Die besten Komposter im Test & Vergleich

Warum macht es Sinn, einen Komposter anzuschaffen oder einen Komposthaufen anzulegen? Für jeden Hobbygärtner ist diese Frage interessant. Ob Balkonpflanzen, Zierpflanzen, Gemüsebeete oder Obstbäume – kompostierte Erde ist für jede Pflanze wie ein Wellnessurlaub! Die wertvollen Nährstoffe von Humus versorgen jede Pflanze mit genau den Nährstoffen, die sie brauchen. Das macht sie nicht nur resistenter gegen Krankheiten – die Früchte schmecken auch noch viel besser und Zierpflanzen erblühen in strahlender Schönheit.

Die Anschaffung eines Komposters lohnt sich nicht nur für Menschen mit einem großen Garten. Rund zwei Drittel der Abfälle in unseren Haushalten sind Bioabfälle. Durch das Kompostieren tut man also nicht nur der Umwelt einen Gefallen, sondern auch seinem Geldbeutel.

 Es gibt bereits bei geringem Bedarf zahlreiche Möglichkeiten der Kompostierung. Selbst Menschen ohne Garten oder Balkon können durch die Nutzung eines platzsparenden Küchenkomposters von den enormen Vorteilen profitieren.

Doch welcher Komposter ist der Beste für Sie? Welches Material ist langlebigsten und wie schnell komme ich zum wertvollen Hummus? Kann ich einen Komposter womöglich sogar selber bauen? Welche Vorteile bietet das Kompostieren und welche Hersteller sind durch ihre hochwertigen Produkte besonders empfehlenswert?

In diesem Artikel beantworten wir Ihnen all diese Fragen und mehr. Wir haben für Sie die fünf Besten Komposter gefunden, unter anderem die Top Vier Komposter im Preis-Leistungsverhältnis und beleuchten deren Vor- und Nachteile ausführlich. Ebenso gehen wir hier auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien ein und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten.

Sie wollen wissen, wie der Kompostiervorgang effektiv beschleunigt werden kann? Wir werden Ihnen einige spannende Tricks verraten, die Sie überraschen werden. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß in der vielfältigen Welt des Kompostierens!

Das Wichtigste zusammengefasst

Im Laufe der Zeit verlieren die Böden in unseren Gärten, aber auch in Topfpflanzen wichtige Nährstoffe. Diese führt der Hobbygärtner durch mineralische oder chemische Dünger zu – wenn er keinen Komposter nutzt. Kompostierte Haus- und Gartenabfälle sind allerdings das Beste, was wir unseren Pflanzen an Nährstoffen schenken können – und das ganz ohne die Belastung der Umwelt. Im Gegenteil – wir tun der Umwelt auch noch einen großen Gefallen, wenn wir kompostieren. Außerdem sparen wir enorm an Kosten, die für die Biotonne anfallen.

Die Angebotspalette an Kompostern ist riesig. Wir stellen Ihnen daher die besten 5 Komposter vor. Von Thermo- Schnellkompostern über Trommelkomposter bis hin zu der günstigen Komposter-Variante aus Metall mit unterschiedlichen Fassungsvermögen ist eine bunte Mischung zusammen gekommen. Die Qualität ist bei allen Modellen besonders gut. Nicht umsonst sind sie Testsieger oder Sieger im Preis-Leistungsverhältnis geworden.

Komposter aus Holz fügen sich besonders gut in das natürliche Landschaftsbild ein. Metallkomposter sind sehr stabil und robust, hierbei dauert der Kompostierungsprozess jedoch verglichen mit Kunststoffkompostern länger. Schnell- oder Thermokomposter sind geschlossene Systeme, für deren Herstellung Kunststoff verwendet wird.

Hierdurch entsteht kaum Geruchsbelästigung und durch die erhöhte Wärmeentwicklung im Inneren kommt der Gärtner besonders schnell zum gewünschten Humus. Die beste Belüftung und eine einfache Handhabung bietet ein Trommelkomposter.

Beim Kauf sollten Sie vor allen Dingen auf eine gute Qualität und Verarbeitung der Materialien achten. Die Entnahme sowie die Befüllung des Komposters sollten einfach sein. Bei Thermokompostern empfiehlt sich beispielsweise ein Mehrschichtsystem. Je nach Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und der Größe des Gartens oder Balkons gibt es viele Variationen von Kompostern. Der Küchenkomposter ist die kleinste Variante und eignet sich für Menschen, die in der Stadt wohnen und keinen eigenen Garten besitzen. Bei großen Gärten und in Mehrpersonenhaushalten bietet sich entweder die Anschaffung eines großen Komposters mit bis zu 900 Litern Fassungsvermögen an, oder zwei kleinere Komposter.

Für extrem Eilige gibt es unterschiedliche Arten, den Kompostiervorgang zu beschleunigen. Wer sich keinen elektrischen Komposter anschaffen möchte, wobei das Endprodukt bereits nach 3 Stunden vorliegt, der muss drei bis 12 Monate abwarten. Bei idealen Bedingungen und mit Hilfe von Kompostbeschleunigern verkürzt sich die Wartezeit auf bis zu zwei Monate. Hierfür werden Würmer oder Beschleuniger in Pulverform verwendet.

Einen Komposter kann man sogar mit einfachen und kostengünstigen Mitteln selber bauen – zum Beispiel mit Europaletten.

