Das Bienensterben aufhalten-
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Biene-fliegt

Bienenfreundlicher Garten

...in 10 Schritten zum aktiven Bienenschutz

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So hilfst Du den Bienen

  • Blühflächen statt Grünflächen
  • bunte Vielfalt und heimische Wildblumen
  • Blütenpracht rund ums Jahr
  • keine Chemie im Garten
  • artgerechte Nisthilfen für Wildbienen
  • Wasserstellen für Bienen

So schadest Du den Bienen

  • gefüllte blühende Sorten bieten Bienen keine Nahrung
  • Pestizide sind Gift für Bienen
  • gebeiztes Saatgut stellt eine ernsthafte Gefahr für Bienen dar
  • Kurzrasen umgeben von Thujenhecken ist völlig wertlos für Bienen

Bienensterben – es ist fünf vor zwölf

Sie waren einfach immer da. Ganz selbstverständlich summten sie über Wiesen, Feldern und Gärten, von Blüte zu Blüte. Und wenn Du nicht gerade im Rasen auf eine von ihnen getreten bist, sind sie Dir gar nicht weiter aufgefallen. Das vermehrte Bienensterben der letzten Jahre hat die Bienen plötzlich in unser Bewusstsein gerückt. 

Mit einem Schlag ist vielen Menschen bewusst geworden, wie wichtig die kleinen Insekten für die Natur und für die Landwirtschaft sind. Wenn wir nicht rasch handeln, kann es sein, dass die Biene als wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems bald verschwunden ist.

 

Das Sterben der Bienen in 3min erklärt. Quelle: YouTube.com (explain-it Erklärvideos)

 
 

Eine Welt ohne Bienen

Stell Dir vor, es gäbe keine Bienen mehr – innerhalb kürzester Zeit, würde sich unsere Umwelt in trauriges Ödland verwandeln. Die prächtige Blütenfülle im Garten, im Park und in der freien Natur würde verschwinden. 

Unzählige Tiere, die sich von Pflanzen ernähren, müssten verhungern und auch wir Menschen hätten mit gewaltigen Ernteeinbußen zu kämpfen. Mangelernährung, Not und Elend wären die Folge.

Blüten brauchen Bienen

Bienen gehen mit der Pflanzenwelt eine fruchtbare Symbiose ein. Sie verbreiten die Pollen unzähliger Wild- und Nutzpflanzen und helfen ihnen so, sich zu vermehren. Bienen zählen somit zu den wichtigsten Bestäubern – beinahe 80 Prozent aller Pflanzen werden hierzulande mithilfe der Honigbiene befruchtet. Damit spielen die fleißigen Insekten für den Ernteerfolg bei der Nahrungsmittelproduktion eine entscheidende Rolle. Nach Rind und Schwein gilt die Biene als das drittwichtigste Nutztier in Deutschland.

Darüber hinaus versorgen uns Bienen mit Honig, Bienenwachs, Propolis und Gelée royale. Kein Wunder, dass Biene Maja einen guten Ruf genießt – gilt sie doch als Sinnbild des Fleißes. Tatsächlich sind die kleinen Insekten unglaublich spannend: Gemeinsam bildet ein Bienenvolk einen hocheffizienten Superorganismus, der perfekt koordiniert ist und dessen Individuen auf komplexe Weise miteinander kommunizieren.

Bienen brauchen Blüten

Damit es den Bienen gut geht, brauchen sie eine möglichst große Vielfalt an Blühpflanzen. Zum Glück sind Honigbienen nicht wählerisch – sie fliegen beinahe alle Blüten an. Wildbienen hingegen sind auf spezielle Arten angewiesen. Wichtig ist, dass die Tiere vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätherbst Nahrung vorfinden. 

Leider sind viele Gärten heute alles andere als bienenfreundlich: Kurz gemähter Rasen umgeben von einer akkurat getrimmten Thujenhecke hat keinerlei Nutzen für Bienen und Hummeln. Sind dann doch einmal Blumen zu finden, handelt es sich häufig um gefüllt blühende Arten, die bestäubenden Insekten in der Regel keine Nahrung bieten. Mäh nicht die gesamte Rasenfläche kurz. Schaffe besser Verkehrsflächen und Gehwege mit dem Rasenmäher und lass dazwischen Blumen blühen. 

Wichtige Bienenpflanzen

  • heimische Blühgehölze
  • Frühblüher
  • Zwiebelblumen
  • Wildstauden
  • Kräuter
  • Wiesenblumen
  • Kreuzblütler

Hilf auch Du mit!

Auch wenn Du nicht die Macht hast, die Missstände in der Landwirtschaft im Alleingang zu verändern, so kannst Du dennoch viel dazu beitragen, dass es den Bienen und vielen anderen bestäubenden Insekten wieder besser geht. 

Fange einfach mit Deinem eigenen Garten an!

Verwandle ihn in ein blühendes Paradies, das von Februar bis November stets reichlich Pollen und Nektar zu bieten hat.

