Pflanzentipps

Pflanzen mit großen Blättern für draußen: 11 Arten, die unsere Winter überstehen

Tafelblatt, Zier-Rhabarber, Funkie, Feige, Faserbanane: 11 Pflanzen mit großen Blättern für den Garten – mit Frosthärte nach RHS und warum Mammutblatt fehlt.

AVon AlexZuletzt aktualisiert: 26. Oktober 202611 Min Lesezeit
Halbschattiges Gartenbeet im Sommer mit riesigen runden Tafelblatt-Blättern, bronzefarbenem Schaublatt, gelbgrünen Funkien und einer Japanischen Faserbanane im Hintergrund

Die größten Blätter, die zuverlässig durch einen deutschen Winter kommen, haben Stauden für feuchten Halbschatten: Das Tafelblatt bildet runde Blätter von bis zu einem Meter Durchmesser, Zier-Rhabarber, Schildblatt, Schaublatt und die Funkie 'Sum and Substance' folgen mit 40 bis 75 cm. Sie ziehen im Herbst ein und treiben im Frühjahr wieder aus. Exotische Blattschmuckpflanzen wie Feige oder Faserbanane wachsen ebenfalls draußen, brauchen aber einen geschützten Platz und Winterschutz. Hier sind elf Arten, sortiert vom robustesten zum empfindlichsten.

Diese Liste haben wir im Oktober 2026 komplett überarbeitet. Größen, Blattmaße und Frosthärte stammen aus den Pflanzenprofilen der RHS, die Einstufung als invasiv aus der Gesamtliste des BfN von 2025 (BfN-Schriften 731) und der EU-Verordnung 1143/2014, die Angaben zur Feige aus dem Freilandversuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim.

Für Halbschatten und feuchten Boden

Große Blätter verdunsten viel Wasser. Die vier folgenden Stauden brauchen deshalb einen Boden, der nie austrocknet, und einen Platz ohne pralle Mittagssonne. Dafür sind sie völlig winterhart. Mehr Ideen für dunklere Ecken findest du bei den Schattenstauden.

1. Tafelblatt (Astilboides tabularis)

Halbschattiges Staudenbeet mit mehreren riesigen, runden, hellgrünen Blättern, die wie Tischplatten waagerecht auf einem mittigen Stiel stehen📌 Pin it
Der Stiel sitzt in der Blattmitte – daher der Name Tafelblatt.

Das Tafelblatt hat die größten Blätter aller winterharten Stauden dieser Liste: rund, flach und laut RHS bis zu 100 cm im Durchmesser. Der Stiel sitzt in der Mitte der Blattunterseite, so dass jedes Blatt wie eine kleine Tischplatte über dem Beet schwebt. Im Sommer erscheinen darüber Rispen mit kleinen cremeweißen Blüten. Es braucht Halbschatten und einen kühlen, humusreichen Boden, der stets feucht bleibt.

Worauf achten: Schnecken fressen gern an den jungen Blättern.

  • Höhe: 1–1,5 m, ebenso breit
  • Blätter: rund, bis 100 cm Durchmesser
  • Standort: Halbschatten, humos, dauerhaft feucht
  • Winterhart bis: etwa −20 °C (RHS H6)

2. Schildblatt (Darmera peltata)

Teichrand im Sommer mit dichten Horsten aus großen, runden, glänzend grünen Blättern auf langen Stielen, deren Ränder leicht gezähnt sind📌 Pin it
Am Teichrand fühlt sich das Schildblatt am wohlsten.

Das Schildblatt ist die Pflanze für den Teichrand und für nasse Stellen, an denen kaum etwas anderes wächst. Im Frühjahr erscheinen zuerst rosa Blütendolden auf hohen, kahlen Stielen, erst danach die runden, glänzenden Blätter mit bis zu 45 cm Durchmesser. Im Herbst färben sie sich rot. Es wächst in Sonne und Halbschatten, solange der Boden nass oder zumindest dauerhaft feucht ist. Wenn du einen Teich planst, findest du in Gartenteich anlegen die Grundlagen.