Wer nicht über das handwerkliche Geschick verfügt oder doch lieber zu geschossenen Systemen greift, der kann sich an der vielfältigen Auswahl unserer Top Favoriten erfreuen. Hier ist garantiert für jeden etwas dabei.

Die besten 5 Komposter im Vergleich

Bei Kompostern gibt es eine riesige Auswahl auf dem Markt. Daher haben wir gründlich recherchiert und aus den unterschiedlichsten Quellen und Testergebnissen ausschließlich jeweils die Besten Kompostierer ausgewählt. Die Ergebnisse basieren auf echten Erfahrungswerten und Kundenbewertungen. Die Kompostierer unterscheiden sich nach Art, Größe und Material.

Die jeweiligen Komposter haben in unterschiedlichen Testergebnissen Bestnoten erlangt, daher gibt es bei dieser Auswahl keinen Gewinner an sich – denn die Modelle sind alle sozusagen Gewinner auf ihrem Gebiet.

1. GRAF 600012 Komposter

Millionenfach bewährt hat sich der geschlossene Schnellkomposter von Graf Komposter. Mit dem zweiteiligem Deckel lässt sich der Kompost spielend einfach in den Behälter füllen und ist sogar mit nur einer Hand bedienbar. Die Bodenplatte ist gelocht, um eine gute Belüftung zu gewährleisten. Von der Größe her ist der Graf Komposter gut für eine vierköpfige Familie geeignet.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Praktisch: kleine Öffnung oben und Klappe für einfaches Befüllen
  • das Gehäuse ist extrem robust
  • das Belüftungssystem ist sehr gut

Die Nachteile

  • Verbindung zum Boden relativ instabil
  • optisch gewinnt das Modell keinen Schönheitspreis
  • der Produktaufkleber ist ungünstig angebracht und lässt sich schwer entfernen

2. Juwel 20171 Komposter Aeroplus 6000

Der Juwel Komposter ist eine Weltneuheit, da er mit einem Mehrkammersystem ausgestattet ist. Das ermöglicht eine regelbare Belüftung, die sich je nach Jahreszeit anpassen lässt. Das Fassungsvermögen liegt bei 6oo Liter und die Größe beträgt 78 x 78 x105 cm. Die Reifekammer ist auf beiden Seiten mit Entnahmeklappen ausgestattet, was die Handhabung besonders erleichtert.

Die Vorteile auf einen Blick

  • besonders einfache Handhabung
  • sehr stabil
  • kaum Geruchs­entwicklung

Die Nachteile

  • der Komposter muss selbst zusammengebaut werden
  • die Bodenbefestigung ist mangelhaft, dadurch ist er nicht Wetterbeständig
  • die Aufbauanleitung ist unklar verfasst

3. Schnellkomposter 380 Liter Kompostierer

Der günstige Thermokomposter ist praktisch und erfüllt seinen Zweck. Wer für seinen ersten Komposter nicht zu viel Geld ausgeben und das Kompostieren trotzdem ausprobieren will, ist hier an der richtigen Adresse. Der Komposter ist bis -45 °C und +55°C Wetterbeständig und hat ein Fassungsvermögen von 380 Liter. Das Befüllen erfolgt von oben und zwei Klappen im unteren Bereich sind für die Entnahme angebracht.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • hohe Wärmeentwicklung im Innern
  • schneller Aufbau
  • bestes Preis - Leistungsverhältnis

Die Nachteile

  • die Deckelbefestigung ist etwas instabil
  • das Material könnte dicker sein
  • der Aufbau ist langwierig

4. Lifetime Trommelkomposter

Beim Thermokomposter von Lifetime entstehen weder Gerüche, noch ist das Umsetzen notwendig. Das Entladen und Befüllen des Komposters ist besonders einfach durch bewegliche Öffnung und eine günstige Höhe. Durch den doppelwandigen Kunststoff entstehen hohe Temperaturen, wodurch der Prozess ganz natürlich beschleunigt wird. Für den sicheren Stand sorgt das stabile Stahlgestell. Die Trommel ist um 360° drehbar und ermöglicht so, dass der Kompost gelockert und gut verteilt und zusätzlich ausreichend belüftet wird. Der Komposter ist mit zwei Trommeln ausgestattet – während der Rotteprozess in der ersten Trommel stattfindet, kann die zweite Trommel weiterhin befüllt werden. Das Fassungsvermögen beträgt insgesamt 380 Liter.

Die Vorteile auf einen Blick

  • schnelle Verrottung
  • bequeme Arbeitshöhe
  • Stahlgestell schützt vor Nagetieren
  • kontrollierte Rotation durch 2 Kammern
  • 360° drehbare Trommeln
  • 5 Jahre Garantie

Die Nachteile

  • der Aufbau ist verhältnismäßig umständlich
  • wenn die Trommel voll ist, wird viel Kraftaufwand zum Drehen benötigt
  • der Behälter ist undicht und verliert Flüssigkeit - hinterlässt unschöne Flecken

5. Hochwertiger Thermokomposter aus Kunststoff – Umweltschutzpreis Gewinner

Der hochwertige und robuste Thermokomposter von …. ist Gewinner des Umweltschutzpreises und hergestellt in Österreich. Die Konstruktion ist aus dickwandigem, stabilem Kunststoff. Bei der Montage wird keinerlei Werkzeug benötigt dank Easy-Lock-System.