Welche Bienenarten tummeln sich im Garten?

Westliche Honigbienen (Apis mellifera)

Die Honigbiene ist die bekannteste aus der Familie der Echten Bienen, nicht zuletzt, weil sie den begehrten Honig produziert. Ihr breit gefächertes Nahrungsspektrum macht sie zu einem der wichtigsten Bestäuber. Sie ist ideal zur Bestäubung großer Monokulturen und spielt damit eine bedeutende Rolle in unserer modernen Landwirtschaft. Das Staaten bildende Insekt lebt in Völkern von bis zu 100.000 Individuen zusammen und erbringt alleine dadurch eine unglaubliche Bestäubungsleistung.

 
 

Hummeln (Bombus)

Die behäbig wirkenden Hummeln sehen mit ihrem dichten Pelz besonders niedlich aus. Sie gelten als freundlich und friedfertig und stechen nur im absoluten Notfall. Da sie über eine Art ‘Standheizung‘ verfügen, sind sie hierzulande die ersten Insekten, die sich nach dem Winter auf Nahrungssuche begeben. Ab sechs Grad Celsius sind die pelzigen Hummeln durch nichts aufzuhalten. Sie lassen sich von Wind und Wetter nicht einschüchtern und erheben sich selbst bei Schneefall in die Lüfte. Bis zu 18 Stunden täglich ist eine Hummel unermüdlich von Blüte zu Blüte unterwegs.

Es gibt über 30 heimische Hummelarten, die sich in Größe und Aussehen zum Teil stark voneinander unterscheiden. 16 davon stehen zurzeit auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Hummeln leben wie die Honigbiene in Völkern, die allerdings deutlich weniger Individuen umfassen. Manche nisten unterirdisch, zum Beispiel in Maushöhlen oder unter Moospolstern, andere wiederum wählen hohle Bäume oder Nistkästen für Vögel als Brutplatz.  

 

Wildbienen

Es gibt hierzulande 500 bis 600 verschiedene Wildbienenarten. Die meisten leben als solitär, als sogenannte Einsiedlerbienen. Je nach Art brüten sie in Erdhöhlen, Lösswänden, hohlen Pflanzenstängeln oder in leeren Schneckenhäusern. Manche Arten schieben ihre Eier gar anderen Bienen zum Brüten unter und werden bezeichnenderweise Kuckucksbienen genannt. Wildbienen gelten als besonders gefährdet, da sie oft auf spezielle Futterpflanzen angewiesen sind.

 

Was bringt unsere Bienen in Gefahr?

Die Gründe für das Bienensterben sind vielfältig und noch nicht ausreichend erforscht. Nicht nur die Honigbienen, auch die Hummeln und Wildbienen sind betroffen. Neben extremen Wintern und einer daraus resultierenden Anfälligkeit für Viruserkrankungen werden hauptsächlich folgende Faktoren für das Bienensterben verantwortlich gemacht:

  • Befall durch die Varroa-Milbe (Varroa destructor): Die winzigen Parasiten setzen sich am Hinterleib der Arbeiterinnen fest und saugen an ihnen, wodurch sie die Tiere schwächen. Die männlichen Milben und die Nymphen leben im Inneren der Bienenstöcke und ernähren sich von der Brut. Eine Infektion mit Varroa destructor löscht das gesamte Bienenvolk innerhalb weniger Jahre aus.
 
  • Nahrungsmangel: Die riesigen Monokulturen der modernen Landwirtschaft bieten nur sehr einseitige Nahrung und können die natürlichen Bedürfnisse der Bienen nicht erfüllen. Gleichzeitig gibt es immer weniger naturbelassene Landstriche, die mit ihrer Artenvielfalt ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Bienen bereithalten. Unterernährung, Fehlernährung, Stress und eine schlechte Gesundheit sind die Folge.

  • Pestizide: Bienen tragen die Spritzmittel von den Futterpflanzen mit den Pollen in den Stock. Weil die Tiere Pollen und Honig längere Zeit einlagern, bevor sie ihn an das Volk verfüttern, ist es sehr schwierig, die Bienengefährlichkeit einzelner Substanzen zu beweisen. Viele Imker konnten jedoch Verhaltensänderungen und Orientierungslosigkeit an Bienen, die mit Pflanzenschutzmitteln in Berührung gekommen waren beobachten. 

  • Im Verdacht stehen ganz besonders Neonicotinoide, Insektizide, die als Nervengift wirken und häufig zum Beizen von Saatgut verwendet werden. Aber auch Fungizide und eine ganze Reihe anderer Pestizide scheinen die Gesundheit der Bienen zu beeinträchtigen.

