zweitens legen Erfahrungsberichte nahe, dass beim verwendeten Fichtenholz doch Luft nach oben ist: Zwar ist es einigermaßen robust und erfreulicherweise bereits vorimprägniert, allerdings kommt es mit Feuchtigkeit nicht sonderlich gut klar. Um Schimmel zu vermeiden, würde ich es nach Erhalt zunächst einmal gut trocknen und bei Regen am besten mit einer stabilen Plane versehen. Außerdem fehlt im Lieferumfang leider eine Schutzfolie für das Holz – für eine erkleckliche Lebensdauer solltet ihr diese nachkaufen.

Platz für viele Pflanzen

Das heißt aber nicht, dass es neben dem günstigen Preis nicht auch andere Gründe gibt, die für das Bihl Hochbeet sprechen: So kriegt ihr für wirklich wenig Geld auch einiges an Anbaugebiet geboten: Ein ganzer Quadratmeter Grundfläche ist schon sehr ordentlich, so dass ziemlich viele Pflanzen hier ihren Platz finden dürften.

Auch Optik und Zusammenbau wissen zu gefallen: Das Bihl Modell kommt erfrischend rustikal daher und passt so eigentlich in jeden naturbetonten Garten. Dank Stecksystem müsst ihr außerdem kaum zum Schraubenzieher greifen, um es zusammenzumontieren – vergleichsweise wenige Handgriffe genügen, um es betriebsbereit zu bekommen. Für eine Low Cost Lösung überraschenderweise hat Bihl außerdem an einen Basisschutz für den Boden gedacht: Hierfür steht euch ein Vlies zur Verfügung, das die meisten größeren Schädlinge einfach, aber effektiv vom Hochbeet fernhält.

Beim Gärtnern und bei der Pflege müsst ihr beim Bihl Hochbeet also doch ein paar Anstrengungen mehr unternehmen. Wenn ihr dazu aber bereit seid, kriegt ihr mit diesem Modell eine wirklich günstige und effektive Lösung an die Hand!

Positiv

Negativ

Für mich das Beste

Das beste Hochbeet aus Holz ist meiner Meinung nach das Modell Grön L-80 von Grüner Garten. Zwar ist dieses Exemplar wirklich nicht das günstigste, aber auch sehr hochwertig: Dank sehr dicken Douglasien Brettern dürfte dieses Hochbeet besonders dann lange halten, wenn ihr ihm noch einen Schutzanstrich gegen Verwitterung spendiert. Auch die vielen Extras wie Bio-Dünger, Schutzfolie und Schädlingsvorrichtungen für den Boden sprechen für dieses Modell. Wenn ihr also eine sehr starke Rundum-Lösung sucht, die im Übrigen auch noch in vielen anderen Größen erhältlich ist, werdet ihr das Grön L-80 also wohl auf jeden Fall in die nähere Auswahl nehmen müssen!

Die Vorteile

Natürlicher, rustikaler Look

Der erste Vorteil von Holz Hochbeeten ist ein optischer: Denn Holz passt einfach in jeden Garten! Somit gibt euch diese Bauart einen natürlichen, rustikalen Look, der einfach zeitlos ist. Da die Beete in vielen Farben erhältlich sind (und ihr sie ansonsten auch nach Belieben einen anderen Anstrich geben könnt) ist es außerdem möglich, sie ganz an das sonstige Design eures Gartens anzupassen.

Oft auch für große Projekte nutzbar

Besonders, wenn ihr euer Hochbeet direkt im Garten anlegen wollt, kann es gut sein, dass ihr viele Pflanzen habt, die eine neue Umgebung brauchen. Dann ist es ratsam, eine möglichst große Fläche zur Verfügung zu haben. Und anders als z.B. bei vielen Kunststoffmodellen ist das bei Hochbeeten aus Holz problemlos möglich. Sie sind auch in XXL Größen erhältlich, so dass ihr auch wirklich große Projekte problemlos verwirklichen könnt.

Nachhaltiges Material

Und auch was den Umweltschutz angeht, ist Holz eine tolle Sache: Im Gegensatz zu Kunststoff oder Metall handelt es sich hierbei nämlich um wirklich nachhaltiges und auch umweltfreundliches Material! Die Emissionen, die beim Holzabbau (der durch Aufforsten wieder ausgeglichen werden kann) entstehen, sind doch um einiges niedriger als bei chemischen Prozessen, die in der Metall- und Plastikproduktion notwendig sind. So könnt ihr grün gärtnern – bei naturbelassenen Hochbeeten könnt ihr das Material nach Ende der Lebensdauer sogar frei weiterverwenden!