Durch das Stop-Lock-System im Deckel lässt sich der Komposter leicht verschließen und ist somit optimal gegen Wind geschützt. Das Fassungsvermögen beträgt 450 Liter.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • einfacher Aufbau innerhalb von 10 Minuten
  • gutes Belüftungssystem
  • passt durch schöne Optik gut an das natürliche Gartenbild an

Alle Vorteile auf einen Blick

  • ein ebener Aufstellort ist zu empfehlen
  • fehlende Bodenplatte

Welche unterschiedlichen Komposter-Arten gibt es?

Bei der Kompostierung von Bio Abfällen gibt es unterschiedliche Systeme. Vom ausgeklügelten Kammerkompost-System bis hin zum traditionellen Komposthaufen ist für jeden das Richtige dabei.

Zu der vielfältigen Angebotspalette der geschlossenen Kompostierung-Systeme gehören die Thermokompostierung und die Schnellkompostierung. Die Exoten unter den Kompostern sind die rollenden Komposter sowie die elektrischen Komposter.

Damit Sie einen Überblick bekommen udn die richtige Entscheidung bei der Wahl Ihres Komposters treffen, stellen wir hier für Sie alle Varianten vor.

Der traditionelle Komposthaufen

Mit dem traditionellen Komposthaufen erzeugen Sie Hummus – und das ganz ohne Behälter! Die wohl einfachste Methode zur Kompostierung von Bio Abfällen ist die Zersetzung der Organismen in der freien Natur.

Früher wurden Komposthaufen oder Kompostmiete regelmäßig durch Bauern und Gartenbesitzer angelegt. Für die Kompostmiete wird eine Mulde ausgehoben und mit Zweigen für eine gute Durchlüftung bestückt. Bei der Kompostmiete kommt es auf die richtige Schichtung der Materialien an. Geschichtet wird mit Küchen- und Gartenabfällen bis eine Höhe von 25-30 cm erreicht ist. Danach wird eine Schicht Erde oder Stroh aufgesetzt.

 Der Prozess der Schichtung wird solange wiederholt, bis ein etwa ein Meter großer Hügel entsteht. Abschließend wird der Komposthaufen mit Erde beschichtet. Der Prozess ist allerdings vergleichsweise langwierig. Erst nach rund 3 Jahren kann beim Komposthaufen der fertige Humus geerntet werden.

Die Vorteile

  • kein Behälter notwendig
  • 100% natürlich
  • besonders kostengünstig

Die Nachteile

  • aufwendig in der Herstellung
  • langwieriger Kompostierungsprozess
  • viel Platz notwendig

Der Elektrische Komposter

Im Gegensatz zum herkömmlichen Komposthaufen stellt der elektrische Komposter der Marke Food-Cycler das Endprodukt bereits nach sage und schreibe drei Stunden zur Verfügung. Er reduziert die Küchenabfälle auf bis zu 90% des ursprünglichen Volumens und ist dabei völlig geruchlos.

Die Nachteile liegen auf der Hand – der elektrische Komposter verbraucht Strom. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis. Für Menschen, die in der Großstadt wohnen eventuell trotzdem eine gute Alternative.

Die Vorteile

  • sehr schneller Kompostierungsprozess
  • platzsparend - auch ohne Garten anwendbar
  • keine Geruchsbelästigung

Die Nachteile

  • verbraucht Strom
  • Anschaffungskosten relativ hoch
  • verursacht laufende Kosten durch Filtersystem

Thermo- und Schnellkomposter

Nicht ganz so flink wie der elektrische Komposter aber noch immer um einiges schneller als der traditionelle Komposthaufen ist der Thermokomposter (hier geht’s zum Test). In der Regel bestehen Thermokomposter aus Kunststoff und sind durch die einfache und schnelle Montage bei vielen Menschen sehr beliebt. Durch die entstehende Wärme verkürzt sich der Prozess im Vergleich zu offenen Kompostern enorm.

Bereits nach etwa einem halben Jahr kann der fertige Humus entnommen werden. Der Herstellungsprozess dauert beim Schnellkomposter (die besten im Vergleich) zwischen 3 bis 9 Monate. Das verwendete Material ist mehrheitlich Kunststoff und bietet teilweise ein enormes Fassungsvermögen.

Durch die Seitenklappen kann das Endprodukt bequem entnommen werden. Dier Behälter ist ein geschlossenes System, wodurch sich Geruchs- und Insektenbelästigung in Grenzen halten. Durch das System mehrerer Kammern erfolgt die Kompostierung in unterschiedlichen Reifegraden.

Die Vorteile

  • schneller Kompostierungsprozess durch hohe Wärmeentwicklung
  • leichte Montage
  • kaum Geruchsbelästigung

Die Nachteile

  • unschöne Anpassung ins natürliche Gartenbild durch Kunststoff
  • Kompost muss gut geschichtet und gemischt werden
  • Auf gute Belüftung muss geachtet werden, sonst verfault der Kompost

Der Wurmkomposter

Der Wurmkomposter ist wie der Thermokomposter ebenfalls ein geschlossenes System mit der Besonderheit, dass hier zusätzlich Würmer eingesetzt werden. Die sogenannte Wurmkiste besteht in der Regel aus atmungsaktivem und unbehandeltem Holz und besteht neben den Seitenwänden aus einer Bodenplatte sowie einem Deckel.

Die Würmer produzieren aus dem Bioabfall das gewünschte Endprodukt bereits innerhalb von 3 Monaten. Das hängt natürlich von der gewählten Anzahl der Würmer ab. Für den Wurmkomposter werden unter anderem Riesen-Rotwürmer verwendet.