 

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10 Schritte zum Bienenparadies

1.Blühende Vielfalt im Garten

Wenn Du Deinen Garten zu einem Paradies für Bienen machen möchtest, solltest Du bei der Bepflanzung das Hauptaugenmerk auf Abwechslung und Vielfalt legen. Wähle die Pflanzen so aus, dass wirklich vom Frühjahr bis in den Herbst stets etwas blüht. Frühblüher und Winterblüher wie die Schneerose (Helleborus niger), der Winterling (Eranthis hyemalis) oder die Gemeine Heckenkirsche (Lonicera fragantissima) sorgen für Nahrung während der Übergangszeit und dienen als Futterquelle in milden Wintern.

Unscheinbare Nektarspender

Auch eher unscheinbare Pflanzen, deren Blüten Du auf den ersten Blick vielleicht gar nicht wahrnimmst, können Bienen glücklich machen. Der Efeu zum Beispiel dient im Spätherbst, wenn sonst nicht mehr viel blüht, Bienen, Wespen und Schmetterlingen als wichtiger Nektarspender. Schneide daher blühenden Efeu niemals zurück, sondern warte bis nach der Blütezeit ab. 

Mut zur Wildnis

Die Brennnessel wird von vielen Hobbygärtnern nicht gerne gesehen, dabei handelt es sich bei der wehrhaften Pflanze um ein äußerst nützliches Gewächs. Du kannst natürliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel daraus zubereiten, darüber hinaus ist sie für viele Schmetterlingsraupen eine wichtige Nahrungspflanze

Ihre unauffälligen Blüten versorgen Bienen von Anfang Juli bis Ende Oktober, wenn die meisten Blüten längst verwelkt sind, mit Pollen und Nektar. Räume der Brennnessel daher unbedingt ein Plätzchen in Deinem Garten ein.

 
"Brennnesseln sind auch für uns Menschen gesund. Sie enthalten mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und sind reich an Eisen, Kalium, Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen."
Mein Tipp

Vermeide gefüllte Blüten

Viele besonders pompöse Blüten hingegen sind nicht als Bienentracht geeignet. Mit ihren üppigen Blütenköpfen sind gefüllt blühende Zierpflanzen bei Gartenbesitzern meist ausgesprochen beliebt. Die meisten Rosen und Pfingstrosen, sowie viele Dahlien, Astern, Akeleien, Chrysanthemen etc. haben gefüllte Blüten. Bei diesen Blüten haben sich die Staubblätter in Schauorgane verwandelt und bieten den Bienen somit keinen Pollen mehr. 

Was den Nektar betrifft, sieht es ebenfalls traurig aus. Vielfach sind die Nektarien funktionsunfähig oder die unzähligen Kronblätter verhindern, dass die Insekten zum süßen Nektar vordringen können.

 

Prachtvolle Mogelpackung

Diese opulenten Blüten beeindrucken nicht nur uns Menschen mit ihrer verschwenderischen Schönheit, auch Bienen und Hummeln lassen sich von der optischen Signalwirkung anlocken, nur um dann enttäuscht festzustellen, dass es hier nichts zu holen gibt. Vermeide daher große Ansammlungen gefüllt blühender Pflanzen oder biete zumindest auch reichlich ungefüllte Alternativen an. Es gibt auch zahlreiche traumhaft schöne Edelrosen, die ungefüllte Blüten aufweisen. 

David Austins Strauchrose  ‘Ballerina‘ zum Beispiel flutet Deinen Garten mit einem Meer von ungefüllten, zartrosa Blüten. Auch die grazile ‚Dainty Bess’ ist eine bienenfreundliche Alternative. Sie erinnert optisch an eine Wildrose, blüht jedoch den ganzen Sommer über.

 

Facettenreiche Beete

Wer gefüllte Rosen liebt, muss natürlich nicht auf die Königin der Blumen verzichten. Rosenbegleiter wie Steppensalbei, Katzenminze, Frauenmantel, Fetthenne und Storchschnabel bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ein reichhaltiges Angebot an Pollen und Nektar. Keine Sorge, Du musst Deinen Garten nicht völlig verwildern lassen, um Biene Maja glücklich zu machen. Auch ein gepflegter Garten hat Bienen eine Menge zu bieten:

 
  • achte darauf, dass während der Vegetationsperiode stets einige Gewächse in Blüte stehen
  • pflanze Krokusse im Rasen
  • richte eine wilde Ecke ein, wo Wiesenblumen ungestört blühen dürfen
  • lass beim Rasenmähen einige blühende Inseln stehen
  • mische Wildstauden und Kräuter unter Deine Staudenbeete

2. Eine bunte Hecke als Gartenzaun

Wer sagt denn, dass die Einfassung Deines Gartens aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen muss? Bereits im Mittelalter war die Hecke als grüner Zaun zum Abgrenzen von Weiden und Ackerland beliebt. Im modernen Garten hast Du unzählige Möglichkeiten Wildsträucher als Solitär- oder Heckenpflanzen zu integrieren. So gibst Du Deiner grünen Oase Form und Struktur, sorgst für Sichtschutz und schaffst dadurch ein Gefühl der Intimität. 

