Raubmilben – Nützlinge im Garten

Als Fressfeinde der lästigen Spinnmilbe halten Raubmilben Obstbäume, Weinstöcke, Rosen und Gewächshauskulturen gesund. Hier verraten wir Dir, wie Du Raubmilben in Deinem Garten ansiedeln und erfolgreich zur Schädlingsbekämpfung einsetzen kannst.

Raubmilben sind effektiv gegen

  • Spinnmilben
  • Apfelrostmilben & Tomatenrostmilben
  • Kräuselmilben
  • Thripse & Trauermücken
  • Weiße Fliegen

Wissenswertes über die Raubmilbe

Raubmilben (Gamasina) sind eine Gruppe der Milben (Acari) und gehören damit zu den Spinnentieren. Wie sich am Namen bereits erkennen lässt, erbeutet die Raubmilbe andere Insekten. Weil die Beutetiere vieler Raubmilbenarten zu gefürchteten Schädlingen im Obstbau, im Weinbau und im Gartenbau zählen, wird das räuberische Spinnentier in der ökologischen Landwirtschaft zum nützlingsschonenden Pflanzenschutz eingesetzt.

Sind Raubmilben gefährlich für Haustiere?

Wer einen Hund oder eine Katze besitzt, zögert vielleicht, sich Raubmilben in den Garten zu holen. Zur Gruppe der Raubmilben gehören nämlich auch die Pelzmilben (Cheyletiellae), die je nach Art Katzen, Hasen, Füchse, Hunde und sogar den Mensch befallen können. Doch jene Raubmilbenarten, die zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen eingesetzt werden, stellen für Miez und Bello keinerlei Gefahr dar. 

So erkennst Du Raubmilben

Raubmilben sind winzig und daher mit freiem Auge nicht leicht von anderen kleinen Spinnentieren zu unterscheiden. Selbst ausgewachsene Tiere erreichen lediglich eine Körpergröße von 0,4 bis 0,6 Millimeter. Die Männchen sind dabei meist deutlich kleiner, als ihre weiblichen Artgenossen. Wenn Du die kleinen Räuber auf einer Pflanze vermutest, solltest Du daher eine Lupe zur Hand nehmen.

Sieh an der Unterseite der Blätter nach

Wenn Du Dich auf die Suche nach Raubmilben begibst, empfiehlt es sich, die Blätter der Obstbäume genauer unter die Lupe zu nehmen. Die kleinen Spinnentiere sitzen bevorzugt in der Nähe der mittleren Blattader.

Ovale Körper mit glatter, glänzender Oberfläche

Raubmilben besitzen keine Flügel. Ihr Körper ist länglich – oval bis birnenförmig – und glatt. Je nach Art sind die Tiere gelblich, weißlich oder bräunlich, seltener auch rot. Bei den für den Obstbau bekanntesten Raubmilben bewegen sich Tiere aus der Familie Phytoseiidae bei warmem Wetter recht schnell fort. Raubmilben aus der Familie Stigmaeidae haben kürzere Beine und sind deutlich langsamer.

Anzahl der Beine vom Stadium abhängig

Ausgewachsene Tiere besitzen meist 4 Beinpaare, von denen das vordere Beinpaar stark verlängert ist. Im Nymphenstadium haben sie jedoch nur 3 Beinpaare. Es gibt auch einige Arten, bei denen die Anzahl der Beine reduziert ist. Sie haben selbst im adulten Stadium lediglich sechs Beine.

Scherenförmige Mundwerkzeuge

Zum Erlegen und Verspeisen ihrer Beute sind Raubmilben mit kräftigen Mundwerkzeugen ausgestattet, die als Cheliceren bezeichnet werden. Mit ihrem zugespitzten Kiefer stechen sie ihre Beute an und saugen sie aus. 