Die Würmer fühlen sich bei Temperaturen zwischen 12 und 27 Grad Celsius besonders wohl und lieben Obst- und Gemüseabfälle, Kaffeefilter oder Mist. Der von den Würmern produzierte Humus ist besonders feinkörnig und daher ausgesprochen gut für die Verwendung von Zimmerpflanzen geeignet.

Die Vorteile

  • schneller Kompostierungsprozess
  • besonders feiner Humus

Die Nachteile

  • bei Temperaturen unter 12 und über 27 Grad nicht geeignet
  • umständliche Entnahme des Endprodukts

Der Trommel-Komposter

Der Trommelkomposter ist im Prinzip dem Thermokomposter sehr ähnlich und beinhaltet zusätzlich alle Vorteile des Schnellkomposters. Der Kompostiervorgang ist in 3 – 6 Monaten abgeschlossen, die Geruchsbelästigung ist durch das geschlossene System sehr gering und der Komposter ist sehr Platzsparend.

Der Trommelkomposter ist gewährleistet eine unvergleichlich gute Belüftung, die sogar vergleichsweise als ideal bezeichnet werden kann. Der Kompostiervorgang an sich zeichnet sich durch eine sehr einfache Handhabung aus. Die Besonderheit am Trommelkomposter ist der drehbare Behälter, der mittels einer Kurbel betätigt wird.

Durch die Klappe werden die Bioabfälle in den Behälter gebracht, wo der Rotteprozess einsetzt. Am Ende wird der Behälter gedreht und der fertige Humus kann sehr einfach und bequem entnommen werden. Durch die vermehrte Sauerstoffsättigung im Behälter wird ausreichend Wärme produziert, was eine besonders effiziente Kompostierung gewährleistet.

Abhängig von der Außentemperatur kann die fertige Erde bereits nach einem bis zwei Monaten entnommen werden. Der Trommelkomposter lässt sich leicht bewegen, da er frei stehend ist und der Aufbau erfolgt spielend einfach. Auch der Befall von unerwünschtem Ungeziefer wie Nagetieren ist hier unmöglich.

Die Vorteile

  • sehr schneller Kompostierungsprozess
  • einfache Handhabung
  • kein Ungezieferbefall möglich
  • lässt sich leicht bewegen

Die Nachteile

  • beim Drehen verliert der Komposter Flüssigkeit
  • bei voller Beladung erfordert das Drehen enormen Kraftaufwand

Küchenkomposter: Der Bokashi Eimer

Der Bokashi Eimer bekannt eignet sich für den platzsparenden Gebrauch in der Küche oder auf dem Balkon. Durch das geschlossene System entsteht Geruchsbelästigung ausschließlich, wenn der Deckel geöffnet wird. Der Kompostierprozess wird mittels Fermentierung erreicht und erfordert die Zugabe bestimmter Mikroorganismen. Wer in der Stadt wohnt und keinen Garten zur Verfügung hat, für den ist der Bokashi Eimer eine ideale Lösung.

Hier haben wir 5 tolle Bokashi Eimer verglichen

Küchenkomposter: Der Komposteimer mit Aktivkohlefilter

Der Komposteimer ist vom Prinzip dem Bokashi Eimer ähnlich. Auch hier tritt der Kompostiervorgang mittels Fermentierung ein. Durch die zusätzliche Ausstattung mit einem Aktivkohlefilter wird Geruchsbelästigung weitgehend minimiert. Diese Filter sollten regelmäßig ausgewechselt werden, da sie im Laufe der Zeit keine Gerüche mehr aufnehmen können. Diese laufenden Kosten halten sich allerdings bei unter 10 Euro in Grenzen. Auch für Menschen mit einer eigenen Kompostanlage im Freien eignet sich ein Küchenkomposter, denn so erspart man sich allzu häufige Gänge von der Küche in den Garten.

Die Vorteile

  • sehr Platzsparend
  • einfache Handhabung
  • ermöglicht das Kompostieren auch ohne Garten

Die Nachteile

  • Schimmel und Madenentwicklung möglich
  • sollte bei Schimmelallergien nicht verwendet werden
  • laufende Kosten durch Zusatz von Mikroorganismen bzw. Wechsel des Aktivkohlefilters

Welche unterschiedlichen Materialien gibt es bei Kompostern?

Sowohl bei den unterschiedlichen Arten von Kompostern als auch bei den verwendeten Materialien hat man die Qual der Wahl. Jedes Material bietet Vor- und auch Nachteile.

Während Thermokomposter in der Regel aus Kuststoff bestehen, gibt es bei offenen Kompostgestellen die Wahl zwischen Holz und Metall. Auch Mischformen aus Metall und Kunststoff sind möglich. Wir stellen Ihnen hier die beliebtesten Materialien und deren Eigenschaften vor.

Kompostbehälter aus Kunststoff

Geschlossene Systeme wie Thermokomposter bestehen in der Regel aus Kunststoff, weil hierbei die optimale Wärmeentwicklung innerhalb kürzester Zeit erfolgt. Behälter aus Kunststoff lassen sich leicht reinigen, sind wetterbeständig und geruchsarm.

Die besten Kunststoff Komposter findest Du hier im Test & Vergleich

Kompostbehälter aus Kunststoff sind oft leicht und einfach aufzubauen. Teilweise werden die Komposter auch schon fertig aufgebaut geliefert. Das Material ist leicht und somit lässt sich der Komposter besonders einfach umsetzen. Die Nachteile des Komposters aus Kunststoff sind die unschöne Integration ins Landschaftsbild.