Wildsträucher sind eine Bereicherung für jeden Garten. Solitär gepflanzt kommt ihr oft malerischer Wuchs perfekt zur Geltung. In diesem Falle braucht ein einzelnes Gewächs aber relativ viel Platz. Wachsen die Pflanzen hingegen in Heckenformation, reicht ein Pflanzabstand von etwa eineinhalb Metern vollkommen aus. 

Kirschlorbeerbluete

Anders als zum Beispiel Thujen- oder Kirschlorbeerhecken musst Du die Gehölze nicht streng in Form schneiden. Genau genommen kommen Wildsträucher auch gut ohne Schnitt aus. Werden die Pflanzen zu groß, solltest Du die Zweige möglichst nahe am Stock abschneiden. 

Wenn Du Schnittmaßnahmen planst, empfiehlt es sich, erst im Frühjahr vor der Blüte zur Schere zu greifen, so können die Vögel noch von den verbliebenen Früchten naschen. Wunderhübsch sieht eine Unterpflanzung mit Wildblumen oder ein Saum aus prächtigen Wildstauden aus.

 
"Um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, solltest Du unbedingt auf einen ausreichend großen Abstand Deiner Wildsträucherhecke zum Nachbargrundstück achten! Plane mindestens eineinhalb bis zwei Meter dafür ein."
Mein Tipp

Ein Blütenmeer im Frühjahr

Je nach Pflanzenauswahl schmückt sich die Hecke vom zeitigen Frühjahr bis in den Frühsommer mit bunten Blüten und übt eine magische Anziehungskraft auf Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten aus. Sie bietet Vögeln Nistmöglichkeiten und kleinen Wildtieren Unterschlupf.

Herbstliches Leuchtfeuer & Fruchtschmuck

Bereits im Sommer reifen die ersten Früchte im Geäst. Sie dienen unzähligen Vögeln als Nahrung. Manche sind auch für uns Menschen genießbar. Aus den Früchten der Schlehe, der Kornelkirsche, der Felsenbirne, der Berberitze, des Weißdorns, der Wildrose und des Schwarzen Holunders lassen sich köstliche Wildfruchtmarmeladen zubereiten. Ein Spektakel ist auch die facettenreiche Herbstfärbung in herrlichen Gelb-, Orange- und Rottönen. 

"Vorsicht, es gibt auch giftige Wildfrüchte! Verwende ausschließlich Früchte, die Du gut kennst, für den Verzehr!"
Hinweis

Gehölze für blühende Hecken:

  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Schlehdorn (Prunus spinosa)
  • Weißdorn (Crataegus)
  • Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis)
  • Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
  • Roter Holunder (Sambucuc racemosa)
  • Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Gewöhnliche Berberitze (Berberischem vulgaris)
  • Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus)
  • Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)
  • Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Alpen-Waldrebe (Clematis alpina)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)
  • Flieder (Syringa vulgaris)
  • verschiedenste Wildrosen

3. Bienenfreundlicher Obstgarten

Du liebst Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten? Dann lade die Bienen zum Blütenpicknick ein und sichere so eine reichliche Ernte. Stachelbeere und Johannisbeere bieten frühe Nahrung und stehen ganz besonders bei Wildbienen hoch im Kurs. Die Apfelblüte ist meist die erste Tracht des Jahres, mit der Honigbienen nicht nur sich selbst versorgen können, sondern endlich mit der Einlagerung beginnen können. 

Ganz gleich, ob 

  • Apfel, 
  • Birne
  • Kirsche
  • Aprikose
  • Mandel
  • Zwetschke oder
  • Pfirsich 

blühende Obstbäume sind ein Fest für Bienen. Etwas später im Jahr blühen zwei weitere Obstgehölze, die reichlich Pollen und Nektar bieten: Himbeere und Brombeere gelten als beliebte Bienenweiden.

4. Bienenfreundlicher Gemüsegarten

Im Gemüsebeet üben Kürbis und Zucchini mit ihren großen gelben Trichterblüten eine magische Anziehung auf Bienen aus. Auch Tomaten und einige Bohnenarten sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. 

Wer den bestäubenden Insekten etwas Gutes tun möchte, sollte einzelne Gemüsepflanzen wie Möhren, Brokkoli, Zwiebeln oder Porree nicht erntet, sondern blühen lassen. Wähle einfach in jeder Reihe oder in jedem Beet zwei oder drei kleinere Exemplare aus, die Du stehen lässt, wenn ihre Nachbarn schon längst im Kochtopf landen.

Gründüngung als Bienenweide

Mit ausgewählten Gründüngungspflanzen kannst Du für ein üppiges Pollen- und Nektarangebot sorgen. Allen voran ist hier die Phacelia zu nennen, deren deutscher Name bezeichnenderweise ‘Bienenfreund‘ lautet. Sie macht Deinen Gemüsegarten zur Augenweide und sorgt für ein emsiges Summen über den Beeten.