Gegenspieler der Spinnmilbe

Auch wenn es sich bei den Raubmilben ebenso wie bei den Spinnmilben um kleine Spinnentiere handelt, brauchst Du keine Angst um Deine Pflanzen zu haben. Anders als die von Gartenliebhabern gefürchteten Spinnmilben saugen Raubmilben nicht den Pflanzensaft aus, sondern ernähren sich von Spinnmilben.

Lebensweise der Raubmilbe

Im zeitigen Frühjahr besiedeln Raubmilben die Blätter von Bäumen und Sträuchern, wo sie ihre Eier ablegen. Jedes Weibchen kann bis zu 100 Eier legen. Innerhalb von zwei bis drei Wochen schlüpfen die Larven. In einer wärmeren Periode entwickeln sich die Eier schneller und benötigen bei manchen Arten gar nur eine Woche.

Ist ausreichend Nahrung vorhanden, wachsen innerhalb eines Jahres bis zu fünf Generationen heran. Damit sind während der gesamten Vegetationsperiode Raubmilben im Garten aktiv. Teilweise werden die Tiere vom Wind auf benachbarte Bäume getragen.

Kaum sichtbar

Auf einem Spaziergang durch den Garten wirst Du die kleinen Räuber kaum je zu Gesicht bekommen. Das liegt nicht nur an ihrer geringen Größe. Tagsüber verstecken sich die Tiere an den Blattunterseiten und in den Blattachseln. Drehe das Blatt um und sieh dir die mittlere Blattader genauer an. Dort halten sich Raubmilben besonders gerne auf. 

Fleißige Räuber auf Beutezug

Je nach Art ernähren sie sich von Spinnmilben, Rostmilben, Fransenflüglern oder Trauermücken. Auch die Gelege der Beutetiere werden gefressen. Wird das Nahrungsangebot knapp, werden auch Pollen, Honigtau, Pflanzensäfte und Pilzsporen nicht verschmäht. Eine Raubmilbe saugt etwa 200 Spinnmilbeneier oder 50 erwachsene Spinnmilben aus.

Raubmilben zählen zu den Schutzräubern, da sie sich dauerhaft ansiedeln und die Pflanzen immer wieder gegen Schädlinge verteidigen. Sie sind in der Lage, eine Spinnmilben-Population in Schach zu halten. So lange sie Nahrung finden, bleiben sie über viele Generationen hinweg in ihrem angestammten Lebensraum.

Überwinterung

Ab Ende August kälter wird, ziehen sich die befruchteten Weibchen unter die Baumrinde zurück, um dort den Winter zu verbringen.

Was sind Schutzräuber?

Bei den tierischen Nützlingen wird zwischen Schutz- und Säuberungsräubern unterschieden. Zu den Schutzräubern zählen neben den Raubmilben auch einige Wanzenarten. Sie haben die Eigenschaft, sich an einem bestimmten Ort dauerhaft anzusiedeln und diesem über Generationen hinweg treu zu bleiben. Wird die bevorzugte Beute knapp, können sie auf andere tierische Nahrung oder auch auf pflanzliche Alternativen wie zum Beispiel Pollen ausweichen. 

Damit sind Schutzräuber häufig bereits präsent, bevor sich die Schädlinge massenhaft vermehren können und beugen einer massenhaften Ausbreitung von Blattläusen, Spinnmilben & Co vor. Sind vor der Ansiedelung der Nützlinge allerdings bereits überproportional viele Schädlinge vorhanden, sind Schutzräuber nicht in der Lage, dieses Problem rasch in den Griff zu bekommen.

In dieser Situation haben die sogenannten Säuberungsräuber ihren großen Auftritt. Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen halten sich nicht dauerhaft an einem Ort auf. Als Fluginsekten ziehen sie auf der Suche nach Nahrung umher. Bei einem Massenbefall von Schädlingen sind sie im Idealfall bald zur Stelle.

Säuberungsräuber sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit große Mengen an Schädlingen zu vertilgen. Mit dem Verschwinden der Plagegeister wird auch die Nahrung der Räuber knapp und ein Großteil von ihnen verlässt den Standort wieder, um anderswo nach Nahrung zu suchen. 