  • Höhe: 1–1,5 m, 0,5–1 m breit
  • Blätter: rund, bis 45 cm Durchmesser, im Herbst rot
  • Standort: Sonne bis Halbschatten, nasser bis feuchter Boden
  • Winterhart bis: etwa −20 °C (RHS H6)

3. Schaublatt (Rodgersia podophylla)

Schaublatt im Halbschatten mit großen, handförmig gefingerten Blättern, deren fünf Teilblätter vorne gezackt sind, bronzefarben überlaufen📌 Pin it
Junge Blätter treiben bronzefarben aus und färben sich im Herbst wieder rötlich.

Das Schaublatt bildet kräftige Horste aus handförmig geteilten Blättern von bis zu 40 cm Länge, deren Teilblätter vorne wie abgeschnitten und gezackt wirken. Sie treiben bronzefarben aus und färben sich im Herbst rotbraun. Im Spätsommer erscheinen manchmal cremeweiße Blütenrispen. Die RHS empfiehlt einen tiefgründigen, nährstoffreichen, zuverlässig feuchten Boden, Schutz vor kaltem, austrocknendem Wind und eine Mulchschicht.

Worauf achten: Auch hier fressen Schnecken an den jungen Blättern. Die Horste werden mit 1,5 bis 2,5 m breiter als hoch, also genug Platz einplanen.

  • Höhe: 1–1,5 m, 1,5–2,5 m breit
  • Blätter: handförmig, bis 40 cm lang
  • Standort: Sonne bis Halbschatten, feucht, windgeschützt
  • Winterhart bis: etwa −20 °C (RHS H6)

4. Funkie 'Sum and Substance' (Hosta 'Sum and Substance')

Großer Horst einer Funkie mit breit herzförmigen, glänzend gelbgrünen Blättern im Halbschatten unter einem Baum, darüber blasslila Blütenstiele📌 Pin it
Eine der großblättrigsten Funkien – ihr gelbgrünes Laub hellt schattige Ecken auf.

Unter den Funkien gehört 'Sum and Substance' zu den Riesen: Ihre breit herzförmigen, glänzend gelbgrünen Blätter werden bis zu 50 cm lang. Im Sommer trägt sie blasslila Glockenblüten auf bis zu 75 cm hohen Stielen. Sie ist die frosthärteste Pflanze dieser Liste und gedeiht im Halbschatten auf frischem, eher saurem bis neutralem Boden. Wie du Funkien auf den Winter vorbereitest, steht in Funkien im Herbst pflegen.

Worauf achten: Schnecken können auch diese Sorte schädigen, im Topf zusätzlich der Dickmaulrüssler.

  • Höhe: 0,5–1 m, ebenso breit
  • Blätter: herzförmig, bis 50 cm lang, gelbgrün
  • Standort: Halbschatten, frisch, windgeschützt
  • Winterhart bis: unter −20 °C (RHS H7)

Für sonnige Beete

5. Zier-Rhabarber (Rheum palmatum)

Zier-Rhabarber im Frühsommer mit riesigen, tief gelappten, rötlich überhauchten Blättern und einer mannshohen, verzweigten Rispe aus winzigen rosa Blüten📌 Pin it
Die Blütenrispen ragen bis zu 2 m hoch über die Blätter.

Der Zier-Rhabarber ist eine Architekturpflanze, die Platz braucht: Seine tief gelappten Blätter werden bis zu 75 cm lang, im Frühsommer schieben sich Blütenrispen in Rosa oder Cremeweiß auf bis zu 2 m hohen Stielen darüber. Er wächst in Sonne und Halbschatten und braucht einen frischen, nährstoffreichen Boden.

Worauf achten: Der Zier-Rhabarber ist keine Gemüsepflanze. Die RHS stuft ihn als gesundheitsschädlich beim Verzehr ein, auch für Haustiere. Wenn du Stiele ernten willst, pflanze Gemüse-Rhabarber – wie das geht, steht in Rhabarber pflanzen.