Auch der Inkarnat-Klee (Trifolium incarnatum) sieht mit seinen leuchtend roten Kugelblüten einfach bezaubernd aus. Er ist eine wichtige Trachtpflanze für Honigbienen mit einem ausgesprochen hohen Zuckergehalt im Nektar. 

Ein weiterer Bienenmagnet, der auch als Gründünger eingesetzt werden kann, ist der Buchweizen (Fagopyrum esculentum). Die kleinen weißen Blüten der schnellwüchsigen Pflanze produzieren große Mengen an Nektar.

Blühende Lückenfüller

Fülle Lücken im Beet mit einjährigen Blumen wir Kornblumen (Centaurea cyanus), Klatschmohn (Papaver rhoeas) Zinnien (Zinnie) Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) oder Lein (Linum). Eine Beeteinfassung aus Ringelblumen (Calendula officinalis) soll Schädlinge fernhalten und den Boden verbessern. Auf jeden Fall machen die strahlenden gelben und orangefarbenen Blüten den Bienen eine große Freude. 

Mit dieser bunten Blütenpracht lockst Du die Bestäuber von weither an und motivierst sie, sich ganz nebenbei um die Befruchtung Deiner Gemüsepflanzen zu kümmern.

 

5. Das summende Kräuterbeet

Kräuter verfeinern Deine Speisen und geben ihnen das gewisse Etwas. Mit ihrem himmlischen Duft verwöhnen sie die Sinne und betören Bienen, Hummeln und Falter. 

Wenn Kräuter blühen, stehen sie den schönsten Zierpflanzen um nichts nach. Du kannst die bezaubernden Blüten für malerische Sträuße verwenden. Viele Kräuter zeichnen sich darüber hinaus durch ihre heilende Wirkung aus. 

 

Die folgenden Kräuter sind bei Bienen äußerst beliebt:

 
Salbei Blätter auf weißem Hintergrund
Salbei
Lavendel
Koriander auf weißem Hintergrund
Koriander
Oregano
Majoran
Pfefferrminzfeld
Minze
Biene sizt auf Ysop Blüte
Ysop
Biene sitzt auf einer Borretsch Blüte
Borretsch
Grüner Basilikum im Topf
Basilikum
Waldmeister Blüte
Waldmeister
Thymian liegt auf Tisch
Thymian
Schnittlauch mit lila Blüte
Schnittlauch

5. Sag Nein zu Chemie im Garten

Ein essenzieller Schritt, Deinen Garten in ein Bienenparadies zu verwandeln, ist der Verzicht auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel. Immerhin sind Pestizide mitverantwortlich für das Bienensterben und haben in einem naturnahen Garten nichts verloren.

Biologischer Pflanzenschutz

Wer einige Regeln beachtet, kommt im Garten problemlos ohne chemische Pflanzenschutzmittel aus. Vorbeugen ist besser als heilen gilt im Bio-Garten als oberste Maxime. So hältst Du Deine Pflanzen ganz ohne chemische Spritzmittel gesund:

  • Achte auf ein aktives Bodenleben: Kompost verbessert die Bodenstruktur, eine Mulchschicht aus Gründüngung lässt Deine Pflanzen aufleben.
  • Lass Deinen Boden im Labor analysieren, so erfährst Du, welche Nährstoffe ihm tatsächlich fehlen.
  • Verwende ausschließlich organische Düngemittel.
  • Im Gemüsegarten hält gezielter Fruchtwechsel den Boden fruchtbar und die Pflanzen gesund.
  • Halte ausreichend große Pflanzabstände ein. Eine gute Luftzirkulation verhindert Pilzerkrankungen, außerdem können Schädlinge und Krankheiten nicht so leicht übergreifen.
  • Mischkultur schützt ebenfalls vor Pflanzenkrankheiten und Schädlingsbefall.
  • Leimringe schützen Bäume vor dem Frostspanner.
  • Engmaschige Netze halten Kohlweißlinge und andere Insekten von Deinen Gemüsekulturen ab.
  • Setze Nützlinge wie Raubwanzen, Florfliegen oder Schlupfwespen zur Schädlingsbekämpfung ein.
  • Stärke Deine Pflanzen mit Schachtelhalm-, Beinwell- oder Brennnesseljauche.

Dünge organisch

Verwende zum Düngen Deiner Pflanzen selbst gemachten Kompost, Stallmist, Hornmehl, Gründüngung, Pflanzenjauchen oder organische Düngemittel aus dem Gartenmarkt. Organische Dünger sind nicht künstlich zusammengesetzt, sondern bestehen aus pflanzlichen oder tierischen Materialien und sind damit Teil des natürlichen Nährstoffkreislaufs. 