Raubmilben gegen Schädlinge

Als wichtigster Gegenspieler der Spinnmilbe wird die Raubmilbe im biologischen Obst- und Weinbau gezielt als Nützling eingesetzt. Einige Arten werden auch in Glashäusern als natürliches Pflanzenschutzmittel verwendet. 

Der Einsatz von Raubmilben ist besonders erfolgversprechend, wenn sich der Schädlingsbefall noch im Anfangsstadium befindet. Ideal ist es daher, die Spinnmilben bereits im Frühjahr auf den Garten loszulassen. So können sie die gerade erst aus dem Winterschlaf erwachten Spinnmilben rechtzeitig an einer unkontrollierten Ausbreitung hindern. 

Du hast zwei Möglichkeiten, ausreichend Raubmilben in Deinem Garten anzusiedeln: Entweder setzt Du auf die von Natur aus vorhandenen Raubmilben und förderst ihre Vermehrung oder Du kaufst speziell gezüchtete Nützlinge. 

Schnellere Entwicklung als die Spinnmilbe

Unter günstigen Bedingungen vermehren sich Raubmilben doppelt so schnell wie die Spinnmilben. Dadurch sind sie klar im Vorteil und können die Spinnmilben-Population gut im Schach halten.

Raubmilben kaufen

Raubmilben sollten am besten über das Internet bestellt werden, da sie für den Verkauf im Gartenfachmarkt nicht lange genug lagerfähig sind. Die Tiere werden meist in einem mit Substrat oder Granulat gefülltem Behältnis, manchmal auch an Blättern versandt.

Finde zuallererst heraus, mit welchem Schädling Du es zu tun hast. Neben polyphagen Arten, die sich von verschiedenen kleinen Insekten ernähren, gibt es viele Arten, die sich auf eine Schädlingsart spezialisiert haben.

Raubmilben zum Schutz von Neuanlagen

Besonders bei neu ausgesetzten Obstbäumen und Weinstöcken hat sich das Ausbringen von Raubmilben zur nachhaltigen Regulierung der Kräusel- und Spinnmilbe bewährt.

Amblyseius andersoni ist zur Bekämpfung von Spinnmilben, Tomatenrostmilben, Thripsen und Weißen Fliegen geeignet.

Typhlodromus pyri ist ideal zur Bekämpfung von Spinnmilben an Obstbäumen, Weinreben und Hopfen.

Phytoseiulus persimilis und Neoseiulus californicus zählen ebenfalls zu den natürlichen Gegenspielern der Spinnmilbe. Sie eignen sich vor allem für den Einsatz im Gewächshaus, da sie aus wärmeren Regionen stammen.

Amblyseius cucumeris und Macrocheles robustulus hingegen haben sich auf den Verzehr von Thripsen (Fransenflüglern) spezialisiert, wobei letztere Art auch Trauermücken nicht verschmäht.

Amblyseius limonicus und Amblyseius swirskii vernichten Thripse sowie die Weiße Fliege. 

Kaufe eine Startpopulation

Anders als viele andere gekaufte Nützlinge verschwinden Raubmilben nicht einfach wieder, nachdem sie ihre Arbeit erledigt haben. Die ausgesetzten Tiere siedeln sich in Deinem Garten an und verteidigen Deine Obstbäume und andere Pflanzen über mehrer Generationen hinweg gegen Schädlinge.

Raubmilben umsiedeln

Wenn Du Raubmilben für einen Bereich Deines Gartens gekauft hast, kannst Du einen Teil der Nützlinge auch in andere Gartenbereiche umsiedeln. Das ist dann sinnvoll, wenn sich Deine Obstbäume nicht in nächster Nähe zueinander befinden. Du brauchst also keine neuen Raubmilben zu bestellen, solange die Schädlinge, die am neuen Einsatzort ihr Unwesen treiben, ins Beuteschema der Räuber passen.