Außerdem bleicht der Kunststoff mit der Zeit durch UV-Strahlung aus. Teilweise sind Kompostbehälter aus Kunststoff wackelig verarbeitet – hier sollten Sie auf eine gute Qualität und Erfahrungswerte zufriedener Kunden zurückgreifen.

Die Vorteile

  • einfache Montage
  • schneller Kompostierprozess
  • Platzsparend
  • keine Geruchsbelästigung

Die Nachteile

  • bleicht auf Dauer durch UV-Strahlung aus
  • unschöne Integration ins natürliche Landschaftsbild

Kompostbehälter aus Metall

Ein Kompostbehälter aus Metall ist besonders stabil und robust. Durch die gitterartige Form ist die Versorgung mit genügend Sauerstoff in jedem Fall gegeben. Metallkomposter (zum Test) sind in der Regel offene Komposter. Auch der Aufbau ist in den meisten Fällen sehr einfach.

Das Material Metall ist im Vergleich zu Holz und Kunststoff deutlich witterungsbeständiger und man hat dementsprechend länger Freude an einem Kompostbehälter aus Metall. Bei der Anschaffung sollten Sie allerdings darauf achten, dass der Stahl rostfrei ist. Dies erfolgt meist durch eine Legierung mit Zink.

Der offene Metallbehälter ist das perfekte Schlaraffenland für kleine Nagetiere und Ungeziefer. Teilweise werden Metallkomposter ohne Abdeckung geliefert. Diese ist allerdings empfehlenswert, wenn der Komposter wetterfest sein soll.

Die Vorteile

  • stabil und robust
  • einfache Handhabung
  • langlebig

Die Nachteile

  • der Kompostiervorgang dauert länger
  • Befall von Ungeziefer
  • Geruchsbelästigung durch offenes System

Kompostbehälter aus Holz

Ein Komposter aus Holz ist ähnlich des traditionellen Komposthaufens ein natürliches Produkt, welches bei Hobbygärtnern mit besonderer Vorliebe zum Einsatz kommt. Er lässt sich außerdem beispielsweise aus Europaletten oder Holzlatten sehr leicht selbst herstellen. Hier haben wir die besten Komposter aus Holz einmal verglichen.

Bei der Kompostierung sollten allerdings ausschließlich ungekochte Küchenabfälle verwendet werden. Die Kompostierung von Fisch und Fleisch zieht Nagetiere an. Komposter aus Holz sind im Handel entweder lackiert, naturbelassen oder lasiert erhältlich.

Komposter aus Holz sind nicht sehr langlebig, da sich das Holz im Laufe der Zeit zersetzt. Dies geschieht in der Regel nach etwa 2-5 Jahren, je nachdem, wie gut der Holzkomposter geschützt ist. Bei andauerndem Regen sollte der Holzkomposter daher mit einer Plane abgedeckt werden.

Die Vorteile

  • besonders natürlich und günstig
  • integriert sich gut ins natürliche Landschaftsbild
  • Mikroorganismen und Würmern siedeln sich an und beschleunigen den Kompostierprozess

Die Nachteile

  • kann Nagetiere anziehen
  • Holz zersetzt sich und ist dadurch nicht lange haltbar
  • langer Kompostierprozess

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Welche Größe ist empfehlenswert?

Zunächst stellt sich die Frage, welche Größe Sie benötigen. Eine Faustregel besagt, das bei Kompostern aus Metall oder Holz ein Kubikmeter Fassungsvermögen für die Bewirtschaftung einer Gartenfläche bis 400 m² ausreichend sind.

Für kleine Gärten und einen Drei-Personen-Haushalt ist ein Thermokomposter mit rund 300 Liter Fassungsvermögen empfehlenswert.

Für größere Gärten oder Vier-Personen-Haushalte sollte ein Komposter mit einem Fassungsvermögen zwischen 400 und 600 Litern angeschafft werden.

Wer viel Rasen und Hölzer verwertet, einen größeren Haushalt führt oder einen sehr großen Gemüsegarten besitzt, der sollte auf die große Variante mit 900 Liter Fassungsvermögen zurückgreifen. Empfehlenswert sind hierbei zwei kleiner Komposter. Wenn der Rottungsprozess bei dem Einen im Gange ist, kann der Andere noch immer weiter befüllt werden.

Wer keinen Garten hat, aber eine Terasse oder einen Balkon, für den sind die unterschiedlichen Varianten der Küchenkomposter besonders zu empfehlen.

Materialien

Allgemein sollte auf eine gute Qualität und Verarbeitung geachtet werden. Der Komposter sollte stabil und robust sein. Bei Schnellkompostern sollten Sie darauf achten, dass die Belüftung durch Belüftungssysteme ausreichend gewährleistet ist.

Praktische Klappen- und Mehrschichtsysteme erleichtern den Kompostierprozess, die Schichtung sowie die reibungslose Entnahme des schwarzen Goldes. Bei Trommelkompostern sollten sie auf einen saugfähigen Untergrund achten, da der sogenannte Kompost-Tee unschöne Flecken auf Steinböden hinterlässt.

Wie funktioniert ein Komposter?