Sie sind pflanzenverträglicher als mineralische Dünger und haben zahlreiche weitere Vorteile:

  • entfalten ihre Wirkung langsamer und gleichmäßiger
  • fördern das Bodenleben
  • lockern den Boden auf
  • erhöhen die Speicherkapazität des Bodens
  • keine Gefahr der Blatt- und Wurzelverbrennung
  • keine Gesundheitsgefahr für Kinder und Haustiere

6. Verwende Bio-Saatgut

Ganz gleich ob Möhren, Kohl, Zucchini oder Tomaten – bienenfreundliche Hobbygärtner verwenden ausschließlich Saatgut in Bio-Qualität. Herkömmliches Saatgut ist häufig gebeizt, das bedeutet, die Samen wurden mit Fungiziden oder Insektiziden behandelt, um sie vor Pilzerkrankungen, Insekten oder Schädlingen zu schützen. Mittlerweile ist unbestritten, dass insektizidgebeiztes Saatgut Bienen schädigt und für das Bienensterben mitverantwortlich ist. Es kann bis zu drei Jahre dauern, bis die Beize im Boden nicht mehr nachweisbar ist. So werden auch Pflanzen belastet, die später an der kontaminierten Stelle wachsen.

Kaufe deshalb Bio-Saatgut für den Hausgarten oder ziehe Deine Pflanzen aus selbst gewonnenen Samen. So trägst Du zum Umweltschutz bei und tust den Bienen und Deiner eigenen Gesundheit etwas Gutes.

"Entscheide Dich auch beim Lebensmitteleinkauf bewusst für Bio-Produkte. Dadurch förderst Du eine bienenfreundliche Landwirtschaft ohne Spritzmittel."
Mein Tipp

7. Nisthilfen für Bienen

Wildbienen nisten gerne in lehmigen oder sandigen Böden, in den Fraßgängen von Käfern, in Totholz, in markhaltigen Stängeln, in leeren Schneckenhäusern oder in Steilwänden. Leider schwindet der Lebensraum dieser wichtigen Bestäuber zusehends. Biete Wildbienen daher geeignete Nisthilfen in Deinem Garten an. 

Da die unterschiedlichen Wildbienenarten auch unterschiedliche Vorlieben haben, solltest Du eine Vielfalt an Materialien anbieten.

 
Biene im Sand

Sand 

Da viele Wildbienenarten am liebsten im Boden nisten, empfiehlt es sich, diese Option auf jeden Fall anzubieten. Offene, sandige Bodenstellen, die Du nicht bearbeitest, sind optimal. Wer damit nicht dienen kann, baut eine Erboden-Nisthilfe einfach selbst. 

Befülle dazu einen Tontopf, der über ein Abzugsloch im Boden verfügt, mit Flugsand, lehmigem Sand oder mit Löss. Lege zur Befestigung einige Kieselsteine auf den Sand und stelle den Topf an einen sonnigen und trockenen Platz.

 
 
morsches Totholz

Totholz

Unzählige Insektenarten nutzen morsches Holz zum Brüten. Sammle daher Äste, die beim Baumschnitt anfallen. Ganz besonders beliebt sind Obstgehölze, aber auch Pappel und Weide sind gut geeignet. Staple die Äste an einem sonnenverwöhnten und regengeschützten Platz in Deinem Garten. 

Bald werden sich die ersten Bienen und andere Insekten zur Eiablage einfinden.

Biene klettert in Bambushaus

Bambus

Bambus ist mit seinen Hohlräumen eine optimale Nisthilfe für die Hohlraumbesiedler unter den Wildbienen. Bambus ist in jedem Baumarkt erhältlich und lässt sich leicht verarbeiten. Schneide die Bambusstäbe mit einer Handsäge oder mit einer Dekupiersäge in gleich lange Stücke. Wähle ausschließlich Stücke mit einem Durchmesser zwischen drei und neun Millimetern aus. Schleife die Schnittkanten glatt und binde die Stecken mit einem Kabelbinder zusammen. Stecke die gebündelten Bambusstücke in eine Konservendose.

 
 
Biene auf Distel

Markhaltige Stängel

Maskenbienen, Keulhornbienen und einige Mauerbienen besiedeln gerne Markhaltige Pflanzenstängel. Diese sollten über eine stabile Wand verfügen und im Inneren mit Mark gefüllt, also nicht hohl, sein. Gut geeignet sind zum Beispiel Brombeer- und Himbeerzweige, Weinreben, die Stängel von Disteln, Königskerzen und Sonnenblumen, sowie die verholzten Triebe von Heckenrosen.

Fixiere Stängelstücke mit Blumendraht einzeln senkrecht an einem Nistkasten oder am Gartenzaun.

 
"Schneide abgeblühte Königskerzen oder Disteln mit der Gartenschere ab, um das Mark freizulegen. So können die Wildbienen an Ort und Stelle einziehen."
Mein Tipp

Hartholz mit Bohrlöchern

Löcherbienen, Mauerbienen oder Scherenbienen nisten gerne in Hohlräumen. Um ihnen dazu die Gelegenheit zu geben, kannst Du Löcher in ein Stück Hartholz bohren. Nimm am besten ein Stück Eichenholz, Buche oder Esche eigenen sich ebenfalls. Wichtig ist, dass das Holz gut getrocknet ist. Bohre nun mit Bohrköpfen zwischen drei und neun Millimetern viele unterschiedlich große Löcher in das Holzstück. Die Bohrrichtung sollte quer zum Holzwuchs sein. 

