Beerensträucher

Honigbeere selber vermehren – Wir zeigen 3 Methoden

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Die Maibeere, Honigbeere oder Kamtschatka Heckenkirsche ist mit ihren köstlichen Früchten eine pflegeleichte Alternative zur kapriziösen Heidelbeere. Ihre Genügsamkeit und die hohe Frosttoleranz macht sie auch für Gartenanfänger attraktiv. Wir stellen Dir verschieden Methoden vor, die Beerensträucher selbst zu vermehren.

So gelingt die Vermehrung von Maibeeren

Maibeere über Stecklinge vermehren

Bei diesem robusten Beerenstrauch ist die Vermehrung über Stecklinge vergleichsweise unkompliziert. Natürlich gehört neben der richtigen Pflege immer auch etwas Glück dazu, doch wenn Du fünf bis zehn Stecklinge schneidest, stehen die Chance, dass zumindest ein oder zwei davon Wurzeln bilden, gut. 

Der beste Zeitpunkt, um Zweige für die Vermehrung abzuschneiden, ist im Frühsommer. Nach der Ernte der Früchte sollte die Pflanze ohnehin zurückgeschnitten werden. Dabei werden neben den alten Trieben auch zu dicht stehende Triebe entfernt. Diese kannst Du als Stecklinge verwenden.

So vermehrst Du Honigbeeren über Stecklinge

Es kann einige Monate dauern, bis die Stecklinge anwurzeln. Wenn Du sie im Freien eingepflanzt hast, empfiehlt es sich, sie vor Wintereinbruch mit einer dicken Laubschicht zu schützen. Maibeeren-Stecklinge im Topf überwintern am besten in einem hellen, kühlen Raum. Lass das Substrat nicht austrocknen, achte aber zugleich darauf, dass es nicht zu feucht ist, sonst kann sich Schimmel bilden.

Maibeere über Absenker vermehren

Wer seine Kamtschatka Heckenkirsche ohne viel Aufwand vermehren möchte, kann einfach einen Trieb absenken. Dabei kannst Du nicht viel falsch machen.

So vermehrst Du Honigbeeren über Stecklinge

Maibeere über Samen vermehren

Wenn Du es nicht eilig hast, kannst Du Deine Maibeeren auch über Samen vermehren. Dazu zerdrückst Du einige Früchte und nimmst die kleinen Kerne aus dem Fruchtfleisch. Spüle sie in einem engmaschigen Sieb unter fließendem Wasser ab. 

Um die Keimfähigkeit der Samen zu erhöhen, solltest Du sie für zwei Monate in den Kühlschrank legen. Damit sie nicht austrocknen, werden sie mit feuchtem Sand vermischt in ein oben offenes Glas gelegt. 

Nun kannst du sie in mit Anzuchterde gefüllten Töpfen aussäen. Halte das Substrat leicht feucht und übe Dich in Geduld – die Keimung kann einige Zeit dauern.

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Foto des Autors

Meine Leidenschaft für die Pflanzenwelt habe ich als Kind bei mendelschen Kreuzungsversuchen entdeckt. Seither bin ich fasziniert von allem, was wächst und blüht. Ich liebe historische Rosen, experimentiere mit dem Anbau exotischer Früchte und interessiere mich für die Wildkräuterküche. Mit meinen Artikeln möchte ich Dir Lust aufs Gärtnern machen und Deine Fragen rund ums Thema Pflanzenpflege beantworten.

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