Umsiedeln während der Winterruhe

Bringe Ende August Filzmanschetten an den Stämmen Deiner Obstbäume an. Für die Raubmilben ist dieses Material ein attraktives Winterquartier. Im Winter kannst Du die Filzmanschetten dann abnehmen und an den neuen Bäumen anbringen. Damit befinden sich die Nützlinge gleich an ihrem zukünftigen Einsatzort, wenn sie im Frühjahr zu neuem Leben erwachen.

Umsiedeln rund ums Jahr

Während der Vegetationsperiode kannst Du Laub, junge Triebe oder Wasserschosse von den Pflanzen, an denen sich die gekauften Raubmilben befinden, an den neuen Bäumen befestigen. Die auf dem Pflanzenmaterial befindlichen Raubmilben besiedeln die Gehölze meist ohne Probleme. Im Winter bietet sich außerdem die Umsiedelung über beim Baumschnitt anfallendes Holz an.

Auch der Wind sorgt für die Verbreitung der Raubmilben. Wenn Du etwas Geduld hast, kannst Du warten, bis sich die Nützlinge auf diese Weise von Baum zu Baum im ganzen Garten verbreiten. Allerdings kann dies durchaus einige Jahre dauern. 

Raubmilben selbst züchten

Wenn Du Raubmilben bestellt hast, kannst Du sie mit ganz einfachen Mitteln selbst vermehren.

Du benötigst:

  • 1 durchsichtiges Plastikbehältnis mit Deckel (zum Beispiel einen Salatbecher)
  • 3 kleine Plastikbecher
  • 3 kleine Plastikbecher
  • Kokoserde
  • Blütenpollen
  • 1 Packung Raubmilben

So vermehrst Du Deine Raubmilben

  • Stich mit einer Lochzange oder mit einem Schraubenzieher Luftlöcher in den Deckel des Plastikbehältnisses.
  • Klebe das Vlies mit Superkleber oder mit einem starken Klebeband über die Löcher. Auf diese Weise kommt Luft ins Behältnis, aber die Milben können nicht entkommen.
  • Schneide die Plastikbecher so ab, dass sie ins Behältnis passen und sich der Deckel schließen lässt.
  • Fülle einen Becher mit feuchter Kokoserde und den zweiten mit Pollen. In den dritten Becher kommen die Raubmilben.
  • Stell alle drei Becher in das Plastikbehältnis und schließe den Deckel.
  • Stell die Anzuchtbox bei Raumtemperatur auf. Achte darauf, dass die Sonne nicht auf die Box scheint. Der Standort sollte eher schattig sein.
  • Gib jeden Tag 5 bis 8 Pollenkörner in den Pollenbecher und feuchte die Kokoserde regelmäßig an.
  • Die Milben beginnen nun, ihre Eier in dem Becher mit dem Pollen abzulegen. Nach etwa 2 Wochen sind die Wände des Gefäßes voll Raubmilben.
  • Jetzt kannst Du täglich mit einem weichen Pinsel Milben entnehmen. Fahre mit der Fütterung fort, bis Du genügend Milben auf Deinen Pflanzen ausgebracht hast.
  • Entlasse zum Schluss alle in der Box verbliebenen Tiere an einem geeigneten Platzz (Obstbaum, Weinrebe, Hopfen, Glashaus) in die Freiheit.

Raubmilben im Gewächshaus

Spinnmilben können Gurken und Auberginen nachhaltig schädigen. Daher werden Raubmilben auch gerne unter Glas zur Bekämpfung dieser lästigen Schädlinge eingesetzt. Wegen des warmen und feuchten Klimas eignen für Gewächshäuser jene Raubmilben besonders gut, die aus wärmeren Gefilden stammen.