Versenke dabei den Bohrkopf vollständig im Holz. Schleife im Anschluss die Bohrlöcher mit einem Stück zusammengerolltem Schleifpapier schön glatt. Stelle die Hartholz-Nisthilfe an einem trockenen und sonnigen Ort auf.

 
Front eines Bienenhauses

Nistkasten

Einige der obergenannten Nisthilfen lassen sich auch gut in einem Nistkasten unterbringen. Verwende dazu einfach eine Holzkiste aus dem Baumarkt und füge ein oder zwei Zwischenbretter ein. Ideal ist auch ein etwas vorspringendes Dach zum Schutz vor Regen. Schraube dazu einfach eine Holzleiste an die Oberkante der Kiste oder montiere ein größeres Holzbrett als Überdachung. 

Bambusröhrchen, markhaltige Stängel, Totholz und Hartholz mit Bohrlöchern können gut in diesem Nistkasten untergebracht werden.

 
 
  • Stelle die Nisthilfen an einem trockenen, sonnigen Ort auf. Ideal ist ein überdachter Bereich an der Hauswand.
  • Achte darauf, dass die Eingänge frei zugänglich sind.
  • Achte auf eine stabile Aufhängung. Schwankende Nisthilfen werden nicht bezogen.
  • Du kannst die Holzkiste auch mit der Vorderseite nach oben auf eine stabile Unterlage stellen.
  • Markhaltige Stängel werden nur bezogen, wenn sie aufrecht stehen!
  • Manche Vögel fressen Wildbienenmaden. Schütze den Nistkasten daher mit weitmaschigem Kaninchendraht.
  • Achte darauf, dass sich im Umkreis von 200 Metern ausreichend Futterpflanzen befinden.

8. Wasserstellen für Bienen

Neben Pollen und Nektar benötigen Bienen auch Wasser. Wie alle Tiere möchten sie an heißen Tagen ihren Durst löschen. Sie verwenden das kühlende Nass auch, um die Temperatur im Bienenstock zu regulieren

Im Hochsommer verteilen sie Wasser auf den Waben, um ihre Brut zu kühlen. In freier Natur dienen ihnen Pfützen, Tautropfen und die Uferzonen von Teichen als Wasserquellen. Sorge für das Wohl der Bienen in Deinem Garten, indem Du ihnen Trinkgelegenheiten anbietest. 

Bienen können nicht schwimmen, daher müssen die entsprechenden Wassergefäße möglichst flach sein und einige Landestellen wie Steine oder Holzstücke enthalten. Stelle die Tränke an einem sonnigen und warmen Ort auf. Achte darauf, dass sich stets Wasser in der Bienentränke befindet, und wechsle das Wasser regelmäßig.

9. Wildblumenmischungen für Bienen

Du möchtest nicht sofort den ganzen Garten umgestalten? Das musst Du auch nicht. Auch ohne viel Zeitaufwand hast Du die Möglichkeit, den Bienen mit einfachen Maßnahmen zu helfen: Wähle einen Bereich in Deinem Garten aus, an dem Du Wildblumen säst. Mit Wildblumenmischungen geht das kinderleicht. 

Die Wildpflanzen stellen keine hohen Ansprüche an Standort und Pflege. Schwere Böden sollten allerdings mit Sand versetzt werden, da Wildblumen am besten auf nährstoffarmem Substrat gedeihen. Perfekt an unser Klima angepasst, benötigen sie weder Dünger, noch müssen sie bewässert werden. Lediglich während der Keimphase solltest Du die Saatstelle feucht halten. 

Wildblumen eignen sich auch für den Anbau auf der Terrasse oder auf dem Balkon. So setzt Du einen ersten Schritt zur Rettung der Bienen, wer weiß, vielleicht folgen mit der Zeit noch weitere.

Wildblumen für Bienen:

  • Acker-Glockenblume (Campansula rapunculoides)
  • Gemeine Akelei (Aguilega vulgaris)
  • Echte Betonie (Betonica officinalis)
  • Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata)
  • Dunkel-Königskerze (Verbascum nigrum)
  • Wiesensalbei (Salvia pratensis)
  • Quirlblütiger Salbei (Silvia verticillata)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides)
  • Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum)
  • Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris)
 
"Viele Wildblumen lassen sich auch gut in bestehende Staudenbeete integrieren."
Mein Tipp

10. Ein bienenfreundlicher Balkon

Du hast keinen Garten, möchtest den Bienen aber dennoch helfen? Ein richtig gestalteter Balkon kann den emsigen Bestäubern sogar mehr Nahrung bieten als so mancher große allzu aufgeräumte Garten. 

So machst Du Deinen Balkon zum Bienentummelplatz:

Bunte Vielfalt

Pflanze eine bunte Mischung an heimischen Blumen. Achte darauf, dass die Bienen wirklich vom Frühjahr bis in den Spätherbst Nahrung finden. Verzichte bewusst auf gefüllte Blumensorten.