Der Kompostierprozess wird in Fachkreisen Rotte genannt und beschreibt den Ab- und Umbau von biologischen Stoffen. Diese Prozesse erfolgen hauptsächlich durch Mikroorganismen, teilweise aber auch durch Schnecken und Würmer.

Auf nur einem gehäuften Teelöffel Kompost befinden sich Millionen von Mikroorganismen, die für ihre hervorragende Arbeit erstklassige Bedingungen einfordern. Mikroorganismen sind Lebewesen und wie alle Lebewesen benötigen sie ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe.

Gleichzeitig muss für eine ausreichende Befeuchtung und genügend Wärme gesorgt sein. Bei idealen Bedingungen vermehren sich die Mikroorganismen. Sie ernähren sich von Küchen- und Gartenabfällen und produzieren als Endprodukt den begehrten, nährstoffreichen Humus. Je wärmer und sauerstoffreicher, desto besser.

Der Kompost darf allerdings nicht zu nass sein, da er sonst schimmelt und fault. Der Komposter bietet Schutz vor zu viel Feuchtigkeit und eine ausreichende Wärmezufuhr im Inneren.

Wann ist Komposterde fertig?

Haus- und Gartenabfällen wird mit einem Thermokomposter innerhalb 2-9 Monate wertvoller Humus. Beim herkömmlichen Komposthaufen oder offenen Kompostern dauert der Prozess zwischen ein bis zwei Jahren.

Elektrische Komposter bringen das gewünschte Endprodukt bereits nach wenigen Stunden an die Pflanze. Allgemein kommt es auf die Hitzeentwicklung an, wie lange der Prozess dauert. Daher sind Schnellkomposter oder Thermokomposter in den Sommermonaten am effektivsten!

Der Kompostiervorgang

Der Kompost durchlebt während des Kompostiervorganges unterschiedliche Reifestadien. Der sogenannte Frischkompost ist das erste Stadium dieses Prozesses und kann bereits zum Mulchen oder für die Verbesserung des Gartenbodens verwendet werden. Der Kompost ist in diesem Stadium allerdings noch sehr grob.

Fertigen Kompost erkennt man daran, dass er nicht mehr riecht. Auch der Frischkompost weist keinerlei Geruchsbelästigung auf, sondern riecht allgemein nach frischem Waldboden. Das Endprodukt wird Humus oder reifer Kompost genannt und ist vom Geruch und von der Optik her mit feuchter Erde gleichzusetzen.

Außerdem beinhaltet der fertige Kompost kleine Krümel. Wer sich unsicher ist, der macht einen Versuch mit Kresse. Hierbei wird ein wenig von der Komposterde mit gewöhnlicher Erde aus dem Garten gemischt und in einen Blumentopf gegeben. Nun werden einige Kressesamen auf der angefeuchteten Erde verteilt.

Der Blumentopf wird anschließend mit einer Schicht Frischhaltefolie abgedeckt. Wenn nach etwa 7 Tagen die Kresse wächst, ohne braune oder gelbe Stellen vorzuweisen, dann ist die Komposterde reif und kann als nährstoffreiche Blumenerde verwendet werden.

Sollte die Kresse nur sehr langsam wachsen oder gelbe bis bräunliche Verfärbungen haben, verwenden sie die Komposterde als Mulch oder geben Sie dem Reifeprozess noch etwas mehr Zeit.

Die Reifestadien beim Kompostierungsprozess

1. Reifestadium: Frischkompost

Junger Kompost befindet sich im frühen Stadium der Rotte und ist daher noch nicht vollständig ausgereift. Kompostwürmer sind allerdings bereits teilweise vorzufinden. Befindet sich der Kompost in diesem frühen Stadium, kann er bereits zum Düngen von Nutzpflanzen wie Tomaten, Kohl, Kartoffeln oder Mais verwendet werden.

Für empfindliche Topfpflanzen oder Samen ist der Frischkompost allerdings aufgrund seines hohen Säuregehalts nicht empfehlenswert.

2. Reifestadium: Fertigkompost

Im zweiten Reifestadium ist der sogenannte Reifkompost bereits gebrauchsfertig. Er enthält jedoch noch vereinzelt große Stücken, weshalb das Sieben des Produkts durchaus empfehlenswert ist. Die dunkelbraune bis schwarze Farbe, eine grobkörnige und lockere Konsistenz sowie der typische waldgeruch sind kennzeichnend für den Reifkompost.

Der Fertigkompost kann zum Mulchen, zur Verbesserung von Gartenböden oder zum Düngen von empfindlichen Pflanzen und Samen verwendet werden.

3. Reifestadium: Komposterde

Der Reifekompost mineralisiert im Laufe der Zeit zu Komposterde, wodurch sich der Anteil organischer Stoffe wieder verringert. Wenn die Komposterde zu lange gelagert wird, lässt die Wirkung nach und der Kompost verliert seine wertvollen Eigenschaften Stück für Stück.

Komposterde kann zur Aufzucht von Saatgut und für Zimmerpflanzen verwendet werden. Im Grunde genommen ist die Komposterde für alle Arten von Pflanzen sehr gut geeignet.

Wie kann man den Prozess beschleunigen?

Mit Hilfe eines Schnell- oder Thermokompostierers ist der Prozess durchschnittlich innerhalb von 6 Monaten abgeschlossen. Je nach Witterungsbedingungen kann sich der Prozess auch beschleunigen oder verlangsamen.