Die aus Chile stammende Phytoseiulus persimilis legt bei höheren Temperaturen deutlich mehr Eier, als die Spinnmilben und haben dadurch einen klaren Startvorteil. Amblyseius californicus, die in den tropischen und subtropischen Regionen Nord- und Südamerikas sowie im Mittelmeerraum beheimatet ist verträgt auch hohe Temperaturen gut, solange die Luftfeuchtigkeit dabei über 60 Prozent liegt.

Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist die Verwendung verschiedener Raubmilben sinnvoll. Einige Unternehmen bieten die beiden oben genannten Raubmilbenarten in Kombination an. 

Raubmilben im Garten fördern

Als Schutzräuber leisten Raubmilben einen essenziellen Beitrag bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung. Anders als die sogenannten Säuberungsräuber (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen etc) ist es ihnen möglich, einen Standort dauerhaft zu besiedeln. Auf diese Weise können sie den Aufbau einer großen Schädlingspopulation verhindern. 

Verzichte auf chemischen Pflanzenschutz

Insektizide und Fungizide sind für Raubmilben meist tödlich – besonders, wenn sie Schwefel enthalten. Entscheide Dich daher allen Nützlingen und Deiner eigenen Gesundheit zuliebe gegen Chemie im Garten. Wenn es Dir gelingt, Deine grüne Oase nützlingsfreundlich zu gestalten, finden sich die Gegenspieler der Schädlinge mit der Zeit ganz von selbst ein. Wer nicht so lange warten möchte, kann die benötigten Nützlinge auch im Fachhandel kaufen.

Raubmilben sind effektiver als Insektizide

Weil Spinnmilben verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen, lassen sie sich mit Insektiziden ohnehin nicht gut bekämpfen. Den Raubmilben hingegen schmecken ihre Gegenspieler in jedem Stadium. Ob als Ei, als Larve oder als ausgewachsenes Tier – eine Spinnmilbe stellt für die Räuber in jeder Lebensphase einen Leckerbissen dar.

Biete alternative Nahrungsquellen an

In Zeiten, wo Beutetiere knapp sind, weichen Raubmilben auf pflanzliche Nahrung aus. Blühende Gräser, verschiedene Wildblumen, Wildobsthecken und Beerensträucher, bieten Pollen, Nektar und eventuell auch Unterschlupfmöglickeiten im Winter.

Filzmanschetten & Kokosstricke

Wenn Du den kleinen Spinnentieren eine gemütliche Unterkunft für den Winter bieten möchtest, kannst Du die Baumstämme mit Filzbändern oder -manschetten versehen. Kokosstricke eignen sich auch für Weinreben und andere zartere Pflanzen. Sobald es Anfang Herbst kühler wird, ziehen sich die befruchteten Weibchen in diese schützenden Textilien zurück. 

Untersuchungen zufolge verbringen nicht alle Spinnmilben den Winter in den Bäumen, manche überwintern auch im Boden. Hier hilft es, das Gras nicht zu kurz zu schneiden und Laubhaufen liegenzulassen.

Sorge für feuchte Luft

Die meisten Raubmilbenarten können sich nur bei ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit gut entwickeln. Während trockener Perioden im Sommer macht es daher Sinn, die Luft regelmäßig anzufeuchten. Dazu brauchst Du einfach nur eine feine Düse auf Deinen Gartenschlauch zu setzen und einen feinen Sprühnebel über den Einsatzbereich der Raubmilben lassen.

Fazit

Raubmilben lassen sich gut zur biologischen Schädlingsbekämpfung nutzen. Wenn die Bedingungen passen, siedeln sie sich dauerhaft im Garten an. Bereits eine relativ geringe Besiedelungsdichte hält die Spinnmilben-Population unter der Schadensschwelle. Da sich Raubmilben mit wenig Aufwand züchten oder umsiedeln lassen, kannst Du Deine Pflanzen vor Spinnmilben schützen, ohne viel Geld auszugeben. Damit sind die winzigen Schutzräuber effektiver und noch dazu günstiger als jedes Insektizid.

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