Bei Schäden vergleichsweise einfach selbst reparierbar

Und auch kleinere Defekte sind bei Holz Hochbeeten nicht allzu dramatisch. Sollte einmal eine Latte durchfaulen oder abbrechen, ist es nämlich ziemlich einfach, selbst für Ersatz zu sorgen. Eine selbst zurechtgeschnittene Holzbohle ist dann vielleicht nicht die optisch schönste Wahl, aber erstaunlich effizient!

Meistens sehr rückenfreundliche Arbeitshöhe

Und auch der Rücken freut sich meistens über ein Hochbeet aus Holz. Viele Modelle sind nämlich sehr großzügig ausgelegt und ermöglichen deshalb eine sehr angenehme Arbeitshöhe. So könnt ihr im Stehen arbeiten, ohne euch ständig bücken zu müssen – ein großer Vorteil!

Einfache Montage dank Stecksystemen

Außerdem möchte ich euch auch auf die vergleichsweise einfache Montage der meisten Hochbeete aus Holz hinweisen. Viele Hersteller setzen hier nämlich mittlerweile auf Stecksysteme. Das bedeutet, dass ihr wenig bis gar kein Werkzeug braucht, um das Beet zusammenzubauen. So könnt ihr euer Modell auch ohne große handwerkliche Kenntnisse in kürzester Zeit in Betrieb nehmen!

Die Nachteile

Verrottet ziemlich schnell

Holz ist also eine tolle Sache. Doch so ein Hochbeet hat dann auch ein paar Nachteile. So gehört Holz leider nicht zu den beständigsten Materialien. Während Hochbeete aus Metall und Kunststoff Jahre bis Jahrzehnte halten können, ist die Lebensdauer von Holz doch eher begrenzt. Mit einem Schutzanstrich oder imprägniertem Material könnt ihr die Nutzungszeit zwar um einiges verlängern, im Vergleich schneidet diese Hochbeet Art aber trotzdem etwas unterdurchschnittlich ab.

Auseinandernehmen schwierig

Wenn ihr euer Hochbeet mit organischen Materialien wie Kompost schichtweise befüllt, bedeutet dies, dass ihr es idealerweise vor jedem Zyklus zumindest teilweise auseinander nehmt. So wird die Anlage um einiges komfortabler. Mit Holz ist das aber nur schwierig zu bewerkstelligen: Besonders, wenn das Material schon ein paar Jahre hinter sich hat, kann es problematisch werden, wenn ihr euer Hochbeet anschließend wieder zusammenstecken wollt.

Etwas anfällig für Schädlinge

Außerdem ist Holz auch um einiges anfälliger für Schädlinge, die das Material in Mitleidenschaft ziehen können. Nicht nur Bock- und Bohrkäfer sind dafür bekannt, das Material zu schädigen – auch Pilze können das Hochbeet schnell verfaulen lassen.  Mit ein bisschen Pflege ist es zwar auch hier möglich, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen – Materialien wie Kunststoff und Metall sind aber um einiges immuner gegen tierische und organische Plagegeister.

Vergleichsweise schlechte Wärmeisolierung

Ich habe ja schon geschrieben, dass sich Hochbeete exzellent dazu eignen, eure Pflanzen auch unter extremeren Bedingungen gut temperiert zu halten. Das trifft auch auf Holzmodelle zu – ich möchte euch aber nicht verschweigen, dass die Wärmeisolierung dieses Materials oft bei weitem nicht so gut ist wie bei Metall oder Kunststoff: Besonders bei eher dünnen Brettern kann das Beet im Winter so etwas schneller auskühlen. Hier gilt es, möglichst dicke Bohlen zu finden oder auf andere Hochbeet Arten auszuweichen.

Anschaffungskosten und Unterhalt vergleichsweise hoch

Und auch die Kosten solltet ihr beim Kauf berücksichtigen: Zwar befindet sich der Grundpreis der meisten Modelle vergleichsweise eher im Mittelfeld, dazu kommen aber, wenn ihr euer Hochbeet pfleglich behandelt, einige Zusatzausgaben: Hierzu gehören nicht nur Ausbesserungsarbeiten, sondern auch Schutz- und Zieranstriche, die ihr regelmäßig wiederholen solltet. Solltet ihr also ein langfristig günstiges Modell suchen, würde ich mich auch nach anderen Materialien umschauen.