Bei wärmeren Außentemperaturen, guter Befeuchtung und ausreichend Sauerstoffzufuhr hält man das nährstoffreiche, schwarze Gold in Form von Hummus bereits nach 3-4 Monaten in den Händen. Mikroorganismen und Kleinstlebewesen helfen beim Kompostieren und wünschen für ihre uneigennützige Arbeit ideale Bedingungen.

Das richtige Material sowie die Art verwendeten Haus- und Gartenabfälle sind dabei genau so wichtig, wie genügend Wärme und ideale Belüftung.

Kompostwürmer

Wer den Prozess des Kompostierens auf natürlichem Wege beschleunigen möchte, der verwendet zusätzlich Kompostwürmer. Wurmkompost ist besonders nährstoffreich und feinkörnig. Zu den Kompostwürmern gehören in unseren Gefilden die sogenannten Lumbricus castaneus, Dendrobaena veneta, Eisenia andrei und Lumbricus rubellus.

Hier findest vergleich wir die besten Kompostwürmer.

Kompostwürmer leben in der oberen Schicht des Bodens und ernähren sich von organischen Materialien. Hierzu gehören glücklicherweise unsere gewöhnlichen Haus- und Gartenabfälle.

Kompostwürmer fallen bei 10 Grad Celsius in eine Schockstarre, daher sollten Sie darauf achten, den Komposter im Winter umzusetzen oder dementsprechend vor Frost zu schützen. Pro Quadratmeter werden etwa 500 – 800 Kompostwürmer benötigt. Jeden zweiten Monat verdoppeln sich die kleinen Helfer, wenn sie sich wohl fühlen und ihnen die angebotene Nahrung schmeckt. Auf dem Speiseplan der Würmer stehen Kaffeefilter inklusive Kaffeesatz, Gemüse- und Obstabfälle, Pferdeäpfel, Hasenködel, Laub und Gartenabfälle.

Für die Zucht von Kompostwürmern eignen sich Wurmkisten oder sogenannte Wurmfarmen. Sie sind allerdings auch im Handel erhältlich und werden als Wurmkokons oder bereits geschlüpft in Gartenfachmärkten oder online verkauft. Sie sollten darauf achten, dass weder die verwendeten Abfälle als auch das Material des Kompostierers nicht chemisch belastet sind, da dies natürlich Auswirkungen auf die Überlebenschancen der Würmer hat.

Kompostbeschleuniger kaufen

Kompostbeschleuniger (zum Vergleich) können den Vorgang des Kompostierens drastisch vorantreiben und den Hobbygärtner bereits nach 2 bis 3 Monaten zum fertigen Humus bringen. Mit Hilfe von Stickstoff, gemahlenen tierischen Knochen oder Hörnern, Enzymen und Spurenelementen wird der Kompost mit wertvollen Nährstoffen und Mikroorganismen angereichert, was den Prozess beschleunigt.

Das Pulver sollte bereits beim Befüllen in mehreren Lagen des Komposters verstreut werden. Somit fällt das Umwälzen weg.

Kompostbeschleuniger selbst machen

Kompostbeschleuniger geht auch DIY! Hierzu wird ein Stück Backhefe in 10 Liter lauwarmen Wasser gelöst. Nachdem sich die Hefe gelöst hat, wird eine Packung gewöhnlicher Haushaltszucker hinzu gegeben und solange gerührt, bis sich die Zuckerkristalle vollständig im Wasser aufgelöst haben.

Die Mischung verteilt man nun möglichst gleichmäßig auf dem Kompost und vermengt am Ende die gesamte Masse, um eine gute Durchmischung zu gewährleisten.

Diese Pflanzen beschleunigen den Kompostierungsprozess

Der natürliche Kompostierungsprozess wird beschleunigt, wenn Sie dem Kompost gelegentlich mit einigen Händen voll

  • Scharfgarbe,
  • Baldrian,
  • Brennnesseln,
  • Farnwedel,
  • Beinwell oder
  • Löwenzahn anreichern.

Kann man einen Komposter selber bauen?

Wer handwerklich begabt ist und etwas Geduld mitbringt, kann seiner Kreativität beim Bauen eines Komposters freien Lauf lassen. Das selbst hergestellte Modell ist ein liebevollen Unikat, welches dem Nutzen bei richtiger Ausführung keinen Abbruch tut.

Kompostierer aus Holz selber bauen

Vor allem Komposter aus Holz lassen sich mit Hilfe von Europaletten kostengünstig selber bauen. Alternativen zu Euro-Paletten können auch unbehandelte Latten und Bretter aus Naturholz verwendet werden. Hierbei empfiehlt die Verwendung von Robinienholz, Eichenholz, Kastanienholz oder Buchenholz, da diese besonders lange haltbar sind.

Wer schon die Arbeit investiert, einen Komposter selbst zu bauen, der möchte das unter Umständen nicht alle drei Jahre wiederholen. Ebenfalls geeignet sind das Holz der Lärche, Douglasie und Kiefernholz. Günstige und doch haltbare Holzalternativen sind Fichte, Tanne, Ulme und Roteiche.

Wer bei der Herstellung des selbstgebauten Kompostierers auf metallische Materialien wie Nägel verzichten möchte, der gräbt vier lange Hölzer ein und steckt die restlichen Hölzer ineinander. Diese Variante des selbstgemachten Kompostierers erfordert unter Umständen ein wenig Geschick und etwas Geduld.