  • Höhe: 1,5–2,5 m mit Blüte, ebenso breit
  • Blätter: gelappt, bis 75 cm lang
  • Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch und nährstoffreich
  • Winterhart bis: etwa −20 °C (RHS H6)

6. Ungarischer Akanthus (Acanthus hungaricus)

Akanthus im Sommer mit einem Horst aus tief eingeschnittenen, dunkelgrünen Blättern und mehreren aufrechten Blütenähren mit weißen Blüten unter purpurnen Hochblättern📌 Pin it
Blüht im Sommer an aufrechten Ähren über dem Blatthügel.

Der Ungarische Akanthus, auch Bärenklau genannt (nicht zu verwechseln mit dem Riesen-Bärenklau), bildet Hügel aus tief eingeschnittenen Blättern von bis zu 1 m Länge und 20 cm Breite. Im Sommer erscheinen weiße bis rosa Blüten unter grünen oder purpurnen Hochblättern an aufrechten Ähren. Er wächst in Sonne und Halbschatten auf durchlässigem Boden, der Feuchtigkeit hält.

Worauf achten: Laut RHS kann er lästig werden, wenn man ihn nicht im Zaum hält. Er lässt sich aus Wurzelstücken vermehren – Reste, die beim Ausgraben im Boden bleiben, treiben deshalb leicht wieder aus.

  • Höhe: 1–1,5 m mit Blüte, 0,5–1 m breit
  • Blätter: tief eingeschnitten, bis 1 m lang
  • Standort: Sonne bis Halbschatten, durchlässig
  • Winterhart bis: etwa −20 °C (RHS H6)

Große Blätter an Gehölzen

7. Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides 'Nana')

Kugel-Trompetenbaum auf hohem Stamm in einem Vorgarten, die dichte, runde Krone aus großen, hellgrünen, herzförmigen Blättern📌 Pin it
Die Kugelform blüht kaum – sie wird für ihr Laub gepflanzt.

Der Kugel-Trompetenbaum ist die gezähmte Form eines großen Parkbaums: Die Sorte 'Nana' wird meist auf einen hohen Stamm veredelt und bildet dort eine dichte Kugel von 1,5 bis 2,5 m Durchmesser aus großen, herzförmigen Blättern. Bei der Art werden sie bis zu 25 cm lang. Blüten bildet 'Nana' laut RHS nur selten. Er braucht einen sonnigen Platz und passt damit gut in kleine Vorgärten und an Terrassen. Weitere Baumideen für wenig Platz findest du bei den Bäumen für kleine Gärten.

Worauf achten: Starker Wind zerfetzt die großen Blätter – der Platz sollte geschützt sein.

  • Höhe: Krone 1,5–2,5 m, Gesamthöhe je nach Stamm
  • Blätter: herzförmig, groß
  • Standort: sonnig, windgeschützt, jeder normale Gartenboden
  • Winterhart bis: etwa −20 °C (RHS H6)

8. Samt-Hortensie (Hydrangea aspera subsp. sargentiana)

Samt-Hortensie im Halbschatten mit großen, ovalen, samtig behaarten Blättern und flachen Blütenständen aus violetten Innenblüten und einem Kranz weißer Randblüten📌 Pin it
Die Blätter fühlen sich weich an wie Samt.

Die Samt-Hortensie ist ein aufrechter Strauch mit großen, ovalen Blättern, die sich weich und samtig anfühlen. Im Sommer trägt sie flache Blütenstände aus violetten oder blauen Innenblüten mit einem Kranz weißer Randblüten, im Winter fällt ihre abblätternde Rinde auf. Sie wächst laut RHS in Sonne oder Halbschatten, gedeiht aber oft gerade im Schatten gut.

Worauf achten: Die RHS führt sie als hautreizend und für Hunde und Katzen schädlich beim Verzehr. Sie verträgt etwas weniger Frost als die Stauden oben.

  • Höhe: 1,5–2,5 m, ebenso breit
  • Blätter: oval, groß, samtig behaart
  • Standort: Halbschatten, frisch, humos
  • Winterhart bis: etwa −15 °C (RHS H5)

9. Japanische Aralie (Fatsia japonica)

Immergrüne Japanische Aralie in einem schattigen Innenhof mit großen, glänzenden, tief handförmig gelappten Blättern und kugeligen weißen Blütendolden im Herbst📌 Pin it
Als Zimmerpflanze bekannt, im geschützten Garten auch draußen.