 

Wilde Kübel

Es müssen nicht immer Geranien sein. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge haben an Wildstauden viel mehr Freude. Die opulent blühenden Gewächse verleihen Deinem Balkon einen Hauch wilder Romantik. Glockenblumen, Rainfarn, Fetthenne, Blaukissen, Schafgarbe, Wiesen-Salbei, Verbene, Malven und Margeriten sind mindestens ebenso schön wie die typischen Balkonblumen und bieten Bienen reichlich Pollen und Nektar. 

 

Bienen-Kinderstube am Balkon

Wenn reichlich bunte Blumen und Kräuter blühen, versetzt das Wildbienen in Nistlaune. Biete ihnen daher Nisthilfen am Balkon an. Wie wäre es mit einem Nistkasten auf der Fensterbank? Sogenannte Wildbienenhotels kannst Du bereits fertig kaufen. Wer Zeit und Lust hat, kann die Nisthilfen natürlich auch selbst bauen.

 
"Wer keinen Balkon hat, kann Bienen auch mit bunt blühenden Balkonkästen und Kräutertöpfen am Fenstersims glücklich machen."
Mein Tipp

Blühkalender für den bienenfreundlichen Garten

Damit Du dafür sorgen kannst, dass die in Deinem Garten rund ums Jahr Nahrung vorfinden, geben wir Dir einen Überblick über den Blühbeginn beliebter Trachtpflanzen. Wann die entsprechende Pflanze tatsächlich blüht, hängt natürlich auch von Deinem Wohnort sowie von der Witterung im entsprechenden Jahr ab. Während manche Gewächse nur kurz blühen, erstreckt sich die Blütezeit anderer über mehrere Wochen oder gar Monate.

Bienennahrung rund ums Jahr

FEBRUAR: Schneerose, Gänseblümchen, Haselnuss, Schwarzerle, Huflattich, Winterling

MÄRZ: Weide, Schlehe, Kornelkirsche, Krokus, Schleifenblume, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Buschwindröschen, Kuhschelle, Lungenkraut, Weide

APRILLöwenzahn, Polster-Phlox, Pflaume, Wiesenschaumkraut, Kriechender Günsel, Narzissen, Taubnessel, Schlüsselblume, Blaukissen, Raps, Birne, Rosskastanie, Spitzahorn, Flieder, Traubenhyazinthe

MAIVogelkirsche, Mispel, Giersch, Weißdorn, Pfingstrose, Hortensie, Weigelie, Eberesche, Wiesensalbei, Vergissmeinnicht, Kupfer-Felsenbirne, Katzenminze, Ginster, Beinwell, Klatschmohn, Orientalischer Mohn, Weißklee, Brombeere, Rote Lichtnelke, Hornklee, Gundermann, Borretsch, Pfefferminze, Salbei, Schafgarbe, Flachs, Margerite, Nachtkerze, Rhododendron, Ackerwinde, Clematis, Liguster, Wilde Malve, Lupine, Mittagsblume, Gartenwolfsmilch, Holunder, Apfel, Kartoffel, Robinie, Feldahorn

JUNIHimbeere, Wiesenflockenblume, Kletterhortensie, Weinrebe, Sommerlinde, Winterlinde Mittelmeer-Feuerdorn, Funkie, Storchschnabel, Fleißiges Lieschen, Weißdorn, Eisenhut, Fingerhut

JULIAcker-Kratzdistel, Lilie, Brombeere, Fenchel, Oregano, Thymian, Dill, Ringelblume, Rot-Klee, Kugeldistel, Kornblume, Dahlie, Natternkopf, Duftnessel, Sonnenhut, Phlox, Hundsrose, Stockrose, Wilde Möhre, Johanniskraut

AUGUSTBuchweizen, Weinraute, Sonnenblume, Topinambur, Schellkraut, Rainfarn, Wegwarte, Mauerpfeffer, Wilde Karde, Prachtscharte

SEPTEMBERAster, Dahlie, Brennnessel, Mädchenauge, Prunkwinde, Besenheide, Weißer Senf, Sonnenblume

OKTOBERBlaues Gänseblümchen, Efeu, Färber-Knöterich, Japan-Anemone, Mönchspfeffer

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Fazit

Nicht nur Politiker, Imker, Landwirte und Umwelt-Aktivisten können Bienenschutz leisten. Wer einen Garten besitzt, hat die Möglichkeit, aktiv etwas zur Rettung der Bienen beizutragen. Mit einem bienenfreundlichen Garten bietest Du Bienen Nahrung, Lebensraum, Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten. 

Du wirst sehen – Bienenweiden sind auch Augenweiden. Lass die Natur in Deinen Garten, bringe Deine grüne Oase zum Erblühen und mache Bienen, Hummeln, Wildbienen und unzählige andere Insekten glücklich. 

 

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