Kompostierer aus Stein selber bauen

Eine dauerhafte Lösung ist die Herstellung eines Kompostierers aus Stein. Hierbei Lochziegel oder Natursteine verwendet und an drei Seiten ohne die Hinzugabe von Mörtel geschichtet. Die vierte Seite wird mit Holzlatten verkleidet, um die spätere Entnahme und Umschichtung zu gewährleisten. Die Abstände zwischen den Holzlatten sollten einen Zentimeter nicht überschreiten. 

Empfehlenswert ist es, den Boden ebenfalls mit Lochsteinen auszulegen, da diese Vorgehensweise Nagetiere davon abhält, den Kompost zu verspeisen. Die Löcher sollten daher einen Durchmesser von einem Zentimeter nicht übersteigen. Der Komposter aus Stein ist sogar noch länger haltbar, als Holz- oder Metallkomposter.

Küchenkomposter selber bauen

Sogar Küchenkomposter und Bokashi Eimer können selbst gebaut werden und bieten dadurch eine sehr günstige Alternative, zu den im Handel erhältlichen Varianten.

Die wichtigsten Hersteller

Diese Hersteller haben qualitativ hochwertige Kompostierer im Angebot. Die Produkte der genannten Firmen haben mehrere Erstplatzierungen in unterschiedlichen Testberichten erreicht oder haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Produkte der Marke Garantia oder Graf schneiden in Testergebnissen regelmäßig gut ab. Aber auch die Firmen Neudorff und Juwel sind gute Hersteller und sichern eine erstklassige Qualität.

  • Garantia und Graf
  • Juwel
  • Neudorff
  • Westfalia

Deshalb sollte man einen Komposter nutzen

Mit kompostierter Erde tut man der Umwelt, dem Garten und dem eigenen Geldbeutel einen großen Gefallen. Hier unsere Gründe, warum man einen Komposter nutzen sollte.

1. Kompostieren ist natürlich

In der Natur erlogt der Prozess der Kompostierung in einem ganz natürlichen Kreislauf, der ohne Zutun des Menschen vonstatten geht. Pflanzen wachsen und sterben schließlich. Zusammen mit dem gefallenen Laub und Früchten der Obstbäume verrotten Sie auf dem Boden und werden zur Nahrungsquelle verschiedenster Kleinstlebewesen und Mikroorganismen.

Mit ihrer Hilfe werden verrottete Pflanzenteile zu wertvoller, mit Verdauungsenzymen und Nährstoffen angereicherter Muttererde. Diese Erde ist der perfekte Nährboden für Samen und junge Pflanzen, womit der Kreislauf von Neuem beginnen kann.

Der Beste Dünger

Durch das kompostieren können wir Abfälle aus unseren Gärten und Hauhalten sinnvoll nutzen, anstatt sie wegzuwerfen. Durch den Prozess des Kompostierens entsteht so ganz einfach und kostengünstig neue, nährstoffreiche Erde. Wenn wir Gemüse und Obst selbst anbauen, ist Humus der beste Dünger, da er auf dem natürlichsten Weg überhaupt entstanden ist.

Aber auch für Balkon- und Zimmerpflanzen eignet sich Humus perfekt und verhilft zu reichem Wachstum. Im Vergleich zu chemischem Dünger wird das Grundwasser und auch der Mensch nicht belastet.

Kosten sparen dank Kompostieren

Die Entsorgung von Bio- Abfällen ist der kostenintensiv und fällt gerade bei größeren Familien ins Gewicht. Wer einen großen Garten hat, der weiß, wie viele Gartenabfälle pro Jahr entstehen können. Aber auch bei kleineren Haushalten lohnt es sich, zu kompostieren.

Selbst ohne Garten kann der Kompost zum Düngen von Zierpflanzen verwendet werden. Die platzsparenden Küchenkomposter eignen sich hierfür hervorragend.

Kompost und seine wertvollen Eigenschaften

Wer seinen Garten mit Kompost bereichert, der darf sich über reichere Ernten und gesunde Pflanzen freuen. Kompost kann außerdem Wasser besonders gut speichern. Dadurch wird der Boden besser belüftet. Der natürliche Dünger verleiht dem Boden außerdem essentiell wichtige Nährstoffe.

Das führt zu besserem Pflanzenwachstum und besserem Geschmack von essbaren Pflanzen. Außerdem sind die Pflanzen weniger Krankheitsanfällig. Die Pflanzen nehmen nur so viele Nährstoffe auf, wie sie auch benötigen, was das Überdüngen unmöglich macht.

Kompostieren ist gut für die Umwelt

Wer mit natürlichem Dünger seinen Garten kompostiert, der leistet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Das Grundwasser wird nicht durch chemische Dünger oder die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln belastet.

Kosten für die Biotonne werden gespart und Abfall vermieden. Die Verwendung von Torf im Garten wird überflüssig und spart zusätzliche Kosten. Außerdem werden Moore geschützt, aus denen der Torf gewonnen wird. Außerdem bietet Kompost Lebensraum für verschiedene Tiere und bereichert die Artenvielfalt in Ihrem Garten um ein vielfaches.

Komposter sind preiswert

Im Vergleich zu mineralischem oder künstlichem Dünger ist die Anschaffung eines Komposters eine sehr gute Investition. Hinzu kommen die laufenden Kosten durch die Müllentsorgung, die dank des Komposters wegfallen.

Günstige und gute Komposter kann man bereits für 30€ erstehen. Oder man baut sich den Komposter einfach selbst. Einen Versuch ist es in jedem Fall wert.