Darauf solltest Du vor dem Kauf achten:

Eine passende Anbaufläche

Holz hat also viele Vor-, aber auch ein paar Nachteile gegenüber anderen Materialien. Nichts desto trotz: Derartige Hochbeete erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und gehören nicht nur aufgrund ihrer natürlichen Optik zu den Dauerbrennern auf dem Gärtnermarkt.

Wenn ihr euch jetzt für ein derartiges Modell interessiert, solltet ihr vor dem Kauf aber doch über ein paar Dinge nachdenken. So ist die Anbaufläche ein entscheidender Punkt bei der Auswahl eines passenden Hochbeetes: Überlegt also nicht nur, wie viel Platz eure Pflanzen zusammen brauchen, sondern messt am besten auch vorher ab, wie viele Quadratmeter euch für das gute Stück zur Verfügung stehen.

Eine praktische Arbeitshöhe

Viele Gärtner setzen auch aus ganz praktischen Gründen auf Hochbeete: So haben sie den Ruf, besonders rückenschonend zu sein. Aber Vorsicht: Nicht jedes Hochbeet bedeutet auch maximale Erleichterung! Denn die Bezeichnung “Hochbeet” bezieht sich zunächst einmal auf die Bauart, nicht auf eine möglichst große Höhe. Sollten orthopädische Kriterien für euch wichtig sein, sollte das Beet also eine für euch optimale Arbeitshöhe aufweisen. Diese hängt dann stark von eurer Körpergröße ab: Wenn ihr eher klein seid, sind schon 65 bis 75 Zentimeter hohe Exemplare eine große Erleichterung. Die Großgewachsenen unter euch sollten jedoch ein entsprechend höheres Beet wählen, um die 90 Zentimeter Arbeitshöhe sind dann eine gute Faustformel.

Das richtige Material

Holz ist nicht gleich Holz: Jeder Baum hat unterschiedliche Voraussetzungen und wird dann in der Verarbeitung anders eingesetzt. So eignen sich Hölzer wie Birke oder Linde zwar hervorragend für Wohnungsmöbel oder Schnitzereien, sind aber Outdoor eher Fehl am Platze. Die meisten Hochbeete werden daher aus Nadelholz hergestellt: Achtet also darauf, dass Materialien wie Fichte, Lärche, Kiefer oder Douglasie verwendet werden.

Weiterhin wichtig: Euer Hochbeet sollte aus Massivholz, also aus ganzen Holzstücken, hergestellt sein. Pressplatten sind zwar sehr günstig, sind aber für Outdoor Gartenzubehör nicht robust genug und ermöglichen auch keine gute Wärmedämmung.

Richtiger Schädlings- und Nässeschutz

Mit den richtigen Vorrichtungen kann ein Hochbeet aus Holz eine wirklich schöne, praktische Lösung sein. Deshalb ist es wohl am einfachsten, wenn diese bereits mit dem von euch ausgewählten Modell mitgeliefert werden.

Ideal ist so beispielsweise ein effektiver Bodenschutz gegen Schädlinge. Um zu vermeiden, dass z.B. Nager von unten in euer Beet gelangen können, haben sich Bodengitter oder auch ein Bodenvlies sehr bewährt. Sollte euer Hochbeet nach unten offen sein, ist es sehr ratsam, noch einmal in derartige Utensilien zu investieren.

Und auch euer Holz sollte abgesichert sein. Das betrifft in erster Linie Nässe: Guten Brettern macht der eine oder andere Regenschauer zwar nichts aus, bei Staunässe ist das aber wieder ganz anders: Wenn Wasser dauerhaft im Hochbeet verbleibt, verfault das Material schneller – ihr müsst euch also oft schon nach kurzer Zeit nach Ersatz umsehen. Um das zu vermeiden, liefern viele Hersteller ihr Hochbeet bereits mit einer Schutzfolie aus: Sie hält übermäßige Wassermengen vom Holz fern. Idealerweise handelt es sich dabei um eine perforierte Folie, die das Wasser langsam und zeitversetzt freigibt. So überschwemmt euer Beet nicht und euer Holz bleibt stabil.