Die Japanische Aralie, bekannt als Zimmeraralie, ist die einzige immergrüne Pflanze dieser Liste. Ihre glänzenden, tief gelappten Blätter werden bis zu 45 cm breit. Sie verträgt laut RHS sogar vollen Schatten und wächst auf jedem normalen Gartenboden, solange er nicht austrocknet. Im Herbst erscheinen kugelige weiße Blütendolden, danach schwarze Beeren.

Worauf achten: Mit einer Frosthärte von etwa −10 bis −15 °C (RHS H5) gehört sie an einen geschützten Platz, etwa in einen Innenhof oder an eine Hauswand. Die Beeren sind nicht zum Essen; die RHS rät, beim Schneiden Handschuhe zu tragen.

  • Höhe: 2,5–4 m, ebenso breit
  • Blätter: handförmig gelappt, bis 45 cm breit, immergrün
  • Standort: Halbschatten bis Schatten, geschützt
  • Winterhart bis: etwa −15 °C (RHS H5)

10. Feige (Ficus carica)

Feigenbaum an einer sonnigen, hellen Hauswand mit großen, drei- bis fünffach gelappten Blättern und grünen bis violetten, birnenförmigen Früchten📌 Pin it
An einer warmen Südwand reifen Feigen am sichersten.

Die Feige bringt mit ihren großen, gelappten Blättern Mittelmeerstimmung in den Garten und trägt in warmen Lagen sogar Früchte. Sie wächst als großer Strauch oder kleiner Baum von etwa 3 m Höhe. Die RHS empfiehlt einen vollsonnigen, geschützten Platz, am besten vor einer warmen Wand.

Worauf achten: Die Feige ist nur bedingt winterhart. Die RHS stuft sie als H4 ein, also bis etwa −5 bis −10 °C. Im Versuch der LWG in Veitshöchheim überstanden sechs als frostrobust geltende Sorten die ersten Jahre gut. Im Februar 2021 fiel die Temperatur dort aber auf −17 °C – danach starben bei fast allen Pflanzen die oberirdischen Triebe ab. Sie trieben im Sommer kräftig aus der Wurzel wieder aus, die Früchte reiften in diesem Jahr aber nicht mehr. Die LWG schützte junge Pflanzen in den ersten beiden Wintern von November bis März mit Stroh. Außerdem reizt der Milchsaft der Feige zusammen mit Sonnenlicht die Haut.

  • Höhe: etwa 3 m, bis 4 m breit
  • Blätter: groß, drei- bis fünffach gelappt
  • Standort: vollsonnig, warm, geschützt
  • Winterhart bis: etwa −10 °C (RHS H4); bei stärkerem Frost Rückfrieren, Neuaustrieb aus der Wurzel

Mit Winterschutz: die Banane

11. Japanische Faserbanane (Musa basjoo)

Japanische Faserbanane im Spätsommer in einem geschützten Gartenwinkel, mehrere Scheinstämme mit riesigen, hellgrünen, paddelförmigen Blättern, die am Rand leicht eingerissen sind📌 Pin it
Im Sommer ein Hauch Tropen – im Winter braucht sie dicken Schutz.

Die Faserbanane ist laut RHS die frosthärteste Banane und die einzige, die mit etwas Glück draußen überwintert. Sie bildet Ausläufer und mehrere Scheinstämme von 2,5 bis 4 m Höhe; ihre Blätter werden laut RHS bis zu 3 m lang. Essbare Früchte bildet sie nicht.

Worauf achten: Die Faserbanane selbst ist nicht frosthart (RHS H2) – die Blätter sterben beim ersten Frost ab. Überleben kann nur der Wurzelstock, und das laut RHS vor allem in milden Gegenden und an sehr geschützten Plätzen. Die RHS empfiehlt, im Herbst die Blätter abzuschneiden, den Scheinstamm mit Vlies und Stroh einzupacken und den Wurzelbereich dick zu mulchen. Auch wenn der Stamm erfriert, treiben etablierte Pflanzen oft aus dem Wurzelstock wieder aus. Sicherer ist ein Kübel, der frostfrei überwintert; Tipps dazu stehen bei unserem Winterschutz für Kübelpflanzen.