Naturbelassenes oder imprägniertes Holz?

Eine wichtige Frage ist auch, ob euer Hochbeet vorbehandelt sein sollte. Viele Hersteller setzen auf naturbelassene Beete mit “rohem” Holz. Das hat den Vorteil, dass ihr euer Hochbeet nach Ende der Lebensdauer problemlos weiterverwenden könnt, z.B. als Brennholz – sehr ökologisch also. Nachteil naturbelassener Hochbeete ist, dass sie um einiges schneller verrotten. 

Wenn ihr dies verhindern wollt, lohnt es sich, zu einem Modell zu greifen, das bereits von Hause aus imprägniert ist. Auf diese Weise verwittert das Beet um einiges langsamer – ihr könnt das Material danach aber nicht mehr frei weiterverwenden, sondern müsst es nach Ende der Nutzungsdauer auf dem Sperrmüll entsorgen.

Solltet ihr euch für ein naturbelassenes Modell interessieren, aber auch maximale Lebensdauer schätzen, könnt ihr diese Hochbeete auch nach Erhalt mit einem Schutzanstrich versehen. Das ist aber wieder mit Zusatzkosten verbunden.

Ein Hochbeet für den Garten oder für die Terrasse/den Balkon?

Ebenfalls wichtig ist die Umgebung, in der euer Hochbeet stehen soll. Hochbeete für den Garten sind in praktisch allen Größen erhältlich und ermöglichen es euch meistens, das Beet bis zum Anschlag mit Erde und anderem Material zu befüllen. Derartige Modelle lassen sich, einmal in Betrieb, aber nur mit Mühe verstellen. Für ebene Flächen (also z.B. Holz- oder Fliesenboden) sind sie eher ungeeignet.

Für den Fall, dass ihr euer Hochbeet auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon plant, solltet ihr euch ein hierfür geeignetes Modell aussuchen. Diese sind darauf optimiert, so wenig Platz wie möglich in Anspruch zu nehmen und können, da sie sich auf einem Gestell befinden und manchmal sogar mit Rollen ausgestattet sind, auf ebenem Untergrund gut verstellt werden. Anders als “ausgewachsene” Hochbeete verfügen diese Modelle normalerweise über blumenkästenartige Tröge und sind im unteren Bereich hohl bzw. mit einem Abstellbereich versehen. Pflanzen mit tief wachsenden Wurzeln lassen sich so nur schwierig anbauen, für Kräuter oder Blumen sind diese Hochbeete aber meistens völlig ausreichend.

Eine ausreichende Holzdicke

Schließlich solltet ihr auch eine Blick auf die Holzdicke werfen, bevor ihr euch für ein bestimmtes Hochbeet entscheidet. Eine möglichst umfangreiche Holzschicht ermöglicht nämlich oftmals nicht nur eine höhere Lebensdauer, auch die Wärmeisolierung wird hierdurch optimiert. Ein gutes Hochbeet sollte deshalb mindestens 20 Millimeter dickes Holz aufweisen.

Fazit

Immer mehr Gärtner entscheiden sich für ein Hochbeet, und das nicht nur, um ihren Rücken zu schonen: Mit der richtigen Befüllung könnt ihr eine Etage höher auch die Wärmeversorgung und die Ernährung eurer Pflanzen positiv beeinflussen und so den Ertrag deutlich erhöhen. Besonders naturnahe Gärtner, die Wert auf rustikale Optik legen, nutzen dabei gerne Hochbeete aus Holz. Diese isolieren zwar oft nicht so gut wie die Konkurrenz aus Metall und Kunststoff, sehen aber ziemlich gut aus und sind außerdem sehr nachhaltig. Und wie ihr seht gibt es viele interessante Modelle, an denen ihr viele Jahre eure Freude haben könnt.

Quellen:

  1. Ihr sucht mehr Infos zur richtigen Befüllung eures Hochbeetes? Dann rate ich euch dazu, diesen Artikel auf mein-schoener-garten.de durchzulesen.
  2. Der optimale Zeitraum für den Aufbau eines Hochbeetes ist ebenfalls wichtig. Die Coop Kette aus der Schweiz hat in ihrem Bau und Hobby Ratgeber einen interessanten Guide dazu verfasst.

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