  • Höhe: 2,5–4 m
  • Blätter: paddelförmig, bis 3 m lang
  • Standort: vollsonnig, windgeschützt, humos und durchlässig
  • Winterhart: nein; Wurzelstock übersteht mit dickem Winterschutz milde Winter

So kommen die großen Blätter gut durch den Sommer

Wasser ist das Wichtigste. Je größer das Blatt, desto mehr Wasser verdunstet es. Die Stauden für Halbschatten brauchen einen Boden, der auch im Hochsommer nicht austrocknet; eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hilft dabei.

Windschutz. Große, dünne Blätter reißen bei Sturm ein. Das gilt besonders für Faserbanane und Trompetenbaum. Ein Platz im Windschatten von Haus, Hecke oder Mauer hält die Blätter länger ansehnlich.

Schnecken. Tafelblatt, Schaublatt und Funkie werden im Frühjahr gern angefressen, solange die Blätter jung und weich sind. Kontrolliere die Pflanzen in dieser Zeit regelmäßig, vor allem nach Regen.

Aktualisiert im Oktober 2026: Liste neu geprüft und auf Pflanzen beschränkt, die draußen wachsen; Gemüse, große Parkbäume und tropische Arten wie Brotfruchtbaum und Taro gestrichen, Mammutblatt (Unionsliste) und Blauglockenbaum (potenziell invasiv) gestrichen, Frosthärte von Feige und Faserbanane nach RHS und LWG korrigiert.

Häufige Fragen

Welche Pflanze mit großen Blättern ist winterhart?
Völlig winterhart sind vor allem Stauden: Tafelblatt (Blätter bis 100 cm Durchmesser), Zier-Rhabarber (bis 75 cm), Funkie 'Sum and Substance' (bis 50 cm), Schildblatt (bis 45 cm), Schaublatt (bis 40 cm) und Ungarischer Akanthus. Die RHS stuft sie als frosthart bis etwa −20 °C oder darunter ein. Sie ziehen im Herbst ein und treiben im Frühjahr neu aus.
Kann ich ein Mammutblatt pflanzen?
Davon raten wir ab. Laut RHS ist die echte Art Gunnera manicata kaum noch im Handel; was unter dem Namen verkauft wird, ist meist eine Kreuzung mit Gunnera tinctoria. Diese Art steht seit 2017 auf der Unionsliste invasiver Arten der EU, und die EU-Verordnung schließt Hybriden ausdrücklich ein. Wer ein großes Blatt für feuchte Stellen sucht, nimmt besser Tafelblatt oder Schildblatt.
Überlebt eine Banane den Winter draußen?
Nur die Japanische Faserbanane (Musa basjoo), und auch sie nur mit Glück. Die Blätter erfrieren schon bei leichtem Frost (RHS H2). Der Wurzelstock kann in milden, geschützten Lagen überleben, wenn du den Scheinstamm im Herbst mit Vlies und Stroh einpackst und den Boden dick mulchst. Sicherer ist die Überwinterung im Kübel an einem frostfreien Ort.
Wie viel Frost verträgt ein Feigenbaum?
Die RHS stuft die Feige als frosthart bis etwa −5 bis −10 °C ein. Im Versuch der LWG Veitshöchheim starben bei −17 °C im Februar 2021 die oberirdischen Triebe fast aller Pflanzen ab. Sie trieben aus der Wurzel wieder aus, trugen in dem Jahr aber keine reifen Früchte mehr. Junge Feigen schützte die LWG in den ersten beiden Wintern mit Stroh.
Welche großblättrigen Pflanzen wachsen im Schatten?
Die Japanische Aralie verträgt laut RHS sogar vollen Schatten und ist zudem immergrün. Für Halbschatten eignen sich Tafelblatt, Schaublatt, Funkie 'Sum and Substance' und die Samt-Hortensie. Wichtig ist bei allen ein Boden, der nicht austrocknet.